IL 4H, 25. Februar 1910. Künftig erscheinende Bücher. Börsenblatt s. d. Dtschn. Buchhandel. 2485 Anfang März wird in meinem Verlage erscheinen: <Z) Larmiiia von Friedrich Rosenthal ch Mit einleitenden Worten von Max Halbe Gebunden M. 4.— ord., M. 3.— netto, M. 2.70 bar. Aus Max halbes Vorwort: „Ls ist spät in der Nacht. Lin Stoß vergilbter Blätter liegt vor mir. Lin Menschenleben steigt daraus empor. Gleichsam das geheime zweite Leben, das ein unermüdlicher, weit ausgreifender, hochgestimmter und vielbegabter Mann neben seinem öffentlich bekannten, klar vor aller Augen liegenden Werktagsdasein gelebt und in Verse gebracht hat. Lin Leben im Geiste und in der Sehnsucht, des Ringens mit dem Ich und mit der Welt, innerer Wahrhaftigkeit und Selbstbefreiung, feingestimmten Naturgefühls und dunkler Leidenschaftstöne. Lin Leben, dem in Liebe, Genuß und Leid nichts Menschliches, auch das Menschlichste nicht, fremd geblieben." „was ist der Mensch? . . . HSSI schrieb der vierzehnjährige als eines seiner ersten das Gedicht mit dem Titel >Lrinnerung<. (Erinnerung I wie echt und heiter bedeutsam gerade für diese Altersstufe I) hgos schließt der Sechziajährige mit einem wackeren Appell an den Frohsinn sein gereimtes Tagebuch ab. Dazwischen ein Leben, das verging, wie der gestrige Tag. was ist der Mensch?., was kündet von ihm? Lin Aschenhügel, weit draußen auf der schneebedeckten Hochebene. Lin Stückchen Erinnerung in den Herzen seiner Nächsten, vielleicht, wenn es hoch kommt, ein Häufchen beschriebener und vergilbter Blätter wie dieses, das ich hier in der Hand wiege, mit dem Du uns grüßest aus Deinen Tagen, Friedrich Rosenthal, Mensch, Justizrat und nicht zuletzt auch Poet." Handlungen, die Interessenten für feinsinnige, formschöne Gedichte haben, stelle ich gern Exemplare in mäßiger Anzahl ü cond. zur Verfügung. Ich bitte, zu verlangen. hochtungsvoll Lothar Joachim München, 2l. Februar >910. vsmnüobst vird erscbsinsn: IsIM M LllMällU üer Illlsntkiik Oeäanken unä ^rwä^unAen im Oei8le de8 modernen Oekeckk Von rrieclrick von kernkaräi dsneral der Kavallerie r O. U. 4,50 ord., 3,4V netto; gebunden ZI 5,50 or«I., ZI. 4,30 netto. Oer Drloig in einem Lukünktigen Lriege berubt in erster binis auf dem Oeiste und der Vüvbtigkeit der Infanterie. Von singebeud die IrrIsAs§sn»3sss ^kusdllülinS «Isr Inksntsrl» und ibrs Ledeutnng kür die Viuppenkübrang iiu biskeebt. 2uglsiob erörtert er, invisvsit dis Bestimmungen der kviddienst-Ordnung und des Vv/er^ieriieglemviits solobsu Vnsprüobsn genügen oder sie einer Lrgänrung bedürfen. vis Vbsiobtsn, dis Osnsral von ksrnbardi bei seinen varlsgungen geleitet buben, werden treffend durcb folgende stelle des Vorwortes gslrenssiobnet: Zsrr sollten uns niemals bei llergebravktem und kevobntem bernbigen. Immer muss man auf Vervollkommnung und Vertiefung auf dem Kebiete der Ileeresausbüdung bedavbt sein, wenn man dauernd auk der Höbe bleiben will. Vas inbalt,siebe Buok rüblt ru den «rlolitlFstsn mllltSrwIsssrrsolisktllol»«» LvsoksInunFsn üsr ususstsr» 2stt und wird wegen der Bersöniiebkeit des Verfassers vis wegen des bebaudelten blebietes über dis Vssreskrsise binaus Vukseken erregen. SeUm SV. SS. r. 8. (Vtlltler är 8okn.