Alles, was an Mozart unsterblich ist, aber auch alles, was ihn die beklemmenden Alltags- nöte durchleiden ließ, gewinnt in diesem Roman Stimme, Klang und Farbe. Mannheim, Paris, Salzburg, Wien und Prag! Erfolg, Triumphe und entsetzliche Rot stehen hart nebeneinander. Ausgebeutet, betrogen, enttäuscht in seiner Liebe zu Aloysia Weber findet Mozart dann von Fröhlichkeit durchsonnte Stunden neben seiner Konstanze. Doch hinter der lichten Heiterkeit seines Wesens stets das mit übermenschlichen Kräften, in wachsender Vereinsamung ringende Genie, von einem unerbittlichen Schicksal gezwungen, ohne Atem pause zu schaffen, sich grenzenlos zu verschwenden. — Aber er weiß um seine Berufung, um seine deutsche Sendung, er muß sie erfüllen in der Kampfansage einem veralteten und volksfremden Musikstil gegenüber, und so entsteht, ein Schicksalsgebot, die „Zauberflöte", die Musik, die ihm zum Glaubensbekenntnis wird. Wohl erlebt Mozart noch den vollen Erfolg dieser ersten deutschen Oper, der Sieg seiner Idee aber erlangt erst in späteren Zeiten Geltungskrast. Ein Wanderer zwischen zwei Welten, so lebt Mozarts Seele in himmlischen Melodien, sein Leid wird zum Lied, aber so verschmachtet er auch in armseliger Behausung. — Mit der bezwingenden Kraft ihrer bewegten Sprache hält uns Marianne Weskerlind gefesselt in Ergriffenheit und Freude. karlsbader Lageblatt: packende, libersus plattilcke 6cttsltung eines groben Stokes. Üayrilcbe Volkszeitung: Marianne wciterlind lcbenkt ein reines, ergreifendes krlcbnis. S-Ukr-flbendblatt, Nürnberg: ks ilt immer ein Wagnis, das Leben eines Sroöen der öclcbtcbte zur Varitellung zu bringen. Um lo köber iit Sie Leistung Marianne wetterlinds zu bewerten, die uns Mozart, den tragilcben Nusklang eines reicb bewegten Oaleins, zum krlebnis formte. T Kelle 8k öecker Verlag»LeipNg di 4884