Leipzig, 6^8 einst von den bulgarischen 8tudenten am häufig sten besucht wurde, nur noch 25 von iknen autruweisen Kat. Ongefäkr clie gleiche Leihenfolge gilt auch für die anderen Völker des europäischen Ostens und 8üdostens. Oer l>iabe Osten ist am stärksten in Lerlin vertreten (154) und dann in Dresden (57), danach in München und Wien. Von den fernöst lichen 8tudenten kaben sich rwei Orittel in 6er Leickskaupt- sta6t rusammengetunden. Oie Nordländer hingegen verteilen sich weniger einseitig: 58 sitzen in Lerlin. ^e 39 in Oresclen un6 München, 37 an 6er LKI. Hannover, 11 an 6er HL Oarm- sta6t. -^us 6em germanischen Westen kaben außer Lerlin un6 München noch Lreiburg im Lreisgau un6 6ie LLl. Aachen (331 un6 42). Lallend schließen sich Wirtschafts-, Lultur-, Vor» 6er Liuseitiglreit unserer Liieberauslagen und iliren vielseitigen ^lögliebkeiten Oie Lerienreit gebt ru Lnde un6 in wenigen lagen wirci mit 6em Verkauf von 8chulbückern 6ie erbökte -^rbeitstätigkeit seitigkeit 6er 6eutschen Literaur in unseren Lenstern rur 8ckau gestellt wir6. Oabei sei beson6ers auf 6as Lackbuch un6 nickt ruletzt auf 6as wissenschaftliche Luch verwiesen. Von bei6en Lückergattungen Kat ^ede gut geführte allgemeine Lucbhan6Iung entsprechet ihrer inneren 8truktur auch heute noch mehr als genug auf Lager. Ls empfiehlt sich 6abei, systematisch vorrugeken, un6 rwar auch insofern, als man überlegen sollte, was für ein ku- blikum tagtäglich an 6en Leitstern vorbeigcbt. Oas wir6 nach 6em Lbarakter 6er 8ta6t un6 nach 6er Lage 6es Oeschäfts innerhalb eines größeren Ortes verschie6en sein, un6 6ann sin6 für eine vielseitige Auslage im großen gesehen 6ie besten Vorbe6ingungen gegeben. Lin Leispiel soll 6as erläutern. Nehmen wir an, unsere Luchban6lung liegt an einer Vcr- kebrsstrasse einer Wobngegen6. Läglick strömen an unseren Lenstern vorbei: ruerst 6ie Arbeiter un6 Lüroangestellten, 6ann kommen 6ie 8cbulkin6er un6 ihre Lehrer, auch 6ic Le- amten un6 Letriebsfükrer, schließlich erscheinen 6ie Haus frauen. 6ie in 6er Verkekrsstraüe ihre alltäglichen Linkäufe macken. Wäkren6 sich 6er Verkehr 6cr kkausfraueo in 6er 8traße über 6en ganren lag erstreckt, gehen 6ie übrigen werktätigen Menschen — mit Ausnahme 6es 8onntags — ihrem Leruf oft vor allem rwei an6ere Interessengebiete. Litte, legen 8ie einmal — mit Unterbrechung, aber 6ocb regelmäßig — Lücber un6 Lroschüren über 6en Oebraucb 6er 6eutscben 8ie 6ie entsprecben6e Literatur — bitte, auch in 6en kleinsten Kletten! — un6 8ie wer6en bald Ihre Lreucle an Ihrer Aus lage erleben. gendschriften bis rum 20-Lfg.-kkeft, 8chrilten 6er K4I.. kielte über 8cbiffs- un6 Llugreugmodellbau u. a. m., 6as reirt ru einem Llick ins Lenster. Lind 6ie Lehrer müssen natürlich ihre Lacbliteratur finden und davon gibt es doch wobl mehr muß man allerdings darüber, und rwar auch insofern, als alle diese H4enscken gleichfalls neben ihrem Leruf meistens auch eine Liebhaberei haben, mit der man sie an unsere Lenster herankolen kann. Diese Liebhabereien lassen sich auch grup penweise erfassen: das Lotografieren, das ^.uto, die Jagd, der Oartcn, das Wandern, der Lergsport, das 8egeln, das Leiten u. a. m. — Lind schließlich kommt also die klauslrau an unse rem Oeschält vorbei und damit eigentlich diejenige in unserer Oemcinschaft, die wir am meisten an unsere Lenster fesseln sollten, denn in ihrer gütigen Lland liegt letztlich nickt nur die Lasse der Lamilie, sondern gerade bei ihr sammeln sich 323