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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 08.05.1920
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1920-05-08
- Erscheinungsdatum
- 08.05.1920
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Saxonica
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- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
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A. Helmich Buchh Der Vorsteher: Eduard Miksch in. p. Postverkehr mit Lettland. — Aus Riga wird uns mitgeteilt, das die Postverbindung mit Lettland noch immer sehr problematisch ist Zwar werden Briefe und Drucksachen in Deutschland angenommen uni befördert, kommen in Lettland aber nicht ober wenigstens nur in sch beschränktem Matze zur Ausgabe; in Lettland dagegen werden Brich überhaupt nicht angenommen, eine Korrespondenz ist also ausgeschlossen Preisausschreiben der Adickes-Stiftung. — Die an der UniverM Frankfurt a. M. bestehende Adickes-Stiftung hat einen Preis m 2V0V ausgeschrieben für die beste Bearbeitung des Themas: M Gestaltung der Rechtsmittel im künftigen deutschen Strafprozeß. M Preisarbeiten sind bis 1. April 1921 an den Dekan der rechtswisH schaftlichen Fakultät der Frankfurter Universität einzusenden. Ortsverein Göttinger Buchhändler. — Am 22. April wurde in Göttingen gelegentlich einer Zusammenkunft der Kollegen der Orts verein Göttinger Buchhändler gegründet. Zum Vor sitzenden wurde Herr A. Reber (i. Fa. Akadem. Buchh. v. G. Calvör) und zum Schriftführer und Kassierer Herr R. Eidner (i. Fa. Dicte- rich'sche Univ.-Buchh. Becker L Eidner) gewählt. Ein schon seit Jahren gehegter Wunsch einiger Göttinger Buchhändler ist damit in Erfüllung gegangen. währenden Schwankungen des Markkurses und der ungenügenden Zu- blattes angekauft werden. Diese Stelle könne dann derartige Bestück Weisungen von Mark unter dem Nelationskurse mutz der Umrechnungs- den Papierfabriken überlassen und so dazu beitragen, datz dem M- kurs für 1 — X ö 1.27 festgesetzt «erden. Die neuerlichen enormen Steigerungen der Geschäftsregie (Er höhung der Bahn- und Postgebühren, Emballagen- und Kommissions spesen, Umsatz- und Reichsausfuhrsteuer, Gehaltserhöhungen, Steuern usw.) lassen den bisherigen Teuerungszuschlag nicht mehr als genügend erscheinen. Es ergibt sich daher die zwingende Notwendigkeit, den Deuerungszuschlag auf 33^°/, zu erhöhen. Vom 1. Mai 1920 an gilt demnach für das Gesamtgebiet der Republik für alle Zeitschriften, Bücher und Musikalien nachstehende Umrechnung: 1 inkl. Teuerungszuschlag — XL 1.70; 1 d.-ö. X inkl. Teuerungszuschlag — XL —.50; 1 Fr. inkl. Teuerungszuschlag — XL 7.60. Dieser Teuerungszuschlag ist auch auf alle im Jnlande erschienenen Bücher, Zeitschriften und Musikalien zu erheben. 1 XL XL 1.33. Bei in XL berechneten Schulbüchern (mit Ausnahme solcher aus dem staatlichen Schulbücherverlag) wird ein Teuerungszuschlag von 2O°/> berechnet. Weitere Ausnahmen betreffs inländischer Fahrpläne und Kalen der unterliegen auch weiterhin den jeweiligen örtlichen Vereinbarun gen. Eine Umrechnungstabelle geht den Mitgliedern gleichzeitig zu. Genaue Einhaltung der neuen Verkaufsbediugungen wird allen Mit gliedern zur strengsten Pflicht gemacht. Wegen der von der deutschen Außenhandels-Nebenstelle in Leip zig geforderten eidesstattlichen Erklärung, Hinterlegung einer Kaution, Einhebung einer 2"/„jgen Ausfuhrsteuer wird persönlich durch unseren Delegierten in Leipzig interveniert werden. Wir hoffen, daß es ge lingen wird, Erleichterungen zu schaffen und Expeditionsstörungen, wie sie jetzt bestehen, wieder zu beseitigen. Aussig, am 25. April 1920. Der Sekretär: Karl Eckelt rn. p. Bcrantwortlichcr Redakteur: Emil Thomas. — Verlag: Der Börscnvcrcin der Deutschen Buchhändler zu Leipzig, Deutsches Buchhändlerdaus. Druck: Ramm L Seemann. Sämtlich in Leipzig. — Adresse der Redaktion und Expedition: Leipzig, Gerichtsweg 2ö jBuchhäiidlerhauSj. Die Reklame- und Anzeigcnstcucr. — Das neue Umsatzsteuergesetz (Reklame- und Auzeigen-Steuer), das vor einigen Monaten von der Nationalversammlung in aller Hast und Eile beschlossen wurde, aber vorläufig nicht in Kraft treten kann, weil sich herausstellte, daß es eine große Anzahl von Unklarheiten enthält, die erst noch erläuternder Ausführungsbestimmungen bedürfen, hat dem Verein Deutscher Re klamefachleute E. V. (Berlin) kürzlich Veranlassung zu einer Aus sprache gegeben. Das Ergebnis dieser im »Rheingold« stattgefundencn . Veranstaltung sollte in einer Entschließung niedergelegt und dem zu ständigen Ministerium übermittelt werden, damit wenigstens bei der Durchführung der Steuer auf die berechtigten Wünsche der Verleger und Reklamefachleute Rücksicht genommen werden kann und die Zwei fel, die sich bei der Auslegung des Gesetzestcxtes ergeben haben, noch vor der Ausgabe der Ausführungsbestimmungen einer Klärung ent- gegengcfllhrt werden. Nach einer längeren Aussprache, an der sich bekannte Fachleute beteiligten, wurde eine Entschließung gefaßt, in der dagegen Einspruch erhoben wird, daß das Gesetz ohne genügende Hin zuziehung der einschlägigen Fachorganisationen zustande gekommen ist. Es wird verlangt, Laß vor Erlaß der Ausführungsbestim- mungen einer aus den berufenen Vertretern aller in Be tracht kommenden Unteruehmerzwcige zusammengesetzten Kom mission Gelegenheit zur Teilnahme an den Beratungen gegeben wird, damit diese Ausführungsbestimmungen allen berechtigten und erfüll baren Forderungen entsprechen, ein klares, einheitliches und praktisches Recht schaffen und das Gewerbe vor dem unlauteren Wettbewerb illegaler Geschäftsbetriebe schützen. Es wäre sehr im Interesse der schwer bedrohten Verleger zu wünschen, daß sich die Regierung den berechtigten Einwendungen nicht verschließt! W. T. scnverein neues Druckpapier in entsprechender Menge abgegeben wird Hierzu erfahren wir, daß die Wirtschaftliche Vereinigung Deutsch« Buchhändler E. V. in Leipzig, Gerichtsweg 24, bereit ist, ältere Mr senblätter zum Tagespreis für Altpapier anzukaufen und im ob« gedachten Sinne zu verwerten. Firmen, die gewillt sind, solche Bk stände abzugeben, werden gebeten, sie an obige Stelle einzusenden. Personalnachrichten. Jubiläum. — Am 1. Mai konnte die langjährige Leiterin da Kunstabteilung der Firma Heinrichshofen in Magdeburg, Fräulein Alice Mühe, auf eine ununterbrochene 25jährige Tätigkeit in die- ser Firma zurückblicken. Die Jubilarin erfreut sich wegen ihni freundlichen Wesens in weitesten Kreisen des Kunsthandels der gch ten Wertschätzung, wie die vielen ihr von außerhalb zugegangem Glückwünsche und Anerkennungen bewiesen haben. Von der GeschäsS leitung und den Kollegen wurde sie durch ein« besonders eindrucksvck Feier und durch reiche Gaben geehrt. SMchsaal. (Ohne Verantwortung der Redaktion,- jedoch unterliegen alle Einsendung« da Bestimmungen über die Verwaltung des Börsenblatts^ Sortimenterteuerirngsrufchlüge bei ZeitschriftenI Zu den Sortimenterteuerungszuschlägen machen viele Verleim noch eine sauersüße Miene. Offene, restlose Unterstützung finden >ck nur bei wenigen, so z. B. bei der Firma Vobach L Co., die schon lav zu ihrem Preise den offiziellen Teuerungszuschlag daneben duck Das sollte vorbildlich sein! Wie wird das Geschäft den Boten bei» Einkassieren dadurch erleichtert und wie wird es erschwert, wenn bä anderen Zeitschriften z. B. 1.65 oder —.85 verlangt werden mi groß die Preise von 1.50 ..// oder —.75 aufgedruckt sind! Es A da leicht Verstimmungen, Zahlungsschwierigkeiten und letzten Ecki den Umsatz schädigende Abbestellungen. Bei Empfehlungen iriii der Sortimenter natürlich den Verleger bevorzugen, bei im er Verständnis für seine Lage findet. Auch die Aufklärungen ck: Preiserhöhungen nach Vobachscher Art und Weise sind zu begrüß sie nützen und wirken in ihrer Anschaulichkeit besser als alle lanM politischen Zeitungsartikel. Jetzt läßt die Firma Vobach die PH ganz fort — uns auch recht; eine Einigung im Ortsverein und daiii« hinaus war sofort erzielt. Bei dieser Gelegenheit möchte ich ich auf folgendes aufmerksam machen: Es kommt jetzt vor, daß im Lach des Vierteljahrs von einer Zeitschrift Doppelnummern herausgegel» werden, d. h. doppelten Umfang haben sie nicht, der Bech schafft nur durch Doppelnumerierung einen Ausgleich für eine aus gefallene Woche. So erhielt ich z. B. im letzten Ballen von ein« Zeitschrift, deren Hefte 40 Pfg. kosten, ein Heft mit Aufdruck Hest W wöchentlich 40 Pfg.; das müßte natürlich Preis 80 Pfg. heißen; eil anderes Heft mit Aufdruck 27/28 wöchentlich 30 Pfg. (statt KO M Der Verleger hat den Betrag aber mit der ersten Vierteljahrsnumn erhoben, ist also auf alle Fälle gedeckt; zahlen die Kunden an ach heftweise, so ist für mich meistens der Ausfall da, zum wenigsten cki gibt es unliebsame Differenzen, Sie sich leicht vermeiden ließen. Sich unangenehmer ist es, wenn der Verleger bei Vierteljahrsvorausberech- I nung eine Nummer ganz ausfallen läßt und der Sortimenter nm I Kunden nummernweise bezahlt wird; dann soll er mal versuche», I den Wochenbetrag ohne Heftlieferung zu erhalten! Wenn er Zeit nut I Arger sparen will, läßt er's lieber! Trotz der Mehrarbeit wird in I Sortimenter jetzt lieber versuchen, heftweise bezahlt zu werden, als in I Um der Verwertung älterer Börsenblätter als Makulatur vorzu- Rechnung zu liefern und dann fortwährend nach- und umbercchneu;i I beugen, ist seitens einer Firma angeregt worden, der Börsenverein müssen. möge eine Sammelstelle schaffen, von der ältere Bestände des Börsen- B i e l e fe l d, 28. April 1920.
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