/«r/pss ^ ^ett/a-Ai VOl.I_^^!I^Oek sllxlv IZHeUK/^^KO^ sorsclruriZen unter W^sI^neZern unc^ s^sI^p^Zmäen in öelZisclr-^vONZo I^ImisnZ LüZ weiten l^ext^ lol /XIzIzilc^unZen deinen !^/V1 -.80^ 8 18.- / örosclnert I^tVI 8.5o^ 5 1Z.- F ast zwei Jahre war es dem bekannten Ethnologen Paul Erhebest« vergönnt, im Urwald des Kongo und seiner Nebenflüsse die umbcrschwcisendcn Pygmäenhordcn nnd ihre Wirtshcrren, dir an sässigen Negcrstämme zu erforschen. Um diesen Menschen innerlich näher zu kommen und um sie zu versieben, scheute Schebcsta keine Mübc, aus beschwerlichen Urwaldreisen mit ihnen zu ziehen und sic in ihren Hütten aufzusuchen. Zweimal durchquerte er den Urwald und erforschte die zahlreichen Volksstämme in und am Rande des Urwaldes. — sMan könnte fragen, warum gerade Afrika Ziel seiner Forschungswegc gewesen ist. Sein Buch gibt darauf eindeutige Antwort: Weil Afrika heute der einzige Erdteil ist, in dem noch alle Phasen der entstehenden Menschheitskultuc lebendig geblieben sind. Es ging darum, die Kultur der Primitiven in lebendige» Zeugnissen aufzusindcn und vergleichend zu deuten. So wächst denn in diesem Werk ein ungeheurer, kaum zu übersehender Reichtum von Einzelnachrichten, die durch einen großen Seist znsainmcngcordnct sind. Mosaikartig fügen sich die einzelnen Forschungsbcrichte zusammen und runden sich zu einer Kulturkunde Zentralafrikas, ja im letzten Sinn zu einer Sinndcutung allen menschlichen Vierdens und Geschehens. Denn wenn wir auch mit Spannung uns aus diesem Buch unterrichten über die tägliche Lebensweise dieser Primi tiven, über Geburt, Hochzeit nnd Tod, der tiefste Wert des Werkes beruht doch in jenen Forschungs ergebnissen, welche die Ncligionsgeschichte um wichtige, neue Erkenntnisse bereichern. — Geheime Knabenwcihe, Hcpcnwahu und Zanbcrnnfug, Gchcimbünde, Zeremonien und Magie, all das wird bier aus dem Gebiete gläubiger Forschungsarbeit heraus lebendig veranschaulicht. So wird das ganze Werk zu einem gewaltigen Gemälde von Menschen, Dämonen und Geistern. Afrika wird lebendig. Der Urwald spricht seine unheimliche Sprache, Tiere kommen und gehen, stumm wie der Zeiger einer Uhr. Eintönig und doch paradiesisch, voll kleiner Ängste und voll eines großen dumpfen Glückes gleitet das Leben des schwarzen Mannes vorüber. — Die innere und äußere Lebensform der Neger, ihr ^Weltbild, ihre Lebensökonomie, ihre ethischen, sozialen und künstlerischen Produkte, die in vielem übereinstimmcn mit denen der llreuropäer: alles was wir hier mikcrleben, ist die Geburt der tieferen Einsicht in das ewige TLcrden und Vergehen des organischen Lebens. Bitte beachten Sie das Dorzugangebot auf dem Derlangzcttcl und bestellen Sie das dort angebotcne Wcrbeinaterial. Geben Sie dieses Plakat ins Schaufenster. Ht^70^ ?UL757 / 5 He ^ 6 u ir o ° I ? 2 I o