.V 34, II. Februar 1913. Künftig erscheinende Bücher. s. d. DIschn. B»q-»ndrl. 1567 1913 kersusgexeken vom Verdima ventilier LiillnenlcliMleller Oekektet ^1. 4.— Oebuncien ^1. 5.— F^ver seit einigen Isiiren ersclreinencle /Vimsnsck liegt jetrl kür ryiz in rvvei teilen vor. Oer erbte IUI vereinigt Poesie unck Kritik, Lsssx uncl Sstke, Kampf unä Spott, Sctiatken uncl Urteile ru einem bunten Lksos, in ciem ctie Stimmen unserer besten Autoren vertreten sinck. Diesen iiterariscben l^eil rieren u. s. ctie btsmen wsiter kioem, Oscar klumenlbsi, tVtax Dreyer, Kart Lttiinger, Oeorg btirscbkeicl, puüotk presber, Kocis pocia, brnst von woiroxen, Stefan Heig uncl viele anctere. Der avveite leil ent- kait juristiscbe ^bbanüiungen sowie alles wissenswerte über clen Verbancl selbst. Durck cjie külie uncl iVfannigfaltigiceit wircl sickerlick ciieser ^lmanack allen kreuncien cler kiterstur eine willkommene Osbe sein. wir bitten Sie, sick recktreitig mit Exem plaren au verseken. 2ur Probe ZültiZ bis 10. 1913^ > llx. gebeitet mit 40^,, 2 Lx. gekettet mit 50A, 7/b Lx. gekettet mit 40U, Linbäncle netto. I Georg Müller Verlag, München W (^) Zur Versendung liegt bereit: Tim Klein V I Veit Stoß Drama in 5 Akten D W Geheftet M. 2.—, gebunden M. 3.— 1 W Die am Äoftheater in München erfolgte Uraufführung des Werkes errang einen stürmischen tiefgreifenden Erfolg. W Demnächst erscheint dieses Werk auch am W W kgl. Schauspielhaus in Berlin W und an vielen anderen Bühnen. W Über die Münchner Aufführung berichten: W W „Tägliche Rundschau", Berlin. Ein junger Dichter, Tim Klein, hat mit seinem Schauspiel in fünf Akten „Veit Stoß" siegreiche Uraufführung W gefeiert. Es war ein Festabend deutscher V Kunst und Geschichte, voll Tüchtigkeit und W W Schönheit, voll mystischer Schwärmerei und blutigem Uebensernit. lr»n erschütternd inniges, kraftvolles und farbiges Bild Nürn- sich an die wirkliche Geschichte schmiegt, doch ihr Bestes und Ergreifendstes aus der Seele deS Dichters nimmt Und weil der Dichter der Kraft und Kunst seines Volkes dieses Ehrenmal gesetzt, so gewannen auch die Darsteller feu- rigen Mut, in jeder Rolle ihr Bestes zu geben und den Spielabend zu eine in dramatischen Er- eignis zu erheben. „Berliner Tageblatt." „Es muß der Intendanz des königlichen RelidenztheaterS in München hoch angerechnet werden, daß sie sich der leider nur allzu oft sehr undankbaren Aufgabe unter zieht, aufstrebende dramatische Talente zu fördern, indem sie deren erste Werke zur Auf- führung bringt. „Veit Stoß" verrät an allen Ecken und Enden, daß der Verfasser, vr. Tim Klein, feines Kunstempfinden besitzt" „Augsburger Abendzeitung", München, vr. Tin» W Klein errang am Donnerstag einen unbeftrit- tenen Erfolg, der teilweise sich in stürmischem Beifall äußerte. W Das Werk ist eine vollwertige Talentprobe. W Restlos ist das historische Milieu in dem gedankenvollen Lauptthema aufgegangen. aber sein freudig betonter StimmungS- gehalt wirkt anregend und farbenspendend weiter. Der Gedanke, daß sich auch das Genie über die Schranken von Zucht und Gesetz nicht hinwegsetzen dürfe, ohne sich selbst und anderen schweren Schaden anzutun, hat eine zeitlose Be- deutunq, und obwohl hier das Nürnberg deS Jahres 1518 den Schauplatz bildet, wird also ein eminent modernes Problem, das durch schön er- fundene Einzelheiten mannigfach kompliziert und variiert ist, behandelt. Veit Stoß, Nürn- bergs gewaltiger Bildner, der Schöpfer des „Englischen Grußes", steht im Mittelpunkt der reichbewegten, schicksalsschweren Handlung. Vor Erscheinen bestellt mit u. 7/6 I ^IlllllilllllllllllllillllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllilllUIIIIIllllllllllllllllllllllllllHIIIIIIIIIIIIIIIIIlllllll^