X: 148, 27, Juni 1928. Fertige Bücher. rsrsmil»,,d. Dtlchn. Vuchi-vb-l. 10363 .Wer die Jugend W. Hut die gulunst" Wohl eine der schönsten Jugendschkifte», eine Perle in der katholischen Erzählungsliteratur, die es verdient, das Interesse bei unseier Jugend zu wecken, wurde soeben feitiggestellt: Eine EWlW U die ZUM von Lllkuda Vakobv 8". IV, 142 Seiten und Titelbild. — Leinen Rm. 8.— Eine auf pädagogischer Grundlage über aus stiminunasvoll aufgebaute Erzählung, die auf jugendliche Gemüter nicht ohne prak tischen Einfluß sein wird. Für jedes heran- . wachsende Töchterlein im Alter von 8 bis 14 Jahren kann das Büchlein nur empfohlen werden. Es wird nur Gutes stiften. — Es ist erstaunlich, wie juaendsrisch die S briststellerin noch in allen Tagen er zählen kann. Ihr neuestes Buch „Juliane" ist keineswegs alltägliche Durchschnittsware. Literarisch und pädagogisch ist es wertvoll und wird Dauerwert behalten. Alinda Jacobys Jugendbuch bietet uns ein Bild aus dem wirklichen Leben, aber im Schimmer zarter Poesie. Die warme Sprache, die reiche Erfindungsgabe, die nie ermattende Span nung. das psychologische Feingefühl der Dichterin schlägt auch Erwachsene in ihren Bann. Erzieherisch, ist das Buch die Frucht pädagogischer Einsicht, aus jahrzehntelanger Erfahrung geschöpft. Das wird die Erzäh lung auch iür Eltern, Lehrer, Lehrerinnen, Pensionsleiter und Katecheten außerordent lich fruchtbar machen. Ohne ausdringliche Belehrungssucht in kindermäßigcr, edler Sprache, erquickend für Herz und Geist baute die Verfasserin hier ein wirkliches pädago gisches Schatzkästlein. Sie kann in der Kindesseele lesen und weiß, was das junge Herz packt: Die Blumen des Frühlings, der grüne Wald, die lebendige Tierwelt, der Zauber der Romantik und Legende und Freundschaft, die reine Tugend, der liebe Galt, das alles flicht Jacoby in ihr Werk ein, und man freut sich, wie reich dadurch die duftige Gabe wird. In weiblichen Jugendbibliotheken, Mädchenschulen, Pen sionen müßte „Juliane" einen Ehrenplatz bekommen. Kein „gemachtes" Jugendbuch, sondern ein „erlebtes" Jugendbuch II Prof. K. Faustmann. (Mainzer Journal Nr. 123, 1928.) Wir bitten gefl. zu verlangen. (2) Kirchheim H Eo., Verlag, Mainz. NOVLUL 8808081821' 01«. 3.50 päpp8äI4I) OM. 3.90 OäN2l.8It48N OM. 4.90 Lern/rarä Oiebokck in äer „prank/urter ^ei'turiA".' ä/,t „prautein Lire" /rat 4rt/,ur Lctinitrker eine sVovette gere/iassen, rtie an Kontinuität äer //anätunA, an Lintiei'ttictikei't äer porrn unä an l/nverruckbarLeit äer äic/iterirctien Ltictepunkter uioti! in äer g-anren Literatur nictit itireesteic/ien flat. <D ISIS-