/^ür die Dichterin erfüllte siä> eine Jugendschnsucht, als sie begann, die Märchen des großen Dänen neu in unsere Sprache zu übertragen. Die Welt Andersens, in der die Phantasie des kaum fünfjährigen Mädchens schon heimisch war, erschloß sich wieder der Frau, die inzwischen an vielen eigenen Schöpfungen zu einer Meisterin des Ausdrucks gereist war. ^ Mit andächtiger Sorgfalt spürte Ruth Schaumann den stillen Schön heiten des Urtextes nach und bietet sie uns nun dar als ein Geschenk, das wir dankbar empfangen. Im Schreiben traten die Gestalten der Märchen bildhaft vor ihre Augen, und ihre schöpferische Hand lenkte den Stift. Aus den inneren Gesichten wurden keusche, zarte Umriße, köstliche Blumen aus Andersens Märchenwald. * ^oo 8o K/t/