Lev Große Mfcusireich Sckicklal einer Offirierskamilie Leinen RM. 5.80 1898 -1918 Das Geschick des Zweiten Reiches vollzieht sich, und im Ablauf der Schilderung einer Familie halten wir Rückblick auf diese Jahrzehnte. Es ist kein Sonderschicksal, das der spätere Oberst Beringer und die Seinen erfahren. Es ist das Leben einer Soldatcnsamilie jener Taste, wie es Tausende ihresgleichen gegeben hat. Die Zeit nahm ihnen die heimatliche Scholle. Ter Dienst unter der Fahne war ihr Höchstes. Ter Krieg setzt ihnen das Finale, wie der Große Zapfenstreich den buntbewcgtcn Tag beendet. Da ist die kleine, zarte Frau Beringer. Das Schicksal fordert von ihr das Schwerste, das es von einer Mutter fordern kann. AVer sie überwindet es. Sie ist die Kameradin des Soldaten Beringer bis an sein Ende. Beringer ist ein in Frieden und Krieg bewährter Ossizier. Doch ist ihm nicht vergönnt, in seinem Regiment zu sterben. Kein großes Leben hat ihm das Geschick beschielten, aber auch schlichte Pflicht und Treue schaffen Heldentum. Die Beringerschen Söhne sind Offiziere. Froh hebt ihr Leben in der Kindheit an, und heitere Bilder malt der Frieden; doch kehrt nur einer aus dem Krieg zurück. Alle diese Schicksale aber klingen zusammen wie die Trommeln und Pfeifen und Hörner des Großen Zapfenstreichs! xnkiieir veiri/is SeNIn X0N>SS0kI!S <?X> telpilg Nus»eke,ung to, 0c,»n und Potsdam du,cd wen», Neumann-Ventel. lelpase, Nusttetening du,ck 0enn»»n Si Sa>uI,e <;2<-»4 Nr. 255 Mittwoch, den 2. November 1988