40, 16. Februar 1935. Fertige Bücher. Börsenblatt f. d.Dtschn.Buchhandel. 657 Vermag Verkleinertes Schutzumschla>jbild einfarbig. Kartoniert tn zweifarbigem Umschlag RM 1.S0 ^lni> tt^inknbnnnei- fünfundzwanzig kurzen Stücke» spricht der Verfasser vom Weg des deutschen Volkes und seiner Glie- AU». . j>xr zwischen „Erde und Ewigkeit". Er sieht die deutschen Menschen unter das Gesetz der Erde und den Ruf des Himmels gestellt. Ein Zeugnis also von Gott, ein Bekenntnis zu den ewigen Kräften der Erde, zum Volk, zur Geschichte, zum Heute und Morgen. Bekenntnis auch zur Verantwortung vor Volk und Gott und aller Gemeinschaft, die aus Blut und aus Offenbarung kommt und sich unter den deutschen Menschen zwischen Mag und Sonntag, Asphalt und Acker, Abend und Morgen, Tag und Jahr verwirklicht. (Leseprobe) ^pilina ^lpifhpn Menschenar« ist es, das Unfaßbare fassen und das Unsichtbare vergegenwärtigen zu wollen. Was wir nur ^t.zztjz.lt. ahnen und im Glauben schauen könne« — Dingliches und Lebendiges um uns herum wird ihm zum Gleichnis. So suchen wir Sinnbilder und Zeichen des Geheimnisses, unter dem wir stehen . . . Die Menschen machen sich ihre Zeichen. Aber sie können den Zeichen nicht Macht über Menschen und nicht den schimmernden Glanz des Heiligen geben; das ist immer Gnade des Geistes. Wahrhafte Symbole sind Geschenk — wohl dem Volk, das sich zu solchen bekennt! Wir Deutsche haben es erlebt, daß eine Vielfalt von Zeichen über uns kam; aber als nach dem Weltkrieg das Geld in nichts zerrann, da gab es auch bei den Sinnbildern Entwertung ... Alles Suchen nach dem einen, alle verpflichtenden Panier war vergebens, und weil jedes Zeichen Geltung heischte, galt keins. Die deutsche Erhebung erlöste uns von solchem völkischen Zerstieben. Ein Zeichen, in Not und Tod zum Siege geführt, wurde sichtbar errichtet: Im Hakenkreuz einte sich das Volk, und das uralte Heilszeichen bekam einen neue» verpflichtenden Sinn. Wirrwarr und Vier lerlei heilte es. Unsere irdische Aufgabe als Deutsche beschließen wir in diesem Zeichen . . . Einsam aber, auf steilem Gipfel im Weltgeschehen, steht das heilige Zeichen der Christenheit. Das Kreuz von Golgatha überhöht alle Zeichen.. Es allein verheißt unserer unsterblichen Seele Seligkeit. So ständen wir denn als Getreue unsres Volkes und des Herr Christus in unsagbarer Spannung der Entscheidung fiir oder wider eines der beiden Kreuze? Rein! Der Christ weiß sich ja als Wanderer zwischen den Welten, als Gefolgsmann zweier Mächte. Ihn bindet doppelte Pflicht, und glücklich preisen wir, wem für beider Bereiche Aufgabe die Gabe des im Zeichen faßbaren Gleichnisses wurde. Das geschah uns allen!... Noch wachsen wir in dieses innerste Reich erst hinein und hinüber. Als Erdgetreue diene» wir deutsch dem Volke im Zeichen des Haken kreuzes. Als Gefolgsleute des Heilandes wissen wir «nS für alle Zeit und Ewigkeit gerettet durch sein zum Zeichen der Kirche gewor denes heiliges Kreuz. Börsenblatt f. b. Deutschen Buchhandel. 102. Jahrgang. Sll