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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 30.10.1897
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1897-10-30
- Erscheinungsdatum
- 30.10.1897
- Sprache
- Deutsch
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7928 Sprechsaal. — Geschäftliche Einrichtungen und Veränderungen, 253, 30 Oktober 1897. Vereinigung deutscher Buchhandlungsgehilfen, Herr Rechtsanwalt, männischer Schiedsgerichte zur Schlichtung oder Entscheidung der vr. Haase, einen Vortrag halten über -die Errichtung kauf-1 Streitigkeiten zwischen Prinzipalen und Gehilfen». Sprechsaal. Was ist eine fast wörtliche Uebereinstimmung? In einer, mir unverlangt aus R. Kahles Verlag in Dessau zugegangenen Broschüre: Die Reform des Buchhandels, steht auf Seite 4: -Für den Fortschritt der Reformbewegung geben die beiden letzten Buchhändlerverbands-Versammlmigen den besten Beweis. Auf dem Verbandstage des Kreises Norden wurde nämlich beschlossen: -Der Buchhändlerverband Kreis Norden wolle seine Mitglieder ersuchen, den vollen Buchhändlerrabatt künftig nur den Börjenvereinsmitgliedern oder solchen Firmen, die als buch händlerische bekannt sind, zu bewilligen, dagegen allen anderen Wiedcrverkäusern, sowie den sogenannten Buchbinder- Kommissionären rc. stets mindestens 5°/» weniger, niemals aber mehr als 20"/^ und keine Freiexemplare zu geben» — und in der Generalversammlung des Sächsisch-Thüringischen Verbandes in Dessau am 12. September wurde der gleiche An trag in fast wörtlicher Uebereinstimmung mit dem Antrag im Kreise Norden einstimmig angenommen.- Der Bericht über die Versammlung in Dessau am 12. Septem ber ist jetzt erschienen. Der -fast wörtlich übereinstimmende» Beschluß lautet aber folgendermaßen: -Der Sächsisch-Thüringische Buchhändleroerband wolle seine Verlegermitglieder ersuchen, den vollen Buchhändlerrabatt künftig nur Börsenvereinsmitgliedern und solchen Nichtmit gliedern zu bewilligen, welche sich zur Einhaltung der buch händlerischen Verkehrsordnung verpflichtet haben.» Jeder, der die beiden Beschlüsse gegeneinanderhält, wird nicht nur keine -fast wörtliche- Uebereinstimmuug finden; er wird viel mehr eine völlig gegensätzliche Auffassung erkennen und er wird, wie ich für mich mit Vergnügen konstatiere, dem Beschlüsse des Sächsisch-Thüringischen Verbandes Zustimmung nicht versagen dürfen. Dieser Beschluß wurde einstimmig in Dessau, also mit Herrn Oesterwitz gefaßt, und zwar im Rahmen der offiziellen Tagung. Wenn uns Herr Oesterwitz berichtet, der Dessauer Beschluß ent spreche -fast wörtlich- dem des Kreises Norden, so muß er entweder den Anfang falsch verstanden oder hinterher für sich selbst für den des Kreises Norden gestimmt und diese Sonderabstimmung mit dem Plenarbeschluß verwechselt haben. Sollte noch jemand außer mir Leser der Broschüre -Die Reform des Buchhandels- sein, so möge er die angezogene Stelle besonders würdigen. Leipzig, 23. Oktober 1897. R. Streiter. Entgegnung. Ich bin Herrn Streller dankbar, daß er obigen kleinen Lapsus — derselbe beeinflußt die Ausführungen meiner Broschüre gar nicht — zu einer Reklame für die Broschüre -Die Reform des Buchhandels trotz Herrn Streller- (Preis: 10 H) ausbauscht. — Die mehr als 400 Käufer meiner Broschüre ersehen vielmehr, daß Herr Streller nicht imstande ist, den sachlichen Auseinandersetzungen der Broschüre irgendwie entgegenzutreten und daß er daher durch obigen kleinen Schlenker sich einen annehmbaren Abgang bereiten wollte. — Dessau. Hermann Oesterwitz, Hof-Musikalien- und Hof-Buchhändler. A. Wruck's Verlag in Berlin. Am 30. Juli d. I. bestellte ich bei A. Wruck's Verlag in Berlin mit direkter Karte 1 Ohmann und Heimburger, Erdkarte, ausgezogen mit Stäben, mit der Ordre, die Karte direkt an meinen Besteller, einen auswärtigen Kunden, zu senden. Da — sonderbarerweise mit Postaustrag — der Betrag bei meinem Kommissionär in Leipzig am 4. August erhoben wurde, so glaubte ich natürlich meinen Besteller längst im Besitz der Karte und war sehr erstaunt, als dieser mir Ende August schrieb, daß er noch immer aus die Ausführung seines Auftrags warte. Eine, sofortige Anfrage bei A. Wruck's Verlag auf Postkarte blieb unbeantwortet, ebenso eim zweite und auch ein eingeschriebener Brief. Nunmehr übergab ich die Sache meinem Rechtsanwalt, dessen Brief bis heute von ge nannter Berliner Firma mit Stillschweigen bedacht wurde. T»e gerichtliche Klage erst wird wohl Licht in diese mysteriöse Angelegen heit bringen. Hat vielleicht einer der Herren Kollegen ähnliche Er fahrungen mit A. Wruck's Verlag gemacht? Lübeck, Oktober 1897. Edmund Schmersahl Nachf. Richard Brunn. Bemerkung der Redaktion. — Die im Schlußsatz des Obigen gestellte Frage können wir dahin beantworten, daß über die Firma A. Wruck'sVerlag im Börsenblatt sehr häufig genau die gleiche Klage erhoben worden ist, wie sie jetzt wieder Herr Brunn erhebt. Die letzten Aeutzerungen erfolgten in Jahrgang En Nr. 291 und 1896 Nr. 39. Anzeigeblatr. Geschäftliche Einrichtungen und Veränderungen: Eintragungen in das Handelsregister. Mitgeteilt von der Geschäftsstelle des Börsenvereins. Barmen, den 25. Oktober 1897. Steinborn L Co. Robert von Lohr ist aus der Gesellschaft ausgeschieden, während Martin Thomas als Gesellschafter eingetreten ist. Berlin, den 18. Oktober 1897. Wiegandt L Grieben. Das Geschäft ist durch Vertrag auf Gideon Karl Sarasin übergegangen, der es unter unver änderter Firma sortsetzt. — den 20. Oktober 1897. A. Flemming L Co. Die Gesellschaft ist aufgelöst. Richard Meyer setzt das Geschäft unter unveränderter Firma fort. — den 23. Oktober 1897. Hugo Rother's Theologische Buchhandlung (Martin Warneck.) Dem Paul Krug ist Prokura erteilt worden. Bonn, den 19. Oktober 1897. Die Firmen Eduard Webers Verlag (Julius Flittner) und Adolph Marcus wur den gelöscht. A. Marcus L E. Weber's Verlag. Alleiniger Inhaber der Firma ist Julius Flittner. Charlottenburg, den 13. Oktober 1897. W. Gebauer, Verlag der »Lose Blätter" und des »Vermittler", Ge sellschaft mit beschränkter Haftung. Die Firma wurde geändert in: Ver- lag der »Lose Blätter", Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Die Voll macht des Geschäftsführers Willy Gerig ist erloschen und Richard Wendland zum alleinigen Geschäfts führer bestellt. — den 18. Oktober 1897. Hans Ludwig Thilo Verlagsbuchhandlung. In haber der Firma ist Hans Ludwig Thilo. — den 20. Oktober 1897. Hugo L Her mann Zeidler. Nach Verlegung des Geschäfts von Berlin nach Char lottenburg (Schillerstr. 97) ist Her mann Theodor Neinhold Zeidler als Inhaber der Firma eingetragen. Dresden, den 22. Oktober 1897. Benjamin Pfeil. Carl August Theodor Pft» ist aus der Firma ausgeschieden, während Carl Gottfried BenjauiM Pfeil und Emil Bernhard Eav Spröde gen. Bose Inhaber der Firma sind. Düsseldorf, den 18. Oktober 1897. Friedrich- städtische Buch- und Musikalien handlung Georg Heyn. Das Ge schäft ist durch Vertrag auf Alfred Silbermann übergegangen, der e» unter der Firma: Fricdrichstädtiscye Buch - und Musikalienhandlung Alfred Silbermann fortsetzt. Elberfeld, den 18. Oktober 1897. Fr«» A. Heß. Das Geschäft ist auf Abra ham Heß übergegangen, der es unte der Firma A. Heß fortsetzt. ... A. Heß. Inhaber der Firma >> Abraham Heß. Hamburg, den 20. Oktober l897. Verlag von »Schuh u. Leder" ^nmpiv meyer'sche Gerberzeitung, vr. O» L. Salomon, Zweigniederlaisunn der gleichnamigen Firma zu Berlin- Inhaber der Firma ist vr. pam Otto Salomon zu Berlin. 1
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