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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 25.03.1914
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1914-03-25
- Erscheinungsdatum
- 25.03.1914
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Saxonica
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Börsenblatt f. d. Dtschn. Buchhandel. Redaktioneller Teil. ^ 69, 25. März 1914. Lehrstühle lediglich auf Grund öffentlicher Ausschreibung besetzt wer de» dürfen; dann Ausschließung aller Ausländer vom Universttäts- lehramt in Italien und schließlich die Aufhebung des Systems, wonach die Universitätslehrer ausschließlich vom Staat besoldet werden; es soll vielmehr nach deutschem Muster eine Ergänzung der Einkünfte durch Kollegicngelder stattfindcu. Wie neuerdings alle Vorschläge, so be gegnen auch diese naturgemäß geteilten Meinungen. Vor allem das KoUegicngeldersystem scheint wenig Sympathie zu finden. Was die Ausschließung von Ausländern vom Lehramt angeht, so kann man es den Italienern kaum verdenken, daß sie sich hierin, wie ja in so manchen anderen Dingen in den letzten zehn Jahren, vom Ausland emanzipieren wollen, zumal die Zahl fremder Kräfte an ihren Universitäten sehr beträchtlich ist. Übrigens kennt man an den italienischen Universitäten, vor allem in der juristischen und philosophischen Fakultät, die Se- minarübungen, die bei uns beim Studium eine so große Rolle spielen, nur in sehr geringem Maße, und auch der neue Entwurf will merkwür digerweise von ihrer Hebung und Vermehrung nichts missen. Der Deutsche Bühnenvercin wird, wie nunmehr endgültig feststeht, in diesem Jahre am 22. und 23. Mai in Altenburg tagen. Die 8. Konferenz der Zentralstelle für Volkswohlfahrt wird vom 23. bis 25. September in Leipzig tagen, unmittelbar vor dem ebenfalls in Leipzig vom 26. bis 29. Sept. stattfindenden 4. Internationalen Kon gresse für Volkserziehung und Volksbildung. Auf der Tagesordnung des Kongresses der Zentralstelle steht das Thema: »Die Aufgaben des Staates und der Gemeinden auf dem Gebiete des freien Volks bildungswesens.« Mit der Konferenz werden Spezialkonferenzen für Leiter von Jugendorganisationen und mit der Zentralstelle zur Be kämpfung der Schundliteratur verbunden sein. Neue Bücher, Kataloge etc. 12. dalirZauA 1914, llokt 1. Xouo bol^o Xo. 1. Or.-8". 64 8. m. 33 ll'akoln mid 9 ll'ext-^bdilduu^en. 381 Xrn. ü o 1 in, 62 OiottninZ^atan. 8°. 16 8. 251 Xrn. Die Bugra Leipzig 1914. Mitteilungen von der Internationalen Ausstellung für Buchgewerbe und Graphik. Nr. 6. März 191-1. Inhalt: Die deutsche Schreibwarenindustrie und die Buchgewerbe ausstellung. Von Kommerzienrat Friedrich Soennecken, Bonn. Die Silhouette auf der Buchgewerbeausstellung. Von vr. Mar tin Knapp, München. Uwcollanoa. — OataloZo Xo. 154 (^nno XXV, 6. Xlarro, 1914) della ?iarLL 8. Claudio, 14. X1.-8". 64 8. 1741 Xrn. 8tru886 38. 160 8^ 2215'Xrn.'" -^pril 1914. ^Or^-8°. 8. 37—72. ^ ()usr8tra886 14. XXXI. dakuZans, 3. Uekt, Xlürr 1914. Or.-8». 8. 99-146. ^Vu8 dem Inlialt: Die Köni^I. kIn1v6r8ität8dibIiotIi6k ru Xrwtiania. Von >V. Xluntke. — 1'au8ek verkeil rLkra^en. Vyn Alfred 8etlulL6. — Inkunabeldrueke der k'riedrieli liiederei^elien Ok- Kuv8t in 1iu88land. Von X. ll'autr. Verantwortlicher Redakteur: Emil Thomas. — Verlag: Ter Börsen Druck: Ramm L Teemann. Lämtltch tn Leipzig. — Adresse der Berichte aus dem deutschen Buchhandel. Bibliographie wichtiger Neuerscheinungen der Literatur in deutscher Sprache und Verzeich nis neuer Musikalien und Lehrmittel. Herausgegeben von K. F. K oehler, Exportbuchhandlung, in Leipzig, Zentral-Bezugs- quelle für deutsche Bücher, Musikalien und Lehrmittel zu Verleger preisen. 5. Jahrgang. Nr. 1. Erscheinungen der Monate No vember 1913 bis Januar 1914. Gr.-8". 16 S. ?0 86U. 8". 136 8. 3380 Xrn. ' ^Itertunwlrundo. — ^ntiquariat8-1(ataloA Xo. 446 von Ki8t ^ l'raneko in XoipriZ, Dal8tra88o 2. 8". 114 8. 3405 Xrn. l)io Uüeü6r-8diau. IV. daürZan^. 5. Ilekt. Xebruar 1914. I)Ü8- 8oldork, Xrn8t Otilo Verla Z. 8". 8. 127—156. 19l4/l5."'(1 l'208^" ^edinelvt.) Xu^abo 12 8. (Ohne X6ito-?r6i86.) m e r in lH d ape 8 t V, Xürdö utera 9. 8". 84 8. 2229 Xrn. Xur kür llueüüändler benimmt. (1 35<> 8. 136 80 t Xo(,ü ^ ( o. in <'t uitZai 1. kex.-8 . Verbotene Druckschriften. — I e a n d e I a H i r e, Der Abbe Pom padour. Ein Sittenbild aus der Zeit Ludwigs XI V. Verlag von Wil helm Borngräber, Berlin >V. 30. — Jolanthe Mares, Lilli. Ein Sittenbild aus Berlin >V, sowie Prospekt mit dem Aufdruck: Ein Sittenbild aus Berlin >V. Ebenda. Amtsgericht Berlin-Mitte, Abt. 125. Beschlagnahm e. 38 I. 981/13. (Deutsches Fahndungsblatt Stück 4568 vom 23. März 1914.) Personalnachrichten. Otto Harnack 4. — Die Hoffnungen, die vor einigen Wochen bei dem rätselhaften Verschwinden des Literaturhistorikers der Stutt garter Technischen Hochschule, Professors Otto Harnack, laut wurden, der Gelehrte werde nach einiger Zeit wieder zu seiner Familie zurück kehren, sind leider nicht in Erfüllung gegangen. Am 23. März ist im Neckar bei dem Elektrizitätswerk in Besigheim die Leiche des Ver mißten ans Land geschwemmt worden. Der Gelehrte, der in so tragischer Weise ums Leben gekommen ist, hat ein Alter von 57 Jahren erreicht. Von seinen zahlreichen Schriften ist ein großer Teil Goethe gewidmet: so hat er u. a. Band 46—49 der Weimarer Ausgabe bearbeitet und die Schriften »Goethe in der Epoche seiner Vollendung« (1887), »Der deutsche Klassizismus im Zeitalter Goethes« (1906) und »Hermann und Doro thea« (1910) verfaßt. In der Sammlung »Geisteshelden« schrieb er 1898 den Band über Schiller; von Hermann Hettners Literaturgeschichte des 18. Jahrhunderts bearbeitete er die 5. Auflage. Auch auf ästhetischem Gebiete hat er sich verschiedentlich betätigt; als Frucht seines italienischen Aufenthalts entstand sein »Moderner Cicerone« von Nom, ferner »Das deutsche Kunstleben in Nom«; auch seine »Klassische Ästhetik der Deutschen« (1892) hat viel Beachtung gefunden. Ergänzt wird diese Tätigkeit durch eigene dichterische Schöpfungen, zahlreiche historische Arbeiten und eine stattliche Reihe von Essays und Aufsätzen. Karl Uhlirz s. — In Graz ist am 22. März der Professor für österreichische Geschichte an der Grazer Universität Or. Karl Uhlirz während eines Spazierganges in der Herrengasse einem Schlaganfalle im 60. Lebensjahre erlegen. Professor Uhlirz ist namentlich auf dem Oiebiete des Urkundenwesens verdienstlich tätig gewesen. Er gab u. a. »Urkunden und Regesten zur Geschichte der Kunst und des Kunst- gcwerbes aus dem Archiv der Stadt Wien« heraus und schrieb über das Archiv des Stiftes Zwettl sowie über die Quellen zur Geschichte der Stabt Wien. Für die »Xlonumenla UalaeoZrapkiea« hat der ver storbene Forscher Faksimiles aus Handschriften österreichischer Klöster herausgegeben. verein der Deutschen Buchhändler zu Leipzig, Dcutschee- Buchhändlerbaus. Redaktisn und Expedition: Leipzig, Gerichtsweg 2ü sBuchhändlerhaus). 448
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