149, 17. Juli 1919. Künftig erscheinende Bücher. >. » DN4-. »„«»»nd-l. 6r65 l Der tsfiminalkullef. ^ eine tolle Zeegeschichte ß Das Lachen muß wieder in die Welt, ist der sieghafte Wille des neuen Poeck-Luches Luch der ernsteste Tinn, der in dieser nieder drückenden Zeit jeder Heiterkeit abhold ist, kann sich diesem Über mut nicht verschließen, weil er wirklich lustig, natürlich, sprudelnd Z und unbekümmert ist. Erfindungsgabe, lemperament und eine Darstellungskraft, für die es keine Unmöglichkeiten gibt, strömen hier hinreichenden Humor aus. Diese tolle Teegeschichte, in der Z persönlichen form des Telbsterledens geschrieben, knüpft an die aktuelle Wohnungsnot an: auch Wilhelm Doeck, nein Dr. eck, wie er sich im Luche nennt, hat sich mit seinem Nauswirt, einer pracht- V vollen Hamburger Hausbesihersfigur, überworsen und weiß nicht, wo er Unterkommen soll. Da verfällt er auf den unvergleichlichen öedanken, sich in einem finkenwärder Kutter ein Heim einrurichten. D D geplant - getan, wenn auch nach wahllosen Tchwierigkelten. Lei der Einweihungsseier, an der alle freunde - auch der berühmte Einnehmer Larkenbusch - teilnehmen, kappen finkenwärder Iteiderhände das flnkertau, und der halb lecke olle Kahn geht auf und davon, elb- abwärts. fine tolle fahrt beginnt: Tchiffbruch, Kettung einer Eng länderin, Deriobungen und Entdeckung eines verbrecherischen An schlages aus des Kutters Tchwimmfähigkeit, nichts bleibt der Kutter- besahung erspart. Ln Helgoland vorbei nach Kopenhagen! Dort löst sich aller Qualen und freuden Wirrwarr. Der ehemalige Hauswirt wird entlarvt, und rur richtigen Derlobung kommt's auch. Der Kriminalkutter wird als wohnschisf abgetakelt und gelangt wieder V in die sachverständigen Hände eines finkenwärders. Es bleibt das triumphierende Lachen ob allen Mühseligkeiten des Lebens. Das D Luch ist eine öottesgabe für unsere heutige Zeit. Er erfrischt, er richtet aus, er ermuntert müde Lebensgeister. Tchon durch den 8 Z Umgang mit seinen Menschen, all diesen wundervollen Künstler-, V fjscher- und Lürger-Qriginalen aus Hamburg und finken- D wärder. Doch mehr wenn man sieht, wie echt, wie ungeschminkt Doeck die Welt schildert, und wie er V ihr Herrscher ist durch seinen Humor. ff. will). Sfunocv m Leipzig I