Suche löschen...
Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 22.06.1907
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1907-06-22
- Erscheinungsdatum
- 22.06.1907
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Zeitungen
- Saxonica
- LDP: Zeitungen
- Digitalisat
- SLUB Dresden
- PURL
- http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-19070622
- URN
- urn:nbn:de:bsz:14-db-id39946221X-190706227
- OAI-Identifier
- oai:de:slub-dresden:db:id-39946221X-19070622
- Lizenz-/Rechtehinweis
- Public Domain Mark 1.0
Inhaltsverzeichnis
- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
- Jahr1907
- Monat1907-06
- Tag1907-06-22
- Monat1907-06
- Jahr1907
- Links
-
Downloads
- PDF herunterladen
- Einzelseite als Bild herunterladen (JPG)
-
Volltext Seite (XML)
143, 22. Juni 1907. Nichtamtlicher Teil. Börsenblatt f. d. Dtschn. Buchhandel. 6359 1905 Inst, ok Renjamin Rranlrliu pspsrs sb^ 3. 0. RitLpatrickj sowie insbesondere die Publikation von Texten, um den In halt der für die Geschichte Amerikas wertvollen Originale für alle Fälle vor Untergang zu sichern und ihn auch andern Bibliotheken zugänglich zu machen, wie die ckournsls ok tke Oontinsntal Oovxrsss 1774—1789. Mssuinxtou 1904—06 in 6 Bänden, und lös Keeorcks ok tüs Virginia Oompsn^ ok I-cmäcm, eckiteä vitb so iutroänotion »nä biblioxrsxb^ b^ Niss 8. N. Xin^skur^ 1906. Die Abteilung für Drucke machte die der Bibliothek von Frau G. G. Hubbard geschenkte kostbare Kupferstich sammlung der Forschung zugänglich durch den 6»tsloK ok tüs Olaräinsr Olrssn Unbburä oollsotion ok ev^ravinxs, eompilsck b^ fl. karsons, ^VusbiiiKtoll 1905, und stellte die 1905 von C. S. Noyes in Washington der Bibliothek geschenkten flapooios in Appendix V (S. 141—170) des Report für 1906 zusammen als Oollsotion ok prints, original ärawinxs, vstsr-oolor psintinxs, sack illnstrstsck boolcs b/ oslsbrstoä flaxavsss artist» xivsn b/ Nr. 6rosb^ 6. No^ss, ^VssbinAton O.6. Die Abteilung für Katalogisierung endlich veröffentlichte die auf Abraham Lincoln bezügliche Literatur der Bibliothek in der I-ist ok lünoolnisna in tbs lütrrar^ ok Oongrsss, eompilsä b^ 6l. 1. Ritobis 1903, rsvissä säition 1906. Der Katalogisierung selbst liegen die U. ^.. Rulss, rsviseä 1902, nsv issue 1904 zu gründe. Die Klassifizierung der Bibliothek ist aus dem outline soüsme ok olassss 1903, nsv issne 1906 zu ersehen, die einzelner Fächer aus den Spezialpublikationen Oiass R aock R ^.msrioa, bistor^ snä gsogrspb^ 1901, Olass 2 Libliogrspb^ enck librsr^ »oisnos 1902, Olsss N Nvsio 1904, Olsss 0 8oisnos 1905. Eine so ausgedehnte publizistische Tätigkeit der Anstalt, die neben den laufenden Geschäften einhergeht, setzt natur gemäß auch eine entsprechend große Anzahl von Beamten voraus. Die einzelnen Abteilungen haben ihre besondern Vorstände, ebenso das Bureau fiir Pflichtexemplare, die Druckerei und Buchbinderei. Dem kupsrintenäent der Hausverwaltung sind ein Obisk Olsrlc, ein Obisk Luginssr, ein RIeotrioisn und ein Osptkün ok tbs vstoü nebst zahl reichen subalternen Hilfskräften unterstellt. Außerdem wäre die glänzende Entwicklung der Bibliothek nicht möglich gewesen ohne eine den wachsenden Bedürfnissen genügende, reiche Dotierung. Diese ist seit Putnams Antritt ver dreifacht worden. Hatte — von der Hausverwaltung ab gesehen — der Etat der Bibliothek 1899 191 125 Dollars betragen, wovon u. a. 105 785 für Besoldungen, 15 000 für Bücherkäufe, 2500 für Zeitschriften und 2500 für die juristische Bibliothek (I-ave lübrsr/) bestimmt waren, so stieg diese Summe, wie wir gesehen haben, bis 1906 auf 622 155 Dollars, wovon 236 660 auf Besoldungen, 185 000 auf Druck und Binden, 90 000 auf Bücherkäufe, 5000 auf Er werbung von Zeitschriften, 3000 auf die lübrsr^ ent fielen. Gleichen Schritt mit der finanziellen Ausstattung der Sammlung hielt dann auch ihr Wachstum und die Benutzung. Der Bestand an Büchern vermehrte sich, ungerechnet die kleinen als Pflichtexemplare eingesandten Sachen (Lampdlsts), die Karten und Musikalien, von 705 122 Bänden nach der Schätzung im Jahresbericht 1898 auf 1 379 244 im Berichtsjahre 1906. Der Lesesaal war im Etatsjahre 1898/99 von 121 270 Personen besucht worden, 1906 belief sich die Zahl der Personen, dis das Gebäude besichtigten oder die Lesesäle benutzten (getrennte Statistiken liegen nicht vor), auf 81 l 945. Der Benutzer darf sich eine beliebige Anzahl von Büchern durch Bestellzettel für seinen Gebrauch nach den Lesesälen kommen lassen, worin eine reiche Zahl von Nachschlagewerken und Zeitschriften aufgestellt ist. Kleine Mitteilungen. Deutscher Journalisten« und Lchriftstellertag. (Vgl. Nr. 140, 141, 142 d. Bl.) — Am Donnerstag, 20. Juni, brachte ein Sonderzug aus Dresden die dort versammelt gewesenen Teil nehmer am Delegiertentag des Verbandes deutscher Journalisten- und Schriftsteller nach Leipzig. Ihr erster Besuch galt dem Deutschen Buchgcwerbehause. Vom Verwaltungsdirektor Herrn Arthur Woernlein in die Gutenberghalle geleitet, wurden die Gäste, 225 Damen und Herren, in diesem prächtigen Raume vom Vorsteher des Deutschen Buchgewerbeoereins, Herrn vr. Ludwig Volkmann, herzlich willkommen geheißen. Herr Or. Volkmann gab seiner Freude Ausdruck, daß die Teilnehmer an der Dresdner Tagung sich zu diesem Ausflug nach Leipzig entschlossen hätten, dem Zentrum des deutschen Buchgewerbes. Durch ihren Besuch Leipzigs hätten die Gäste nach guter alter Sitte gewiß auch das -Handwerk« grüßen wollen, um zu zeigen, daß Feder und Tinte, Typen und Druckerschwärze innig zusammengehören, wie Geist und Körper. Redner gab dann in Umrissen ein Bild von der Geschichte des Deutschen Buchgewerbevereins, von seinen Auf gaben und Zielen. Er schloß mit warmem Dank für die Ehre des Besuchs und seinen aufrichtigen Wünschen, daß es den Gästen in Leipzig gefallen möge. Eine Erklärung der Sascha Schneiderschen Wandbilder in der Gutenberghalle schloß sich an. Ein Rundgang durch die Säle und Ausstellungen des großen Gebäudes folgte. Gegen Mittag fuhren die Gäste am Neuen Rathaus vor. Herr Bürgermeister vr. Dittrich, umgeben von den Stadträten Herren Ludwig-Wolf und vr. Schanz und dem Stadtoerord- neten-Vorsteher Herrn Rechtsanwalt Bankdirektor vr. Rothe, be grüßte sie in der großen, schönen Halle am Hauptportal namens der Stadt Leipzig mit herzlichen Worten. Leipzig könne sich zwar in be zug auf Schönheit der Natur und die landschaftliche Umgebung mit Dresden nicht messen; aber er hoffe immerhin, daß die Besucher einen günstigen Eindruck von Leipzig mitnehmen werden. Das Neue Rathaus stehe auf dem historischen Boden der alten Pleißen- burg; sein hoher Turm sei auf dem der alten Trutzwehr dieser Burg erbaut worden und verbinde so gleichsam Vergangenheit und Gegenwart, ein sinniges Symbol treuer Heimatsliebe und festen Bürgersinns. Mit dem Wunsche, daß sich die Gäste in Leipzig recht wohl fühlen möchten, schloß der Herr Bürgermeister. Es folgte die Besichtigung der Ausstellung der Entwürfe zum neuen Zentralbahnhof, weiter ein Gang durch die prächtigen Räume des monumentalen Baues. Auch der gewaltige Turm wurde im Fahrstuhl erstiegen. Ein Frühstück im Ratskeller, von der Stadt Leipzig angcboten, vereinigte die Gäste mit einer Reihe von angesehenen Persönlichkeiten der Stadt, dem Amtshauptmann Kammerherrn von Nostitz-Wallwitz, dem Reichstagsabgeordneten Justizrat l>r. Junck, Herrn Verlagsbuchhändler Or. Ludwig Volk mann, den Künstlern Professor Max Klinger und Professor Seffner und vielen anderen Herren. Das Mahl verlief in ange regtester Stimmung. Am Nachmittag folgte ein Besuch des Reichsgerichts, der Universitätsbibliothek, des städtischen Museums der bildenden Künste mit Klingers Beethoven, der Universität und des Völker schlachtdenkmals auf der Höhe vor Probstheida. Zu einem -Dämmerschoppen« hatte der Inhaber des »Thüringer Hofs» die Herren in die behaglichen Räume seiner altberühmten Gaststätte geladen. Ein zwangloses Beisammensein im -Palmengarten- schloß den Tag würdig ab. Prächtiges Sommerwetter hatte dem Ausflug seine Gunst zugewendet. (Red.) Zollrrutersuchung von Postpaketen «ach Frankreich. — Die Norddeutsche Allgemeine Zeitung schreibt: Zufolge einer Verfügung des französischen Finanzministers sollen fortan von den mit einem Eisenbahnzug oder einem Schiff aus dem Ausland nach Frankreich kommenden Postpaketen jedesmal mindestens 80 v. H. auf ihren Inhalt zollamtlich näher untersucht werden, und ein höherer Prozentsatz als der angegebene soll namentlich bei um fangreichen Paketen stattfinden können. So oft als möglich soll außer dem eine Untersuchung der sämtlichen mit derselben Gelegenheit an- kommenden Postpakete stattfinden. Bis zu dieser Verfügung hatte die Untersuchung sich auf 50 v. H. beschränkt. Die Zollverwaltung hat aber gefunden, daß bei der bedeutenden Zunahme des Post paketverkehrs und bei der großen Rolle, die besonders Seiden waren, Spitzen, Stickereien, chemische Erzeugnisse, Tabletteriewaren 830»
- Aktuelle Seite (TXT)
- METS Datei (XML)
- IIIF Manifest (JSON)
- Doppelseitenansicht
- Vorschaubilder