^ 149, 30. Juni 190«. I^ur kier nn^erei^t! In unserm Verlags ersckeint Kkve /XI I? ^0I.?6^0 vo^ Klonen Lin kielt in Oross-Quartformat. LmsckIaA von Lrnst Ltern. Ls erscheint nur eine LiekkakerausAake in ZZO numerierten Lxemplaren, auf Lüttenpapier gedruckt, rum Lreise von 2 lVlark ord. Oer Dickter des „Oralen von Okarolais" Kat rum i;o. Oeburtstage ldorarts eins Kede verlasst, die wir jetrt, LLI OLLLOLKMll OLL S^L^LDKOLK KlO^^.K'LLLlLK, als besonderes Lücklein ersckeinen lassen. Ls ist nickt etwa sin -^utsatr oder ein Lssa^, empfunden lür den Druck und stummes Lesen, sondern Leer-Dolmann Kat eine alte, keuts last vergessene und kaum mskr geübte Kunst wieder aulleben lassen: die Kketorik im edlen Zinne. Leurig, voll Lckwung, mit weisester Abwägung des Lk^tkmus und suggestiver VVakl der ^Vorte leiert er das Andenken des ldeisters; dabei ist nickts Leeres und bloss Klingendes in seinen Lätrsn, sondern das ganre Leben ldorarts, die Landsckalt, aus der er geboren ist, das Lckicksal, das sick in seinem Leben vollendete, ist darin verdicktet. Diese Kede ist ein bleibendes ^Verk, sowokl aus eigenem ^Vert wie als Lrinnerung an ldorart; den Liebkabern der Kunst des Wortes und den Lreunden der Klusik wird es gleickerweise eine willkommene Oabe sein, um so mekr, als in der äusseren Oestalt des lleltes sein lnkalt auls würdigste repräsentiert wird. Kur bar. — klestellrsttsl liegt bei.