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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 12.01.1907
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1907-01-12
- Erscheinungsdatum
- 12.01.1907
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Zeitungen
- Saxonica
- LDP: Zeitungen
- Digitalisat
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- http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-19070112
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- urn:nbn:de:bsz:14-db-id39946221X-190701126
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lO, 12. Januar 1907. Fertige Bücher. ^ Dewnäebst srsebeiot: tlem-Xlillen kür 8eeleute unä !^ei8en6e 80^18 Verlag von Heinrich Minden, Dresden. T Für meinen Verlag befindet sich in Vorbereitung und gelangt Ende d. M. zur Ausgabe: M alten familien alls ^rkunätz äs8 Zternknliiinmols vou ^uliu8 öortkeläl Lapitän des biolddeutsoken bi^od. 2vei1e Auklaxe. Noma« von vernkara von kurgclorff In ftmsobllrA 80., wit erklürenäsw ksxt. kreis ^ 1.50 orä., ^ 1.15 no., ^ 105 bar nud 11/10. Lorikelät-LtkrnÜÄi-tkn Kaden siok beim reisenden kubiikuw in der ersten ^aüaze voreüxlieb eingeiübrt und sr- krsnen sieb allgemeiner Lelisbtksit, iob bin daker überzeugt, dass dieselben in dieser rvsiten Luüags, dis durelr den Ltsrnünder erweitert ist, sieb novb s-bsatetabiger sr- vsise» werden, ln der Auslage ausgsbreitet, verkaukt sieb dis Sternkarte spielend, ieb bitte dabsr, einen Versnob damit en maebsn. Lrsmerbaveo, den 10. danuar 1907. r v. Vsnxerov. ki. 6. klvkst'zckk VkllgxztWliIigMiiiT in iVlsrbukg. G 2ur Versendung liegt bereit: l)38 VV686N lies deiMliin cliliiiiöteiitiss in KkLeüieütliedkr Lnttviclrluiix VON vr. jur. Ulbert Äpperlinx. kreis etwa 4 Nark. Dis vorlisgsnds ^blrunälnng will einen liZsitrag -ur ^ukdsolrung des Ii«i»p^tei»-pr1i>Ltp8 im Lürgsr Hoben Sssotsouob gsdsn. Dandlungsn mit 4ar1«t1»<;Ii«r Liuvdsobakt bitten vir nn» besonders Dsaobtung dsr wertvollen ^.rbsit. Lsstsllrettel liegt bei. Marburg, 10. danuar 1907. ^ K LltVkrt'scfis Vkrlu^sduLÜfiäl^. N»en! ftllzgr-llzliioge ». bittet man nivbt rn makuUersn, sondern sin rasenden an dis Lidliotbsb de» Lörssnversin». Ein Band 80., ca. 23 Bogen, vornehme Ausstattung. Preis geh. ^ 4.— ord., in Origbd. geb. 5.— ord. — Zweite vom Verfasser neu durchgefeheue Austage „Wir alten Familien" erschien in wenig handlichem Format und mangelhafter Ausstattung in einem andern Verlage, ohne durch den Buchhandel — mit verhältnis mäßig wenigen Ausnahmen — rationell vertrieben zu werden und erregte trotzdem ein ungewöhnliches Aufsehen (nachstehend einige Auszüge aus den mir vorliegenden Be sprechungen). Im Einverständnis mit dem Verfasser, an den ich mich dieserhalb wandte, erwarb ich die gesamte Restauflage und ließ solche makulieren, um das hervorragend gute Buch zu dem Erfolge zu führen, den es verdient. „Wir alten Familien" behandelt den Niedergang der alten Adelsgeschlechter, da durch bedingt, daß sie es bisher nicht verstanden haben, sich den neuen Zeitverhältnissen und den Ansprüchen, die die Jetztzeit stellt, anzupassen; — der Verfasser gibt sehr be achtenswerte Hinweise, wie solches zu erzielen sei. Die „Hamburger Nachrichten" schreiben: „Der spannende Roman beleuchtet in an regender Form ernste und soziale Fragen. Cr zeigt uns den deutschen Adel im Kampf um seine heimatliche Sckolle. Die oft große Tragik des vielbeneideten und in jüngster Zeit viel bespöttelten Leutnantslebens wird packend geschildert. Sicher läßt sich der tiefe Ernst der ausgesprochenen Mahnung, daß der Staat die Pflicht habe, mit dem Menschenmaterial, das er für den Offiziersstand heranzieht, keinen „Raubbau" zu treiben, nicht verkennen. Bei den Verhandlungen des Reichstages über das Militär pensionsgesetz ist diese Frage eingehend erörtert worden. Der Roman ist demnach aktuell, er ist ein kulturgeschichtliches und militärsoziales Stimmungsbild " Die „Gegenwart", Berlin, sagt: „Trotz der stark hervortretenden Tendenz versteht der Verfasser aber doch, einen wirklichen, geradezu fesselnden Roman zu schreiben, wobei er sich als guter Beobachter erweist. Eine neue Zeit sieht er anbrechen; eine Zeit, in der auch die „alten Familien" keinerlei ehrliche Erwerbstätigkeit als schändend an- sehen rc. rc." Der „Tag", Berlin, schließt eine eingehende Würdigung mit den Worten: „Sitt licher Ernst durch und durch; eine scharfe Beobachtungsgabe und dazu eine packende Fabel. Nachdenklich gestimmt legt der Leser das Buch aus der Hand " A. von Vognslawski schreibt in der „Täglichen Rundschau", Berlin: Das Buch ist gut und flott geschrieben, die Charaktere find vortrefflich gezeichnet. Die Tendenz: die Landwirte sollen ihre Söhne nicht Offiziere werden lassen, sondern sie sollen die Landwirtschaft lernen. Der Adel soll nicht sein hauptsächlichstes Lebensziel in dem Osfiziersstand erblicken, sondern sich insbesondere bei der schlechten Befördernng in langer Friedenszeit und dito Pensionierung auch andern Berufen zuwenden. Lobend muß ich zum Schluß anerkennen, daß der Verfasser Licht und Schatten in den verschie denen Ständen unparteiisch verteilt. Sie werden aus Vorstehendem zur Genüge ersehen haben, daß es sich um ein in hohem Grade bemerkenswertes Werk handelt, um ein Werk, das einen großen buch händlerischen Erfolg verspricht resp. in sichere Aussicht stellt, und möchte ich Ihr freundl. Interesse für solches erbitten. Bezugsbedingungen: Ich liefere in Rechnung mit 25Q/g, gegen „bar" mit 33^o^ und 7/6, gebundene Exemplare nur „fest" resp. „bar", auch von sämtlichen Herren Barsortimentern zu beziehen. Ich bitte, gef. auf beiliegenden Verlangzetteln bestellen zu wollen. z>resde«-Nlasewitz» 10. Januar 1907. Heinrich MiNdkN.
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