Einige Urteile der Presse mögen hier Plast finden: Der „Werkiner Lokal-Anzeiger" vom 23. Juli 1901: Als stattlicher Band in eleganter geschmackvoller Ausstattung tritt diese Revue des Geisteslebens der letzten zoo Jahre vor den Leser. Lin gut Stück wissen und Arbeit steckt in dem Buche und auch ein großes Stück Verantwortlichkeit, wer über die Leistungen verschiedener Gebiete von Kunst und Wissenschaft innerhalb eines Säkulums urteilen will, der muß urteilsreif und gewissenhaft sein. Diese Hauptbodinguiig erfüllt das Werk. Der Geist, der aus dem ersten Bande spricht, läßt uns Gediegenes für den zweiten hoffen. Aus den Darstellungen der im ersten Bande behandelten Materien spricht der in Unparteilichkeit geschulte Geist des gerecht richtenden Historikers. Begreiflich ist's, daß hier und da der Subjektivismus sich ausbäumt, daß manches ein seitige Urteil mit unterläuft, aber das sind eben Ausnahmen. Der Leser kann sich aus diesen Berichten über die seelische und geistige Arbeit eines Jahrhunderts ein klares Bild machen, er kann sich über diese oder jene Strömung genau unterrichten, immer fühlt er in diesen Einzeldarstellungen die Hand eines sicheren Führers, der ihn leitet. In Summa — „Das Deutsche Jahrhundert" ist ein ebenso achtungswertes wie lesenswertes Buch, dessen Fortsetzung man mit Interesse entgegensehen wird. „Wationat'-Ieitung" vorn 8. Juni 1901: In dem empfehlenswerten Werke: „Das Deutsche Jahrhundert" hat Max Vsborn sich mit ebenso großem Geschick, wie umfassender Sachkenntnis der Aufgabe unterzogen, die deutsche Kunst im ZA. Jahrhundert in einem treuen Spiegelbilds zu schildern. Klassizismus und Romantik, sowie die neueren Kunstrichtungen finden in dem Verfasser einen mit einer starken kritischen Ader ausgestatteten, stets aber besonnen abwägenden Beurteiler. Böcklin, Thoma, Klinger, Uhde, Liebermann und andere „Rufer im Streit " werden in knappen Zügen, zugleich aber mit anschaulicher Plastik dargestellt. Mit großer Sorgfalt find die wichtigen Daten angegeben, sowie die bedeutenderen Werke der Künstler hervorgehoben. So erweist sich die gewissenhafte und dankenswerte Arbeit Max Gsborns auch als ein wertvolles Hilfsbuch für Alle, die sich aus Beruf oder aus Neigung mit den schönen Künsten beschäftigen. Die „Khemische Industrie" schreibt im Kktoberheft 190I0über Len Abschnitt ,,Keschichte der Khemie" des „Deutschen Jahrhunderts": . . . Verfasser verfügt über eine leichte, anregende Darstellungsweise und es ist ihm wohlgelungen, sein Thema in solcher weise zu behandeln, daß es auch für Nichtchemiker ein gewisses Interesse besitzt. Da sich die Sammlung, zu welcher das Werk gehört, an die Kreise der Gebildeten im allgemeinen wendet, so ist zu hoffen, daß das Werk das Seine dazu beitragen wird, um das Interesse für die Lhemie in weiten Kreisen wach zu halten, und wir können für die erfolgreiche Lösung dieser Aufgabe dem Verfasser sehr dankbar sein, Diese Proben mögen genügen, um Ihnen zu zeigen, daß 5ie es hier mit einem Werke zu thun haben, das wohl verdient weitesten Areisen zugänglich gemacht zu werden. Und die Zahl der Interessenten ist eine sehr große. wir unterstützen restliche kemübungen um stell Vertrieb des „Deutschen Jahrhunderts" in jeder weise, und bitten uns diesbezügliche Vorschläge zu machen; besonders werden wir solchen Handlungen durch Gewährung V > besonders günstiger Vorzugsbedingungen den vertrieb lobnenst gestalten. Es wird sich empfehlen, rin gebundenes Exemplar dauernd auf Lager zu halten. Deshalb liefern wir vor Erscheinen bestellte Exemplare zu folgenden Bedingungen: 2 Länge gedungen in Leinwang (20 Mir ) für IM. >2.— 2 Länge gebung. in eieg. Lalblrr. (24 IM.) für IM. l§ — Nach Erscheinen des zweiten Bandes liefern wir ausnahmslos nur zu den gewöhnlichen Bedingungen. Ein achtseitigrr Prospekt steht auf Verlangen zur Verfügung. Hochachtungsvoll Lrrlin, im Oktober shOs. f. 6cbneiäer H Oie.