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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 02.07.1927
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- 1927-07-02
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- 02.07.1927
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152. 2. Juli 1927. Redaktioneller Teil. scheu Bücherei den Betrag von 1000 Mark. Stiftungen in gleicher Höhe machten im Jahre 1924 die Firma I. D. W. C a l l w e y, München, anläßlich ihres 40jährigen Geschäfts-Jubiläums, und im Jahre 1920 Herr Adolf Dähncrt i. Fa. F. E. Fischer, Leipzig, zum 50jäh- rigen Geschäftsjubiläum. — Es wäre sehr zu begrüßen, wenn diese schönen Beispiele in Zukunft recht oft Nachahmung fänden. Das Erholungsheim für deutsche Buchhändler im Ostseebad Ahl - deck (Geschäftsstelle Berlin W 9, Linkstraße 10) wurde auch in diesem Jahre wieder Anfang Juni mit einer beträchtlichen Anzahl Gäste er öffnet, obwohl das Wetter um Pfingsten herum nicht besonders schön war. — Das Heim ist in diesem Jahre durch den Anbau eines neuen Wirtschaftsgebäudes erweitert und durch Renovierung und Neuaustrich verschönt worden. Es bietet seinen Besuchern einen wirtlich preiswerten Aufenthalt, wie mau ihn angenehmer und lobenswerter sich nicht denken kann. Neben den Erholungsmöglichkeiten, die Ahlbcck durch See, Strand und Wald von Natur aus ausweist, sorgen Kur konzerte, Neunions usw. auch in anderer Hinsicht für Abwechselung; Ausflüge nach den benachbarten Bädern Heringsdorf, Bansin, Swine münde u. a. können das tägliche Strandleben unterbrechen. Bei schlechtem Wetter bietet das Heim, das auch in diesem Jahre wieder eine vorzügliche Verpflegung gewährt, genügend Unterhaltungsmög lichkeiten. Neben einem Billard, neben Brettspielen usw. hat man Gelegenheit zum Musizieren, auch eine Bibliothek ist vorhanden. An dieser Stelle sei allerdings gesagt, daß sie ihrer Zusammenstellung und ihrer Aufbewahrung nach einem Heim für deutsche Buchhändler absolut nicht würdig ist. An den deutschen Verlag sei die Bitte gerichtet, einmal eine Anzahl seiner schöngeistigen und wissenschaftlichen Veröffentlichun gen, soweit sie innerlich wertvoll sind, der Bücherei des Heims zur Verfügung zu stellen. Bei dem großen Lesebedürfnis, das die über wiegende Anzahl der Besucher des Hauses auch im Erholungsurlaub zeigt, ergibt sich Gelegenheit, einmal auch weniger beachtete Werke auf diese Weise bekannt zu machen. Auch die Verleger von Zeitungen und Zeitschriften seien aus diese Werbemöglichkeit aufmerksam gemacht. Die zahlreichen Freunde des Heims werden jede Bereicherung der Büchcrschätze mit Dankbarkeit begrüßen, wie sie ebenfalls der guten Aufnahme und Verpflegung in Ahlbcck immer gern gedenken werden. Erich Werner -Berlin. Die Verufsgenosscnschaft für den Einzelhandel (Neichsunsall- versicherung — Berlin), der der Sortimentsb u ch Handel ange gliedert ist, hielt am Montag, dem 27. Juni, ihre diesjährige 14. ordentliche G e n o s s e n s cha f t s v e r s a m m l u n g unter reger Beteiligung aus allen Teilen des Reiches in Königsberg i. Pr. ab. In seiner Begrüßungsansprache wies der Vorsitzende Herr Jakob Astor, Berncastcl-Cucs, darauf hin, daß der Wechsel für die Tagungen der Berufsgenossenschaft nicht nur wichtig, sondern geradezu geboten ist, nicht nur zur Förderung der großen sittlichen Idee der Volksgemeinschaft im gegenseitigen Sichkennenlerncn und S-ichauf- richten, sondern namentlich zur Verbreiterung und Vertiefung des großen sozialen Gedankens, der in der Berussgcnossenschast verankert ist. Wenn in biesem Jahre der polnische Korridor und die lange Reise nicht abgehalten hat, «der deutschen Ostmark und dem ostpreußi- schen Einzelhandel einen Besuch abzustatten, so ist dabei von der Er wägung ausgegangen, daß Ost — West — Nord und Süd sich nach der politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Seite ergänzen und ausgleichen müssen, da erst aus diesem Einströmen aller Laute sich der klangvolle deutsche Akkord ergibt. — Aus dem erstatteten Ver waltungsbericht für das Jahr 1920 ist hervorzuheben, daß, wie be reits in den Vorjahren, wiederum eine Zunahme der bei der Berufs genossenschaft versicherten Betriebe sowie der beschäftigten Personen und verdienten Löhne zu verzeichnen ist. Die Gesamtzahl der in Ver sicherung gehaltenen Betriebe ist von 74 288 am 31. Dezember 1925 auf rund 77 000 am 31. Dezember 1920 gestiegen. Dennoch ist die Zahl der versichcnlngspflichtigen, aber bei der Bcrufsgcnossenschaft noch nicht angemeldeten Betriebe noch recht erheblich, und es sind Maß nahmen im Gange, die eine Erfassung dieser Unternehmen bezwecken. Besonders hervorzuheben ist, daß der seit Jahren beobachtete Rück gang der Kleinbetriebe (mit 1—5 Angestellten) zugunsten der Mittel betriebe (mit 6—50 versicherungspslichtigen Personen) anhält, während die Großbetriebe ües Einzelhandels (mit mehr als 50 Beschäftigten) sich weiter auf alter Höhe gehalten haben. Im Berichtsjahr war eine anhaltende erhebliche Steigerung der gemeldeten und entschädigten Unfälle zu verzeichnen. Gegen 0270 gemeldete und 783 erstmalig ent schädigte Unfälle im Jahre 1925 weist der Bericht für das Jahr 1920 10 857 bzw. 1341 Unfälle dieser Art auf. Das bedeutet eine Steige rung von 73^ Prozent der gemeldeten und 90,75 Prozent der erstmalig entschädigten Unfälle. Die Hauptausgaben der Berufsgenossenscyast sind von 885 011,88 NM. für 1925 auf 1434 958.22 NM. für 1920 gestiegen. Aus ihrem Bericht für die Nebeneinrichtung der Berufs genossenschaft, ihrer Haftpflicht-Versicherungsanstalt, ist eine weitere Steigerung der Mitglieder von 2732 (mit 31102 Beschäftigten) auf 3145 (mit 34 502 Angestellten) beachtlich. Für Schadenregulierung wurden im Jahre 1920 17 527.74 NM. verausgabt. Als Sitzungs ort der nächstjährigen Genossenschaftsversammlung wurde Stutt gart bestimmt. Ein Jubiläum im Berliner Druckgewerbe. — Die Berliner Musikaliendruckerei G. m. b. H., ein Zweigunternehmen der Firma C. G. Nöder G. m. b. H. in Leipzig, blickt am 2. Juli auf ein 25jähriges Bestehen zurück. Im Zentrum der Neichs- hauptstadt, Lindenstraße 16/17, gelegen, ist die Firma von allem An fang an auf die besonderen Bedürfnisse des Berliner Musikalienver lags eingestellt gewesen, und sie pflegt mit Hilfe eines eigenen Noten druckverfahrens alle Zweige des Musikaliendruckes. Die Berliner- Musikaliendruckerei, die unter der Leitung der Herren Fischer und Schars steht, letzterer ein Nachkomme des Gründers der Firma C. G. Nöder G. m. b. H., Leipzig, beschäftigt mit der ihr neuerdings angegliedertcn Berliner Merkantildruckerei etwa 200 Personen. Die Abteilung Merkantildruckerei Pflegt speziell den Industrie- und Werbe- druck und zählt zu ihren Auftraggebern namhafteste Firmen des Ber liner Handels und Gewerbes. Durch enges Zusammenarbeiten mit dem Leipziger Stammhause ist Gewähr geboten, daß das Berliner Zweigunternehmen des Nöderhauses selbst den außerordentlichen An sprüchen, die heute an ein Unternehmen der graphischen Großindustrie gestellt werden, zu genügen vermag. verkekrHuaclinckten. Berliner amtliche Devisenkurse am 30. Juni 1927 am 2S. Juli 1927 Geldkurs Briefkurs Geldkurs Briefkurs 20,409 20,509 20,47 20,51 100 Guld. 168.85 169,19 168.86 169,20 Buenos Aires (Pap.-Pes.) 1 Peso 1,788 1,792 1.788 1.792 Oslo. . . . 100 Kr. 108,95 109,17 108,85 109,27 100 Kr. 112.66 112,88 112,68 112,90 100 Kr. 112,98 113,20 112.94 113,16 i s 4,2155 4,2235 4,215 4.223 68.56 58,68 58,56 100 Lire 23,30 23,34 23,37 Poris . . . 100 Frcs. 16,50 16,54 16,505 16,545 100 Fics. 81,145 81,305 81,135 81,295 100 Pesetas 71,88 72,02 72,23 72.37 1 MilrciS 0.495 0,497 0,494 0,496 1 Yen 1,983 1,992 1,983 1,992 Prag . . . 100 Kr. 12.488 12,508 12,491 12,511 100 Finnin. 10,603 10,628 10,614 10,632 100 Escuto 20.78 20,82 20,88 20,92 100 Lewa 3,047 3.053 3,047 3,053 100 Dinar 7,417 7,431 7,417 7.431 Wien . . . 100 Schill. 59,32 59,44 59.32 59.44 Budapest . . 100 Pengi) 73,43 73,57 73,43 73,57 Danzig. . . 100 Guld. 81,67 81,83 81,67 81,83 1 türk. 2,178 2.182 2.183 2,187 100 Drachm. 5.744 5,756 6,744 6.756 1 ägypl. ^ 20,99 21,03 Bukarest . . 100 Lei 2,547 2,556 100 Zloty 47,01 47,21 Riga. . . 100 Lats 81,34 Reval . . 100 Estn. M. 1,123 1,129 100 Lilas 41.61 41,79 Persorralnaclrrickterr. Jubiläum. — Am 2. Juli kann Herr Hermann Behre i. Fa. Conrad Behre, Hamburg. >das 25jährige Selbständigkeitsjubiläum begehen. Nach seiner Lehrzeit bet Besthorn Nachf., Hamburg, uud seiner Gehilfentütigkeit bei H. Scholtz, Breslau, und Eckardt Meßtorff, Hamburg, zwang ihn der Gesundheitszustand seines Vaters, seine Wanderjahrc abzubrechen und in das väterliche Geschäft einzutrcten, das er nach siebenjähriger gemeinsamer Arbeit libernahm. Schon damals vichtetc sich sein besonderes Interesse auf die Literatur über Medizin und Naturwissenschaften, für die er langsam in Hamburg Ver bindungen anzuknllpfen begann. Der unheilvolle Krieg, der seiner S1I
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