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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 15.01.1907
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1907-01-15
- Erscheinungsdatum
- 15.01.1907
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- Deutsch
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- Saxonica
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Buchverlag der „Hilfe", Brrlin-Schönrbrrg Soeben erschienen: Lu Härten: Meine ^ie-spvaehen Geschenkeinband Preis 1.50 ord., ^ 1.— bar u. 7/6. „Die Hilfe" schreibt darüber: L« Märte«: Meine Liedsprachen. 90 S. Fein gebunden 1.50. In unserem Verlag erscheint noch kurz vor dem Weihnachsfest ein kleiner Band von Gedichten und Prosaskizzen. Die Verfasserin ist den Lesern der „Hilfe" aus ihrer Mitarbeit keine Fremde mehr; manches von dem, was das Büchlein faßt, stand ja wohl zuerst in den Spalten unserer Wochenschrift. Deshalb glauben wir, daß der Band, der sich in künstlerischem Gewände präsentiert, manchem eine willkommene Gabe ist. — Der literarische Charakter ist schwer auf eine Formel zu bringen. Die Lyrik (in dem engeren Sinn) macht sich frei von der Schablone und sucht nach eigenem Ausdruck und eigenem Rhythmus. Sie sucht. Darin liegt der Kunst- und Menschenwert dieser Gedichte. Sie sind nicht aus Ruhe und Betrachtung gestaltet, sondern aus Unruhe und dem Drang, Menschen, Schicksal, Welt in der Erregung des ganz persönlichen Lebens zu fassen. Es ist das stille und tapfere Hinausgehen in die Einsamkeit einer leidenden Seele, und es ist ein Heimweh und der Ruf des Heimwehs nach Menschen, Stille, Verstehen, Vollendung. Dies rührt uns an mit einem wunden Blick, und wir empfinden — was ist die KunstI — die Nähe eines aufrechten kämpfenden Menschen. Aus der begrenzten Sphäre des persönlichen Erlebens leitet der zweite Teil, der Prosa stücke umschließt. Eine Prosa, die rhythmisch durchbebt ist. Märchen, Bilder, Gleichnis, Bekenntnis. Darunter eine Reihe sprachlich und inhaltlich durchaus gerundeter und geschloffener Abschnitte, die eine eigene leuchtende Schönheit tragen. Manchmal entbehrt die Form der festen Führung und sicheren Konturen. Äber auch hier bestimmt der Wille zum Selbst, und er schafft sich eine eigene Form des Ausdrucks. Die Form des Prosagedichts in dieser Prägung ist nichts Gefestetes, aber sie ist ein Wagnis. Und vielleicht mehr: ein Anfang. — Bestellzettel anbei! Vuchverlag der „Hilfe", Berlin-Schöneberg s WIieMllM WMWIlM I - MMe m c. dMem» MIi». G Line Keicki8an8ieäellin§8-2en1rale von L. Waläemar Werlker, Rxtin. a. v. 80. 38 Leiten. ^ —.60 ord., ^ —.45 no., ^ —.40 bar. Der bekannte Korschungsrsisende unä Kolovialxolitiksr Bauptmann A. Vkerther veröllentlicht soeben eins Broschüre, die angesichts «1er aktuellen Kolonialfragen eine besondere Beachtung verdient. Der Verfasser weist in seiner Lcbrikt auk die wichtigste Aufgabe unserer Kolonien bin, nämlich dis Ansiedelung unserer Auswanderer im eigenen Bands ru ermöglichen, dis bisher nur ssbr mangelhaft erlüllt wurde. Br lordsrt daru eins staatliche Organisation und Bsituog der Ansiedelung und Luswanderung, macbt praktische Vorschläge ?.u einer solchen und weist nach, dass erst durch ihre Binkübrung unsere Kolonien dem Reichs rum dlutrsn gereichen werden. Klar und logisch gebt aus seinen Ausführungen vor allem hervor, dass wir den Lau von Bisenbabnen in unseren Kolonien nur in Verbindung mit einer konzentrierten Ansiedelung vornskmen sollten und dass damit das Reich in den meisten Rallen der Kosten dalür enthoben würde; denn Kissnbabnen dis nach grossen Lnsiedslungsrontrsn lübren, sind als rentabel anrussbsn und werden auch von dem krivatkapital obvs Zuschuss des Reichs gebaut werden können. Bs gebt lerner daraus hervor, dass dis militärischen Rasten kür die Kolonien wesentlich ver ringert werden könnten, wenn starke konrsntrische europäische Ansiedelungen bestehen, da solche sich selbst scbutren können. Leids Kragen stehen bekanntlich sstrt auk der Tagesordnung, und dis Regierung ist im BegriS, kur Bissnbahnen und kur militärische Zwecks grosse Lummen 2u fordern. Dm so bedeutsamer müssen dis Vorschläge des als erkahrsnsn Kolonialpolitiksrs bekannten Verfassers erscheinen, dis wohl geeignet sind, eins Lösung der bestehenden Lcbwisrigksitsn nach einer neuen Richtung hin herbswukührsn. IVir bitten, bei dem regen Interesse, das augenblicklich alle nationalen Kreise gerade kür koloniale Kragen srgriöen hat, diese hochwichtige Broschüre Ihren Kunden vorrulsgsn. Hochachtungsvoll Berlin ^V. 30. bavtvl. iÄ kelirliontralrle kür Buchhändler 2 8t. 25 H bar. tVeimar. H. 6r088S, Verlag. (Auslieferung b Herrn R.Dokkmann,Leipzig.) Jetzt ins Schaufenster und aus den Ladentisch mit den beiden neuesten Heften der „Bi blischen Zeit- und Streitfragen": 1. Unser Herr, von Prof. v. E. F. Karl Müller in Erlangen, und 2. Die Eigenart der Bi blischen Religion, von Prof. 0. von Orelli in Basel — sowie von 3. Natur und Sitt lichkeit, von Prof. v. Kropatscheck, aus dem Berlage von Erwin Runge in Gr.-Lichterfelde, dennindiesenTagen beschäftigt sich die Presse mit ihnen. Losben erschien: 1« llMMMt im IViener frieäen. ^VisäsrlsAunZ clor Lekrift ä68 Herrn ObsrlllnässAsriektsrats Or. Otto Lra-näß in Lisi. Vou vr. sur. fienninA iVlalren Rroksssor der Rechte an der Universität Loxsnhageo, Nitglied des ständigen Lchiodsgerichts im Laag. ^ 2.50 ord., ^ 2.— netto. Kopenhagen. O. B L. Oüch
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