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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 07.01.1889
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1889-01-07
- Erscheinungsdatum
- 07.01.1889
- Sprache
- Deutsch
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5, Nichtamtlicher Teil. 103 Januar 1889. Berzeichnis kniislig crscheintiidrr ) I«. Findel in Leipzig Seite i>2 üeitriipt« 2ur Kuwanitätslebr«. «ii. «. non Hnlcm in Breme». Ni Porti», A, Aendert Eure Geselligkeit! A. «?. B. Mohr in Frei!»»« i B. N2 113 Lissl«, 4bl>andlun^an 2um römisebon 6i- vilproesss. linnmxtirtuer, OisLiullsit des Usrmas- buekss. Usnsel, 1'., 8tb!s<d>«8 Wissen uudetbisobes klancleln. Uunpp8 dominsntar üur Livilprovess- uränuub kür das deutsoks Reiob. 2. 4ult. I.ietr^. 2. 6o«8 uud lluiisvu, Das Ltaatsreebt des Wni^reieiis Uäusmarl. kr»/ük, Oie priueipiells ^b^reuruu^ der Bücher, welche in Vieser Nummer zur A. «. B Mohr in Frciburg i. B. ferner: 6umpstei,?. der Oeriekts uud der Ver- waltun^sdekördsu. /.ui» Ilutnurl eines dsutselleu bür^urüebon Oesstrduelis. 8d. I. 8d. II. Ilskt 1/2. Hiuiiiser, V., X. 8. Ilerwuuu's I.slirbuoii der xrieobisebsu stLLtsuitsrtliüiuör. 6. 4utl. I. Vbisilllu^: IvLiredümou. Nraslle, k., Oer Iluterrielit iu der ellirur- ^isellso Lliuilc uud die uutissptiselle lVuudbsbaudlua^. üei ietite der uaturkorsebsudsu dsssllsekukt 2u I'reikur^ i. 8., brs^. v. kroksssor 6rubsr. IV. 6d. Uskt 3. .lulii liiielier kur proteslsutiseiiL diisolu^ie, burs^. v. I>. Idpsius. XV. dudr^. ilit 1. Xeitselirilt kür die Ussobiobte des Ober- l erstenmale luigekiiuviqt sind. I. k. B. Mohr in Frcibnrg i. B. ferner: rtieius, dsruusA. vou der Zndisetieu dis borisobsu Lorumissiou. Heue Voixs. IV. 8d. 1. kiekt. !»nv. Petrenz i» Nen-Ruppin. iis -lulirlnieli kürevLUZsIiseli-Icirelilivtiell tliior- ASSLUA. H. Mcnthcr's BcrlagSvnchhnndlnna in Berlin. N3 Oncken, W.. Luthers Fortlebeu in Staat und Volk. Bernhard Tanchnttz i» Leipzig. N2 Xorr>8, IV. L., Ibe koxue. Walther L Apolant in Berlin. 113 Die portugiesische Weinausstellung zu Berlin, vtto Wigand in Leipzig. N3 8viimldt'8 dallriziieiior der Nedioiu. 56. dainA. 1889. ^Nichtamtlicher Teil lieber einige Weihnachtsnuminern. Von Theodor Goebel. Diese alljährlich mit dem Nahe» des Weihuachtsfestes wieder kehrende» Gäste gleichen sich zwar oft in Form und Ausstattung, biete» aber immerhin neuen Stofs zu Betrachtungen und zu nützlicher Unterhaltung auch für de», dessen Interesse iveniger durch ihren litterarischen Inhalt, als durch die graphische Ausstattung derselben in Anspruch genommen wird. Unter diesem letzteren Ge sichtspunkte möge einigen der diesjährigen Erscheinungen unsere Auf merksamkeit für kurze Zeit gewidmet sein. Wir beginnen dabei, nach dem Grundsätze, daß dem Alter der Vortritt gebühre, mit der »Illustratsd Uondon Ilsws«. Ihr Umschlag ist, wie immer, ein thuwlichst bunter; auf der Vorderseite zeigt er ein liebliches, blondlockiges und blauäugiges Kind, einen Pfauenseder- fächer in der Rechten, einen Mistletvezweig in der Linken. Das ganze Figürchen ist in einen roten, mit grauem Pelz verbräm ten Mantel gehüllt und hat das Köpfchen mit einer roten Kappe bedeckt, stellt also wohl nur eine Variation des in England so beliebten litt!« rsd ridinx-bood — unser Rotkäppchen — dar. Auf der Rückseite begegnen wir, ebenfalls in bunten Farben, der seit einigen Jahren unvermeidlichen Leuns' 8oap, — ein fröhlich grinsender, eingeseifter Alter, ein Rasierbecken haltend, soll das Publikum veranlassen, beizutragen zur Erhöhung der Rentabilität der ungeheuren Pears'schen Seisenfabrik, trotzdem daß sie im Vorjahre schon einen Reingewinn von 70 000 Pfund Sterling nach den eigenen Angaben ihrer Besitzer — abgeworfen hat, — ein Beweis, daß Klappern nicht nur zum Handwerk gehört, sonder» auch glänzend lohnt, wenn gehörig und geschickt geklappert wird. Die Nummer ist, ein Supplement inbegriffen, 40 Seiten stark und enthält 11 Voll- und 7 Teilbilder; unter den erstere» aber sind mehrere, die mit vollem Recht als Meisterschnitte be zeichnet werde» dürfen. So namentlich Rosebuds, ein liebliches Mädchen, Rosenknospen haltend, nach einem Gemälde von Leslie, ein Schnitt in Linienmanier von außerordentlicher Zartheit und peinlichster Sorgfalt in der Ausführung; ferner Lood kor ke- llsetiao, ein humoristisches Blatt, gezeichnet von W. Werkes, eben falls von sorg fälligster Durcharbeitung bis in die kleinsten Einzel heiten; beide Blätter nennen als Holzschneider P. Naumann, der wohl ein Deutscher sein dürfte. R. Taylor schnitt auch einige sehr saubere Blätter; auf anderen fehlt der Name des Zlylographen, wiewohl er sich, wie z. B. bei lluinsd — ein im Verfall befind liches englisches Landhaus darstellend —, schon hätte nennen dürfen. Daß neben diesen schönen Schnitten sich auch einige minder feine vorfinden, wird nicht überraschen, — ist es doch schon erstaunlich, wieviel wirklich Schönes für den geringen Preis von nur einem Schilling geboten wird. Zu der Weihnachtsnummer gehören, wie gewöhnlich, auch einige Farbendrucke aus separaten Blättern, und die Illustratsd London News schmückt diesmal die ihrige mit dreien derselben, zwei davon im Formate von 33 : 50 om, und eines 50 : 76 ein groß. Es sind recht sauber ausgesührte Chromo- lithographieen auf starkem und feinem Papier, die in ihrer Farben buntheit dem wenig gebildeten Geschmack des englischen Mittel stands und Arbeiters durchaus entsprechen und mit denen er sein meist bescheidenes Heim für ein Jahr schmücken kann, ohne sich dabei die Kosten von Rahmen und Glas aufzuerlegen; denn es kommen ja nächste Weihnacht neue Bilder zum Ersatz der in zwischen räucherig und staubig gewordenen. Eins der Blätter, »vbarwinA llats- (das liebliche Käthchen) wendet sich übrigens an einen feineren Geschmack und ist zart und duftig gehalten. Angesichts dieser Blätter und der großen, auf ihre Her stellung verwendeten Summen kann ich die barbarische Weise, mit welcher dieselben seitens englischer Kommissionäre behandelt wer den, nicht ungerügt lassen: entweder sie falzen die Blätter ein fach zusammen und verderben sie damit gründlich, da die erzeugten Brüche sich selbst mit der Satiniermaschine nicht mehr ganz herausbringen lassen, oder sie rollen sie wohl auch — was das richtige wäre, wenn sie dabei nicht mit unverantwortlicher Leicht fertigkeit zu Werke gingen, insofern als sie die BlätterMeist an den Enden cinknicken, und zwar nicht bloß am weißen Rand, sondern oft bis in die Bildfläche hinein. Welchen Unannehm lichkeiten dadurch der deutsche Sortimenter seinem Auftraggeber gegenüber ausgesetzt ist, braucht hier nicht erörtert zu werden; sollte es denn aber nicht Mittel geben, diesen vorzubeugen durch energischen, von Zahlungsverweigerung begleiteten Protest gegen solche Arbeiterfaulheit resp. Rücksichtslosigkeit? -Ille drapllio« hat in seinen beiden Bilderbeilagen im For mate von 48:65 em ebenfalls solch unverantwortliche Behand lung erfahren; die eine derselben, Shakespeares Julia, nach einem Gemälde von Calderon, ist in recht derbem Holzschnitt ausgeführt, und wurde in etwa drei Farben gedruckt; die andere stellt -Sweet Xnuo Luge« aus den Lustige» Weibern von Windsor dar und macht als Chromolithographie höhere Ansprüche an die Kunst, steht aber hinter den Bildern der Illustruted London News zurück. Die eigentliche Weihnachtsnummsr des Uruxbio ist 32 Seiten stark, die in einen rosafarbenen, mit braunen Illustrationen bedruckten Umschlag eingelegt sind, bei dessen Titelbild man sich eben nicht viel Mühe gegeben hat mit der Zurichtung. Von den Innen seiten sind 16 meist ganz der Illustration gewidmet und, »ach der Gepflogenheit dieses Blattes, sämtlich bunt, aber von einer Buntheit, wie sie eben nur englischen Augen gefallen kann. Bei den meisten sind nnr vier oder fünf grelle Farben angewandt, und was sich durch Neben- und Uebereinanderdruck derselben hat erreichen lassen, bildet die ganze Skala der meist flachen Töne, die in den 15'
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