10326 X: 276, 29. November 1929. Fertige Bücher. Börsenblatt f. Ü.Dtschn. Buchhandel. »IlXll'EIXI- ist soeben erschienen. ORGDNSXPI'vk „8rvMVN"» Lin Dberdliolc über äis rs.umIcüQ8t- Vi«I« ^vxt-vvItrSsv. II4S6eS/U47 43 groks Silclsr unck 5 Kunst-Ssilagsn Linrslkstt .... 14. 2.S0 Visrisljcikrsbs-eug 14. 6.— ^okrss- ^inbcmci - Decks In vsIS Sonrisinsn mit SciivorrprSgung ^11c. 3.— <Z) Vk:its,.V08XX87VH7 Xl,KXXIVD8«l Koc« 6.IVI.K tt. D^NIVl87-^07' Ein Geschenkbuch für Frauen und junge Mädchen! §oeÄ6/r u-llrr/s pe^sa/rrÄ Meta Schneider-Weckerling Cornelia Goethe Ein Roman in Tagebuchblättern Mit ir Bildtafeln. Z02 Seiten geh. 6.—, in Leinen 9.50 Oort/He äöer se/'/re Von den halb lustigen, halb künstlerischen Streif partien, welche sich in kurzer Zeit vollbringen und öfter wiederholen ließen, ward ich jedoch wieder nach Hause gezogen, und zwar durch einen Mag neten, der von jeher stark auf mich wirkte: es war meine Schwester. Sie, nur ein Jahr jünger als ich, hatte mein ganzes bewußtes Leben mit mir heran gelebt und sich dadurch mit mir aufs innigste ver bunden. Sie war groß, wohl und zart gebaut und hatte etwas Natürlich-Würdiges in ihrem Betragen. Ihre Augen waren nicht die schönsten, die ich jemals sah, aber die tiefsten, hinter denen man am meisten erwartete, und wenn sie irgendeine Neigung, eine Liebe ausdrückte, einen Glanz hatten ohnegleichen. Dieser Ausdruck kam aus der Seele, er war voll und reich, er schien nur geben zu wollen, nicht des Empfangene zu bedürfen. Trotzdem ist sie vielfach vergessen worden. Meta Schneider-Weckerling gibt in künst lerischer Einfühlung ein lebendiges und span nendes Bild ihrcrJungmädchenzeit des jungen Goethe, der Spannungen zwischen den Eltern und den Geschwistern und zeigt den,verhaltenen Lebensdrang dieser seltenen Frauenseele. ^mp/e/rlen §ie clas Luc/i LU TTel/inackten / K7n 6 sertkFer' T^ospekt mit Leseprobe kostenlos/ /Von Qll/Fe/k. 6.—, l/r kel/re/r 9.SS Eugen Diederichs Verlag in Jena