über Ein Roman 4o4 Seiten — In Ganzleinen RM. 7.60 M/A? antwortet auf die Rundsrage des „Tagebuchs" nach dem besten Buch des Jahres: ... ein Werk von eigenartiger und bedeutender Prägung ... Ich wünsche diesem charaktervollen Epos viele Leser! (Ä,/eZo F/rnr/ in „Die Literatur": .. . Unter den wenigen ganz großen Werken des Winkers ist dieser Roman eines der tiefsten und seltsamsten. Griese rechtfertigt das Wort in dem Urstnn des schöpfe rischen Gestalters, der aus einer pertuikiven Schau und Versenktheit das Wesen der Dinge erkennt . . . In seiner Sprache ist jene Sparsamkeit der Grammatik, jene Klangfülle und Schwere der Sätze, die aus sich selbst zur Form werden, wenn sie Mensch- oder Dinggestalt annehmen. Solch ein Werk kommt nur aus der Tiefe eines Herzens. in Reclams Universum: ... Um des Ruhmes, um der breiteren Wirkung willen sollte man Griese wünschen, daß er Ausländer wäre; denn es schmerzt, zu sehen, wie ein Epiker von solcher Größe und Deutschheit dem Publikum weit weniger bekannt ist als ein beliebiger Däne oder gar Russe, ohne daß ich diese herabzusetzen wünsche. Mit dem Roman „Winker" hak dieser Mecklenburger nichts mehr und nichts weniger geschaffen als das deutsche Gegenstück zu Hamsuns „Letztem Kapitel", nur daß sein Werk menschlicher und herzhafter ist als das seines nordischen Bruders im Geiste. Nehmt und lest dieses Dichters Schöpfung — denn er ist unser! Wirklich, das ist ein Buch, das mit den großen Büchern der letzten Jahre in einem Atem genannt werden darf. Hier findet man eine Sprache, deren unkomplizierte Natürlichkeit beinahe auffällig ist, hier findet man Stil, hier findet man menschliche Töne. Hier ist ein Dichter am Werke» der uns noch viel zu sagen haben wird. Merkt auf: Ein Buch! Die Ausstattung ist vorbildlich. ^4Z/^erZ"//asn/y? im Hannov. Tageblatt: . .. Der Dichter Griese ist unzeitgemäß weil überzeikgemäß. Sein Roman „Winker" ist ein Kunstwerk von biblischer Einfachheit und wuchtiger Größe, vergleichbar den Prosagesängett des Alten Testaments. Eine organisch gewachsene Dichtung von beglückender, ergreifender Schönheit, geboren aus der Treue zur Heimat, jedoch nie in die Rubrik „Heimatkunst" passend. Des Dichters Liebe zur Scholle weitet sich zum göttlichen Symbol, und gerade diese, seine Erdverbundenheit, heiligt seine Kunst . .. De/" Ein prachtvolles, starkes Buch, aus dem eine überragende Erzählerkunst spricht, eine Bauerngeschichke aus der Einsamkeit des nördlichsten Deutschland. Der Stil ist geschult an norwegischer Romandichtung, übertrisst aber deren plätschernden Durchschnitt weit. Die Schilderung der entfesselten Gewalt des Winters ist bedeutend. einzeln 35°/<>, 2—10 Exemplare Ho"/«, 11-26 Exemplare 46°/», ab 26 Exemplare 5o°/o Rabatt D