In etws 8 langen erscheint: ^VOLb XV6I88!vI^KI VIL / Oie krimndonnn, gleich dem Insrrumentnl- virtuosen eine 8pätfrucht ^er ftennissunce, sber unkrsgisch, unproblematisch, kindlich, kokett, Opfer und Leberrstberin dämonischer Lriebe, nuf dem Wge durch drei stlkrliunderte ru reizen, unternimmt dieses Luch. Onru bedsrf es eines breiten Lundsments. Oer Oeist der Idistorie, Kulturbisrorie, Anekdote, der dos 8tolfliche gebündigt Kot, mul) sie lebendig machen. Vom bdintergrunde bebt sich die künstlerisch/ Persönlichkeit ul:, Llementur tritt die schöne in die mit Lrorik ge schwängerte ^Xtmospbäre von KInnrus, wo die Oper von der Lürsten Onnden ibre ersten 8iegc feiert. §chon kreurt ibren XVeg der idslbm-inn, der Knstruk. Leide, Lrimndonnu und Knsträt, formen die Oper noch ibrem VOllcn um. Venedig mit seiner Lruuenkultur wird ru ibrem Lchnuplutr, der bdnrkt bemächtigt sich ibrer, im Kurnevul jngen sie von Venedig noch Idenpel, von lmlien durch die deutsche und angelsächsische ^Velt. Line 7r?r/L////rr eine Ourro/ZL eine zl/sz'a machen Könige rum Zpielball ibrer Launen und entfesseln Kämpfe der Luschauer. Lin l?s^/-rr>//Hüchst rum tragischen Künstler. Paris nimmt am Wettbewerb teil. 83^gerin und Kurtisane treten in unlöslichem Lunde auf. ^qv^zi? udzTzozz/z/ eine neue Idinon de l'Lnolos, ist ibre 8chutrberrin XIUN wird ernster, dramatischer. Llodi ragt eine voll blütige Liersängerin wie die Lara/özz/' NUS dem achtrebnten ins neunrebnte sabrkundert, aber die /-r^rTr arbeitet NM Oramg. Oer Kastrat Stirbt, der denor tritt seine Lrbschaft NN. Lin 1*xnor von liöchstem künstlerischen Lbrgeir, Oo/'F/a. setrt die merkwürdigen primadonnen- schwestern zi/a/-zb ^/a/zl6/7zzz und /dzzz/z-ze Lzs/'zTdr in die Welt. Ldun scheint die Lreude nn der "Lechnik, die im Liergesang der -Xozz/qK:, /./»of der /'a/r/ triumpbiert, übermächtig ru werden. Zchon sber ist in der -5a§/'öa^z'-/)ez:z'zi?zzr die Künstlerin erschienen, die den Urinstinkt der Primadonna für eine znnr nndere Auffassung des Ornmns fruchtbnr macht: ftnusch im Leben, Kausch in der Kunst bereichnen'die Lnkn. Von diesem Oipfel des Dionysischen nus scheint alles nndere bürgerlich, wenn wir dem Lug der v^agnersängerinnen folgen: /./77z Vs^zzza/zzz endet im Apollinischen. Oie OpWttendivn, in v/ien geboren, reigt die wieder- ltunft des reinen Instinkts: die zVzozzszt, die Orz/T/zz^sz'rieben vorüber, die Offenbachreit sübrt eine V/oz/ezz^e ^aKzzFzkTz-z- und ^/zzz-zb Oi-zk/zzz^z' nuf den ?lnn, die neueste bietet uns in zOvzrz >1/zzzo,o7z^', einem Kinde der Orobsräklrkultur, böchstes Kaffmement der Operetten- diva. XX^ie die nachwagnerische Oper die Primadonna bindet, und doch in einer zX/zTöözz/zzzA, 6zzz^t-z7--5a6ozZözr einer Oe^/zzzzz und einer zVezz^z, pracht- volle Leispiele von Instinkrmenschen aufreigt, fübrt das 8ch>u6kapirel des Luches vor TXugen