257, 5. November 1910. Fertige Bücher. Börsenblatt s. t. Dtsch«. Buchhandel. 13335 6Ieichzeitig empfehle ich zur erneuten Vercvendung: vdam Müller-6uttenbrunn Der kleine 5chcvab' - — elegant kartoniert Mark 1.— . i- . Zwei Utteile des letzten läge: „Mm, mi» jemanü Nagt na» einem guten volirrbu»e, aas au» für Sie cieuts»e Menü passe, so nenne i» Mm mit lreuüe üieser 8ü»iein. ks erzählt in schöner Volksweise von einem deutschen Dauernknaden im Danat, seine öefahr maggarisiert zu werden, seine Wanderung nach Zieben- bürgen zu den veutschen, wo er ein ügmnasium besucht, vie Seschichte seiner ersten einfältigen Liebe, die öeschichte vom hochmütigen Schneider, der Napoleon lll. rum Paten seines Zöhnleins bittet und wie es dabei zugeht. über der 6lanz der krzählung ist des Knaben Vater schwä bischer Llbstammung, eine urdeutsche Kerngestalt, seine Reiseabenteuer, seine Ermordung und wie der Zohn heldenmütiger weise die Mörder entdeckt, was dem armen Ztudenten freilich sein weiteres 5tudium kostet. — Im Hintergründe dieser persönlichen Seschehm'sse stehen die grossen kreignisse non 1870 und 1871 und das 6anze ist ein Zagen von fast antiker luchtigkeit und Kraft. Vas öu» muß in »e Volks- unü Zugenübü»ereien." vr. Peter Kosegger im ..ileimgarten." kin s»önes äeuts»nationale; Sewußtsein, wie man er si» moftl nur In ickeaien Lräumen vorstrlien üarf, leu»te, aus ülesem 8u»e. Line edle Keuschheit liegt dann über ihm. die in unserer Zeit der krankhaft überreizten Seschlechtlichkeit doppelt wohltut, und sie macht die kpisode von der Liebe des sechzehnjährigen Zchülers zu einem etwas älteren, verlebten Mädchen zu einer besonderen, unendlich rührenden, kleinen Dichtung, vor allem aber tut «er reine, innige. e»t üeuts»e Humor wohl, wie köstlich humoristisch ist die kpisode von dem ehrgeieigen Zchneider- meister soseph wermesch in Hermannstadt ... ... 8oi» ein vollrsvu» müßte aus öffentli»en Mitteln für »e voiltsbidiiotfteken, für »e 8»ui». 8oiüaten-. Kranirendaus-Siditothelien anges»aM werüen ..." Deutsche Lsgeszeitung, Derlin. Vas sechste bis zehnte lausend erschien soeben sollte sich jeder Sortimenter von der Qualität der - - vücheroon Ndam Müller-Suttenbrunn überzeugen: er rvird sie dann gern und aus Überzeugung empfehlen. Zur Erreichung dieses Zieles stelle ich fük Me pfiyallellljji'e je ei« kxemplar Mil 50°/L zur Verfügung, lvenn die Sestellung aus 6rund dieses Angebotes erfolgt. Verlangzettel anbei. Heiprig, Nnfang November tytv 5. Ztaackmann Verlag 1733»