^ 55, 7. März 1917. Künftig erscheinende Bücher. ndrienIUxn > » DUcbn. Bucht«»d»> 1631 »«» ! Unter -em vrotrktsrate Seiner kaiferl. un- köntal. Hvbrtt M-mirol Erzberzog Karl Stepbon zugunsten -er krtrgsdlin-en svrreln .kriensdiin-enbetm» (A statten") herausgea-ben erscheint En»e Mürz 1917 in unserem Verlag»: us Wunüen u. Wonnen Tagebuchdlätter eine« verwun-eten aus -em wiener Lazarett von Heinrich Kipper mit einem Geleitwort von Karl krnst knoüt der Sefamtertrag -es Suche» wur-e von -em Ver fasser -en krtegsblin-en un- zwar -em Verein TGGTG »krlegsblin-enheimstätten" gewi-met GGGTG Mit pa<ken-em -farbigem Titeldll- «n- Suchschmuck von S. v. Sucho-olski. Preis gebun-en 2 Mk. SS pfg Se-ingt Mk. 1.75, bar Mk. 1.SS un- 13/12 Der karpathenländische Schriftsteller Leinrich Kipper, der vor einigen Monaten mit seinen berühmt gewordenen „Liedern eine« Verwundeten" (Musikalienoerlag von C I. W. Siegel in Leipzig) vor die Öffentlichkeit getreten ist, hat die Kriegsliteratur durch ein neues, noch eigenartigeres Werk bereichert, unter dem vielsagenden Titel: US wunöen UN- Wonnen Tagrbuchblätter »ine« verwunSeten 4-4-4- «u» »em wiener Lazarett *4-4- Was all« Phantasie unserer Dichter in den Schatten stellt und hinter sich zurückläßt, das ist die von Kipper erlebte und in er- greifender, oft in erschütternder Weise und in schlichten Worten dargestellte Wirklichkeit. Was in den Leezen unserer Leiden vor- geht, was ein Schwergetroffener leidet und empstxdet: eS erzählt davon das Buch Kippers, des im Kampfe um die ihm teuren Let- marlande (Bukowina) folgenschwer verwundeten österreichischen Offiziers. Oberleutnant Leinrich Kipper, in Zivil Professor an derK.K. Lehrerinnenbildungsanstalt in Czernow'tz, ist der Sohn eines schwäbischen (eigentlich rheinfränkischen) Kolonisten. Seine Vor fahren haben unter Josef II die deutsche Leimat verlassen Wie diese „Schwaben" ihren deutschen Sitten, ja sogar ihrer Mund art lreugeblieben sind, da» beweist uns Kipper, der auch als schwäbischer Mundartschriftsteller einen Namen hat, in seinem von heißer Liebe zu seinem österreichischen Vaterlande und zu seinem deutschen Volke durchwehten Buche. Die vom Verfasser uns vorgesührten Verwundetentypen, Weib und Kind an seinem Schmerzenslager, seine Leidentgedtchtchen, sein tränenbetauter göttlicher Lumor, die Trostbriefe begnadeter Freunde, die Mundariproben usw. usw. bieten soviel Erhebendes und Großes, daß Kippers Buch als ein köstliches Dokument dieser KriegSkulturepoche noch in späten Jahren geschätzt werden wird. München, Februar 1917. Müller L Zröhlick verlagsduchban-lung in München Wrisser Zettel! SchwanttzalerstraAe SS. 1 -»'i «S.Iendlatt I, den Deiitkcken Buckbandel. Sr. Iaheoan« ris