Li^^robl voiss vkLni'Lno Schattenzug der Ahnen der Dichtergeschwister Clemens und Bettina Brentano 4°. 141 Seiten. 24 teils farbige Bildtafeln. Gebunden in Leinen RM 5L0 Oie /tö/nr^e Ker^nn^^e vom 7. 79^0 /c^rerör.- »In knapper, ausgezeichneter Schilderung, in sprechenden Dokumenten und erstmals gegebenen Bildern erlebt man durch die Jahrhunderte einen höchst spannenden Verlauf: Ritter in den Gibellinenkämpfen des 13. Jahrhunderts. Nobiles unter den Visconti und Sforza im 14. und 15.. Gutsherren unter der spanischen Herrschaft im 16.. kaiserliche Generale im 17. und 18. Jahrhundert. Handelsherren, welche die europäische Lage zum Weg nach Deutschland zwingt — das sind die Träger des Namens Brentano. Ahnherren der deutschen Dichtergeschwister, durch die auch sie In das unsterbliche Leben eingingen, welches der Geist dem edeln Blut in höchster Verklärung erwirbt. Weiß man. in welche zahllosen bedeutenden Beziehungen die Geschwister Brentano im deutschen Geistesleben eingegriffen haben, von Goethe und Beethoven bis fast zu jedem einzelnen der romantischen Dichter und Künstler, ja wie dos doppelte Schicksal der Romantik selbst in ihnen symbolisch repräsentiert, gelebt worden ist wie in keinem anderen, so sieht man dies alles mit Erstaunen in die noch größeren Schicksale der Geschichte, in dis Begegnungen der Völker eingereiht und erlebt einen Beitrag zur universalen Geschichte des Genius, wie er in solcher Deutlichkeit sich nur selten verfolgen läßt." Oie OeuttcHe ^//^emerne vom 6. 7940 icürer^t.- »Das Buch bietet eine Fülle von urkundlichem Stoff und belebt den Text durch eine Reihe ausgezeichneter Wiedergaben besonders von Bildnissen. von VK. ^01.kk Friedrich Nietzsche und das christliche Ethos 8°. 187 Seiten. Kartoniert RM 2.80. gebunden RM 3.80 Paul Wolfs nimmt Nietzsche ganz ernst, er mildert die Frage nicht, die Nietzsche aufwirft, und verbiegt die Antwort nicht, die Nietzsche gibt, er läßt aber auch das Christentum aus seiner innersten Mitte heraus antworten und zwar so. daß der Leser dabei der Liebe als der eigentlichen und einheit- schaffenden Quelle der christlichen Lebenshaltung überzeugt und verfestigt inne wird- So geschieht in diesem Buche, was Nietzsche im Ganzen des abendlän dischen Geisteslebens bedeuten kann: daß er zum Aufruf wird, durch den das Christentum heute zur Selbstbesinnung und freien Selbstwiedergewinnung kommt. ^1.018 Der dunkle Teppich Don Sinn und Überwindung des Leidens 6°. 223 Seiten. Kartoniert RM 3.—, gebunden RM 4.— Es wird nicht leicht ein Buch geben, daß dem Leser ein solch Entscheidung erzwingendes .Auge in Auge" mit den schweren Wirklichkeiten des Lebens zutraut wie dieses. Es wird aber auch nicht leicht eines geben, das so entschlossen und gläubig jene Deutung des Leidens annimmt, die das Christentum offenbarend — und in jenen, die bestanden haben — beweisend dartut. Dabei empfindet man es von der ersten Seite an. daß es dem Verfasser wider strebt. ja unmöglich ist. die harten Züge der Wirklichkeit einer Theorie zuliebe zu verbergen oder zu verschleiern, ihm geht es vielmehr im Gegenteil ganz darum, der ganzen Wirklichkeit der menschlichen Situation ins Auge zu schauen und diese ungeschminkt vor den Appell und das Licht des Christentums zu stellen. Man braucht Mut. um dieses Buch zu lesen. Aber wer wollte sich heute sagen lassen, daß er ihn in dieser Stunde nicht aufbrächte. »äN8 L8C»8äOtt Ein Junge findet heim Eine abenteuerliche JugenderzSHIung mit vier Bildern 8". 1ZS Seiten. Gebunden RM Z.- Was immer Jungenherzen fesselt, klingt in dieser spannenden, erweckenden Geschichte an. Auch schon für Zwölfjährige. klLI.NLll.OI' Christophorus Roman 8". 256 Seiten. Gebunden RM 4.— Das ist das Geheimnis in den Melhardt-Romanen. auch im .Christophorus". daß sich das innere Werden und Wachsen ihrer Helden nicht neben den spannungsbildenden äußeren Geschehnissen vollzieht, sondern ganz mit ihnen, in lebendiger Wechselwirkung. So wird alles Innere, das Reifen bräutlicher Liebe, das Offenwerden für Gott, das Kontaktbekommen mit der großen Kunst, mit der Musik, mit der Natur, selber als spannend erlebt. Das schwingende Hin und Her zwischen Menschen und Natur zu schildern ist eine besondere Stärke Trude Melhardts. Die Landschaftssituatton der Schlußbegegnung zwischen Thomas und Jda z. B. vergißt man nicht mehr. Ein Werk aus menschlicher Wärme und voll seelischer Eindringlichkeit. VLR.I.H.6 708Lk / LL6LN8LI7ir.6 346