3442 Börsenblatt f. d. DIschn. Buchhandel. Fertige Bücher. U6, 21. Mai 1917. Walter Hasenclever Tod und Auferstehung Neue Gedichte Geh. M. 2.so, geb. M. 3.50, in Halbleder geb. M. 4.so Gin Strom unendlichen Mitgefühls durchbraust dieses Auch. Kaum ein Wort vom Krieg — und doch der Donner der Schlacht, die Qual und Not der Zeit in jeder Zeile, kaum ein Wort vom Frieden — und doch Gesang der Erlösung, der Freude in jedem Vers. Ein Weckruf an das Gewissen aller Brüder und Schwestern aufdem Erdenrund, eine Symphonie des Kampfes und der strahlenden Erfüllung. Wer sie liest, wird Beethovens „Neunte" aufklingen hören. MMIIIItlllUIIÜlllllllllllMIIIMIlum«..-. Im März las Ernst Deutsch in Dresden Gedichte aus „Tod und Auferstehung". Die Dresdener Neuesten Nachrichten schreiben darüber u. a.: „Was für ein glühender Weltfreund und Optimist, Walter Hasenclever! Beschwört er in den Versen Iaurös, Easement und Turati, so bedeuten sie seiner Phantasie nicht wirkliche Personen, sondern imaginäre Sinnbilder der Freiheit. Sie bezaubern ihn, und er schmettert flammrote Ireiheitssignale. Er will schmettern, will dröhnen, er schreibt gereimte Ausrufe an die Studenten, an die „Soldaten Europas", an alle Jungen, an eine unendliche,geliebte Schar", für die er den Sieg erträumt."