X- 83, 8. April 1930, Fertige Bücher. Börsenblatt f. k>. Dtjchn Buchhanbel. 2867 In I» U nvItSN 15 OHO üxvn>pI»rS xSrlrnnH Sieben vor Verdun Von 5. VI Werner Präger äes iVlüncbner Oiebterpreises 1^30) Oktav. Z07 Texkseiten. In Ganzleinen gebunden RM. 6.50 IV1« i i n littil«: Deutsche Tageszeitung/ Berlin: Als Schlachthandlung allein der Darstellung des großen Epikers wert, als historischer Vorgang mit persönlichen Erinnerungen ein erschütterndes Beispiel von deutscher Tragik, gewinnt der Opfergang einer Nation zu ihrem Golgatha in der Durchdringung mit den Gesichten und dämonischen Untergründen dieses Dichters erst seine wahre, ureigentliche Bedeutung. — Der Dichterpreis von München fiel dem einzigen Überlebenden der Sieben — dem Erzähler zu. Wird ihm Dank und Ehrenpreis der Nation obendrein zuteil werden? Zehntausend Bände im Nu vergriffen — darf man als gutes Anzeichen deuten? In Zeiten großer geistiger Not und Verlassenheit tut ein solches Buch Wunder am verzagten Volk. Rheinisch-Westfälische Zeitung: So begann ich zu lesen, und schon die ersten Abschnitte schlugen mich derart in Bann, daß ich nicht wieder loskam, bis ich den Roman bis zur letzten Zeile fiebernd miterlebt hatte. Hier handelt es sich nicht um einen neuen Kriegs- roman neben anderen, also um ein Buch persönlicher Kriegserinnerungen des Verfassers, der als Freiwilliger igiH in den Krieg zog und bis zu seiner Verwundung am 12. Juli 1916 die Kämpfe von Verdun mitgemacht hat, sondern hier sah ein Dichter einmal der Tragödie Verdun und weiterhin auch dem Problem des deutschen Krieges ins Herz und das macht das Buch zu einem Ausnahmewerk! §ritz Büchner in öen Münchner Neuesten Nachrichten: Del Wehner war es mir manchmal, als lege man sein Ohr an die Erde und höre drunten die Ouellen rauschen, die tief und geheimnisvoll find unter allen Dingen. Oder wieder, als töne Lärm aus der Luft, wo die unabsehbaren Heere miteinander streiten, jetzt und heute noch in einem grauen Gewoge, wie es in Sturmnächten unsere Vorväter sahen nnd sich bekreuzten. So ist ein männliches Werk geworden, stärker als das Grauen und größer als die Furcht. Weil es von dem ewig Deutschen weiß, von dem Sinn des Opfers und von der Zuversicht des Lebens. Trotz allem. Hamburger Zremüenblatt: Mit diesem Werk ist der erste historische Verdun-Roman eines Mitkämpfers vor die Öffentlichkeit gelangt. Das Buch in seiner gewaltigen Sprache und seiner wundervollen Linie stellt eine neue Romanform insofern dar, als es die Figuren mit steigernder Handlung in der „Masse Heer" verblassen läßt, womit es dem gigantischen Ereignis des Krieges gerecht wird. Wie seine Widmung sagt, ist es „den toten Brüdern ein Denkmal". Neues Wiener Journal: Ein Dichter heißen Herzens und brennenden Atems schrieb dieses ganz außerordentliche Buch. Sätze von homerischer Phraseologie, immer wiederkehrendes Bekenntnis zur heiligen, allmächtigen Moira weisen die Richtung. ... tim nun cbe reine öe^eisterunß in cbe l ut umrusetren, buben vir ein 8on3er5en8ter ^emuctit mit grollen, roten Üu^r8tuben darüber: „8ieben vor Verrinn .Wir buben jetxt 120 bx. bero^en u. 16 8tüclr im len8ter vuren beute rlerlte8t... 8enc1en 8ie un8 bitte nocb IVo8s>ebte...