2758 80. 4. April 1930. Fertig? Bücher. Börsenblatt f. d.Dtschn.Buchhandel.. Lire MMcGMö LurLebensvUd aus den Glaubenskriegen Äon Wilhelm Kotzöe T g2o Leiten 2 Ltüelc — iZoo Orgmin In k^obleinen Aebnnrlen Dies Buch bringt eine Überraschung. Kotzde gibt uns mit ihm einen Großen unseres Volkes zurück: Hernharü von Weimar ^l. 8— den wir vergaßen, weil der Tod ihn aus dem Sattel holte, ehe er sein Lebensziel erreichte. So wie ihn seine Zeit verehrte, steht er hier wieder vor uns auf: als großer öeutschec Kelöherc/ Staatsmann/ Glaubenshelö. Wir ziehen mit dem Reiterführer hin und her durch deutsche und deutsch gewesene Lande, erleben er schüttert den Jammer des Krieges und manches Menschcnschicksal mit. Wir überblicken schließlich den ganzen Gang des Kriegsgeschehens und der diplomatischen Verhandlungen von 1622—i6zy, sehen am sausenden Webstuhl der Zeit die Schifflein herüber- und hinüberschießen, für uns auch Schicksalsfäden ziehend, und sind im Innersten ergriffen. Ein Urteil. Dieses neue Werk von Wilhelm Kotzde ist wiederum ein ganz großer Wurf. Es stellt sich würdig an die Seite seiner großen vaterländischen Romane „Die Burg im Osten" oder »Die Wittenbergisch Nachtigall". Der Reiter Gottes ist Herzog Bernhard von Weimar, der so wie ihn der Dichter erblickt hat, in die Reihe der ganz großen Führer und Helden unseres Volkes gehört. Das was Bismarck 1866 tat, um 1870 schlagen zu können, hat Herzog Bernhard bereits als die große Linie seiner Staatskunst ausgezeichnet.... Mit zwingender Gewalt, in wahrhaft dichterischer Größe, fern von jeder historisierenden Kleinkrämerei und doch eingebettet in den Ablauf des geschichtlichen Geschehens zeigt uns dies der Dichter. Darüber hinaus aber strahlt durch Kotzdes gefühlsstarke Schilderung ein wahrhaft deutsches Menschentum von Herzog Bernhard aus, anfeuernd, mitreißend Glauben weckend, nicht nur dort, wo der „schwarze Herzog" zum Schrecken der Feinde wurde, nein auch dort, wo seine deutsche Seele in schwerem Ringen, im Bewußtsein ihrer göttlichen Sendung, jedem eigenen Glück entsagt. Dies Buch ist eine Saat des Willens und der Hoffnung zugleich. l)r. Krannhals, Dessau. „Den Lercker 60/les" kann a/s Lcnnan, a/s Lebensbi/t/ unc/ a/s Oesc/ne/ilsiverk anKebolen rverc/en nnc/ bielel c/ar/urc/i vveilesle ^4bsalLniöK/lc/ikelten. Dros/iekle ö» 2a 200 Klac^ anöerecffnet. Ler Frä/öerenr Neckar/ ^/n/>aFe eröelen. Lenütren Kr« ckre DrrnnerunAslaAe ckre§er anck cker näcffäten ckaffre rar L^erffanH-.- 2/. ff. Ki»n/e§§ron. /. 7. iff/O 6a§tan DanckanH- an cker ckeatscffen La§te. Desont/ere üfferbemö^/lc'/rkerlen Laffen DTrartn^en, Lacken, Kckr/re§zen, cker //ans, ckke fftäckte //erÄeonn, sl/a^ckeffarH-, TVarnffer^, /ie^en^ffur^, K/ie^er, 7^et/len/eTr a. a., cka ckar L'H ckre.een ern //ernratA-e^c/nc/rte ffrrnFl. »» I. K. Äteinkopf/ Verlag/ Stuttgart