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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 17.07.1934
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1934-07-17
- Erscheinungsdatum
- 17.07.1934
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Zeitungen
- Saxonica
- LDP: Zeitungen
- Digitalisat
- SLUB Dresden
- PURL
- http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-19340717
- URN
- urn:nbn:de:bsz:14-db-id39946221X-193407170
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- oai:de:slub-dresden:db:id-39946221X-19340717
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- Lizenz-/Rechtehinweis
- Urheberrechtsschutz 1.0
Inhaltsverzeichnis
- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
- Jahr1934
- Monat1934-07
- Tag1934-07-17
- Monat1934-07
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X- 164, 17. Juli 1934. Redaktioneller Teil. Börsenblatt f. v. Dtschn Buchhandel. In seiner primitivsten Form findet man dies Gestell heute noch vielfach in Paris auf der Straße vor den kleinen Handlungen in alten Stichen usw.; ein leicht zusammenklappbares Möbel, Las, von der Seite gesehen, die Form eines X hat. Eine andere Art von Apparat zur Aufbewahrung und Vorfüh rung von Kunstblätter» ist ein großer, aufrechtstehender Kasten mit seitlich befestigten Wänden in Form von leichtbeweglichen Flügeln. Meist ist er durch zwei Glastüren verschließbar. Die Wände sind aus Drahtgeflecht und mit Rupfen oder ähnlichen Stoffen bespannt, so baß sich Kunstblätter leicht mit Haken daran befestigen lassen. In diesem Apparat kann man auf verhältnismäßig kleinem Flächen raum eine große Anzahl von Bildern unterbringen. Demgegenüber steht der Nachteil, daß durch bas Neben- und llbereinanderhängen vieler Blätter die Wirkung des einzelnen beeinträchtigt und der Be schauer verwirrt wirb. Ich kenne eine Abart dieses Apparats, die in Amerika verbreitet war: es war dies ein seitlich offenes Gestell, in dem sich die einzelnen Wände an oben angebrachten Schienen vor» und rückwärts bewegen ließen. Infolgedessen mußte der Beschauer seinen Standort häufiger wechseln. Die elftere Form ist jedenfalls die praktischere (Abb. 6). Sie wurde ursprünglich von Großhennig in Köln angcfcrtigtZ. Zum Schluß will ich noch einen Vorführungsapparat erwähnen, den ein Hamburger Mechaniker erdacht Hat und von dem ein Stück auf der großen Leipziger Bugra-Ausstcllung 1914 von einer dort ausftellenöen Firma verwendet wurde. Es war ein richtiger Schau kasten mit Bühnenausfchnitt, elektrisch betrieben, wo Kunstblätter größeren Formats eins nach Sei» andern erschienen,' dazwischen senkte und Hob sich jedesmal ein Vorhang für kurze Zeit. Seither bin ich ihm nicht mehr begegnet. L H. Schütze. ->) Heute ist sie zu beziehen von H. K. Großhennig, Abbenrode, Nordharz, Station Vienenburg. Die Preise sinb Heute: Eiche, außen fourniert, innen weiß, 3 w Hoch, 1,90 m breit, mit SO Drchrahmen RM 32S.—, mit 30 Drehrahmcn RM 275.—; Daune, weiß, in gleichem Format, mit SO Drehrahmcn RM 28S.—> mit 30 Drchrahmen RM 235.—. Diese Preise find exkl. Glas für Abschlußtürcn. Genau« Anweisung für Aufstellung wird mitgeliefert. Für die buchhandlerlsche Fachbibliothek. Alle für diese Rubrik bestimmten Einsendungen sind an die Schrisi- leiiung des Börsenblattes, Leipzig C 1, Gerichtsweg 26, Postschlietz- sach 274/75 zu richten. Vorhergehende Liste s. 1934, Nr. 158. Bücher, Zeitschriften, Kataloge usw. vio Xoreig«. 10. lg., 8. 7. Reutlingen: 8tored-Veriag. Xus dem lnbalt: 8. 8eber: Die Debatte ist tot. (Liguleren der Werbe mittel.) Xiweiger kür äea 8ek«-eirer. Luekkanckei. 46. dabrg., Rr. 13. 7üricd: Orelt Rüssli Verlag. Xus dem lodalt: R. bi. dieser: Vou der klot des guten Ruckes. Archiv für Buchgewerbe und Gebrauchsgraphik. 71. Jg., Heft 6: Fraktur, die deutsche Schrift. Leipzig. Aus dem Inhalt: F. H. Ehmcke: Für die deutsche Schrift. — R. Kautzsch: Die Entstehung der Fraktur. — W. Niemeyer: Warum deutsche Schrift? — F. Lcberecht: Romanische und deutsche Schrift. — I. Zeltler: Schrlften- Neuland. — A. Giesecke: Goethe und die deutsche Schrift. — H. Bockwitz: Friedrich Schlegel und Klopstock Uber deutsche und latei nische Lettern. — H. Nockwitz: Senefelber-Epilog 1934. Reimar blodding. 8p. 405—512. 4" Blätter für Bücherfreunde. 34. Fähig., 4. Heft. Leipzig: Keehler X Volckmar A.-G. L Co. Aus dem Inhalt: Die deutsche Heimat und die weite Welt. — Heinrich Sohnrey. — Anekdoten um Richard Strauß. — »Die sechs Bücher des Monats.-- — Leseproben. — Besprechungen wichtiger Neuerscheinungen, vökme, bl. V.: Xuto in vicktuiig und Film, bin motivgescluckt- licbor Llrsiksug durcd Xuto-Vramsu, -Hörspiels, -pilms, -Ro mans, -klovsilen und -Lz-rlk dos dadres 1933. Lorlio-Lbarlotten- bU'ig 2, llardsnbergstr. 8, Rkieksverband der Xutomvdilindusirjs bl. V. 5 LI. Das vervielfältigte Schreibmaschinenmanuskript wird an In teressenten kostenlos abgegeben. Düs Rookseller. klr. 1493. du!/ 41b, 1934. Xutunm Rxport klumder. d. IVdiiaksr L 8ons, London bl.6. Xus dem Inbslt: d. Laos: 8oms Xspects ok tds blxport Pracks. — Look Production in 8oviei liussia. — dl. porvers: X Licensiog Board kör publisdsrs. — X. pisnt: Düs blconomio Xspects ok Copz-rigki in Looks. II. — X. Roderts: Dir« Look Pracks and tds La«- ok Libel. Luid und Vierbekunst. 11. dg., 8. 6. Leipzig: 8er Oklssi-Vsriag 6. m. d. 8. Xus dem lukslt: X. Rosner: Vas ungsrisclik Plakat am 8cdeide«-sge. — L. 8cdrüder: Vsrkeeug und 8cdriktkorm. — X. Ilddin: Ois Xntrvickiung des iodlscdsu Plakates. Fischer, Gustav, Jena: Medizinische Veröffentlichungen seit Juli 1929. Zugleich Nachtrag zu dem 1929 ausgegebenen Hauptkatalog. Me dizin, Anthropologie, Psychologie. 132 S. 8° Hammer. Blätter für deutschen Sinn. 33. Jg., Nr. 769/770. Leipzig: Hammer-Verlag. Aus dem Inhalt: Schrifttum. 8andbued der Literaiurvissensedakt. Potsdam: Xkademiscks Vsr- lagsgessiiscüskt Xkdsnaion m. b. 8. Liek. 191—195. Mit diesen fünf neuesten Lieferungen ist die große Enzyklopädie Ser Weltliteratur, die als Gemeinschaftswerk unserer führenden Literarhistoriker bei der Akademischen Veriagsgefcilfchaft Athenaion m. b. H. in Potsdam erscheint, um ein gutes Stück ihrem Abschluß näher gerückt. Die Lieferungen 192—194, die zu dem Band Römische Literatur von Kappeimacher und Schuster gehören, behandeln das römische Schrifttum von Martial bis zu den Kirchenvätern. Tacitus erfährt eine besonders eingehende Würdigung. Aber auch Sie hellenistischen und archaistischen Strömungen im 2. FH. nach Lhr. und der Übergang des literarischen Schwergewichts auf die Provinz, Ser PHilhelicnismus des absinkenden Kaiserreichs werden kurz, aber erschöpfend behandelt. Als letzter Dichter des national-römi schen Schrifttums vom Range eines Klassikers, wenn auch Epigone, wird Claudia» wieder lebendig. Besonders geglückt ist auch Sie kurze Darstellung der römisch-afrikanischen Literatur unter der kultursöröernöen Herrschaft der Bandalenkönige. Dann folgt das lateinische christliche Schrifttum von Clemens von Alexandrien über den Gründer der lateinischen Kirchenfprache, DertuMan, bis zu Ambrosius und Hieronymus, dem »Cicero des Glaubens- und Übersetzer der Vulgata-Bibel. In der Lieferung ISS führt Professor Schwtetering die »Deutsche Dichtung des Mittelalters- bis zu den weltlichen Erzäh lungen und volkstümlichen Legenden des 12. Jahrhunderts. Die Lieferung 191 gehört zu dem Band Hempel, Die althebräische Lite ratur. Reiches und schönes Bildmaterial ergänzt überall Sen Text. link,n«Itters dlusikallsed iiterariseber zkonatsberiebt. 106. dg., klr. 6. Lslp-ng: Xrlsdrlod blokmsisler. 4" 8aidj. dlk. 10.—. Das Fnselschiss. 15. Fg., H. 3. Sommer 1934. Leipzig: Insel-Verlag m. b. H. Aus dem Inhalt: N. Buchwalö: Ricarda Huch. — Aus den Bekenntnisfchrtsten Ricarda Huchs. — A. Bergmann: Goethe und Ser »Sachsenspiegel». — E. Kellner: Rudolf Koch f. — E. Bertram: Möglichkeiten deutscher Klassik. — Leseproben aus Werken von: H. Hesse, F. Mühlberger, H. Graupncr, O. Nebclthau. 643
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