.U 279, 2. Dezember 1914. Fertige Bücher. VSrscnblatl f. d Dkschn. Buchhandel 9949 Ein öilöerbuch für unsere fugend aus großer Zeit! Ein wirklicher glanzender Schlager! Sisheriger nachweisbarer /ibfatz 2HHHH E-eemplare. 407» Rabatt Hocheleg. Ausstattung! 407» Rabatt Ladenpreis nur Mark 1.25. — 24 Seilen stark «> Format 27x21. Mit srebenfarbig koloriertem Titelblatt u. 2S sechsfarbigen Zeichnungen. Sezugsbeöingungen r 15/lZ Exemplare per Post franko für 12 Mark. AS Exemplare je 7S Pfennig 100 Exemplare je 75 Pfennig Jeder Kunde kauft dieses schöne Buch. Versäume» Sie nicht, sich mit Exemplaren reichlich zu versehen, da es fraglich ist, ob die neue Auflage bis zum Feste rechtzeitig abgeliefert wird. In Leipzig bei den Barsortimenten' §. volckmar, N. Z. Nochler und Ga» Maier G. m. b. h. voriärig. In Stuttgart bei stldert Noch un- Eo. — Bestellzettel anbei. Hj Hochachtungsvoll Eharlottenburg. ^erMÜttN !Klchel. Zur gefälligen Seachtunal In Nr. 266 des Börsenblattes befindet sich unter: „Kleine Mitteilungen" eine Anregung, dem Andenken der auf dem Felde der Ehre gefallenen Krieger „Gedenktafeln" zu stiften. Ich habe dieser durchaus zweckmäßigen Idee insofern vorgegriffen, als ich bereits kurz nach Ausbruch des Krieges unter Mitwirkung namhafter Künstler eine Ehrentafel für die gefallenen Krieger unter dem Namen: „Der Eiserne Ruhmeskranz" in den Lande! gebracht habe. In einer reich ornamentierten Umhüllung aus Eisen, Bronze, Silber oder Gold, aus der sich die Fahnen der verbündeten Staaten, das eiserne Kreuz und der Reichsadler, sowie die Inschrift: „Er starb als siel- den Tod fürs Vaterland" wirkungsvoll hervorheben, wird das Bild des gefallenen Leiden aufbewahrt und somit bei den Linterbliebenen die Erinnerung an seine ruhmreichen Taten fortleben Um gegen Nachahmung geschützt zu sein, habe ich den „Eisernen Ruhmeskranz" am 28. September 1914 beim Königlichen Amtsgericht Berlin-Mitte in das Mufterregister eintragen lassen und ist mir auch am 15. Oktober unter Nr. 32136 ein gesetzlicher Schutz für eine solche Ehrentafel erteilt worden Weiterhin habe ich vorsorglich einen Wortschutz beim Kaiserlichen Patentamt in Berlin beantragt. Der „Eiserne Nuhmeskranz" hat in den Familien der Linterbliebenen eine si'lch sympathische Aufnahme gefunden, daß ich mich entschlossen habe, denselben in vergrößerter Ausführung herauszubringen, damit diese Ehrentafel auch außerhalb deS häuslichen Lerdes also in Kirchen, Schulen, Gemeindehäuser, Vereinszimmern usw. ihre Stätte finden kann. Die nötigen Vorarbeiten sind bereits abgeschlossen, so daß ich in kürzester Zeit mit dem Vertriebe beginnen kann. Ich bin bereit, einen Teil des Reinertrages aus öem Erlös dieser Ehrentafel dem Suchhänüler-Sörsenverein mit der Vestimmung zu überlassen, daß der von mir abzuführenüe Detrag unter den notleidenden Witwen meiner im Rriege gefallenen Kollegen verteilt wird. öerlin W. 30, den 26. November 1914. Lochachtungsvoll Kurt Selten, i. Za. Mreö Pulvermacher T Eo., verlagsduchhölg.