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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 13.10.1931
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1931-10-13
- Erscheinungsdatum
- 13.10.1931
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- LDP: Zeitungen
- Zeitungen
- Saxonica
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- http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-19311013
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- urn:nbn:de:bsz:14-db-id39946221X-193110138
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- oai:de:slub-dresden:db:id-39946221X-19311013
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X- 238, 13. Oktober 1931. Redaktioneller Teil. — Sprechsaal. Börsenblatt f. d. Dtschn Buchhandel. die formalistische Anwendung der Vorschriften über Bilanzverössent- lichung usw. eine vom öffentlichen Standpunkte aus überflüssige, vom Standpunkt der Gesellschaft aus schädliche Offenlegung interner Geschäftsvorgänge bedeuten wiirde, — ganz abgesehen von den mit der Bilanzprüfung verbundenen Koste». Die Denkschrift betont die Notwendigkeit, ganz grundsätzlich solche Gesellschaften, die privat sinanziert und deshalb private Unternehmungen sind, anders zu behandeln als solche Gesellschaften, deren Aktien an der Börse ge handelt werden. Die Geschäftsstelle der Schutzgemeinschaft besindet sich: Berlin W so, Kurflirstendamm 16. Neue Lnndcsbibliothek in Auldn. — Die Fuldaer Landesbibliothek, die vor drei Fahren ihr 1S0j8hriges Bestehen gefeiert hat, ist jetzt in ein neues Gebäude eingezogen. Die Eröffnung hat unter starker Beteiligung von Vertreter» der Behörden uni des kulturellen Lebens stattgefunden. Der Platz, an dem die Bibliothek liegt, ist nach ihrem Gründer, dem Fürstbischof Heinrich von Bibra, benannt. Campes Grab. — Das Berliner Tageblatt meldet aus Ham burg, daß die sterblichen Überreste Julius Campes, des Verlegers von Heinrich Heine, Hossmann von Fallersleben, Gutzkow und Börne, die bisher in einem verfallenen Familiengrabe aus dem ebenso verfallenen St. Petri-Begräbnisplatz am Ham burger Dammtorbahnhos ruhten, jetzt in eine würdigere Ruhestätte tibergeführt worden sind. Dieser schöne Akt der Pietät wurde von der Pariser Kunstmalerin Gabrielle Sage-Campc, einer Enkelin von Julius Campe, veranlaßt. Frwp. Unter den »Blaue» Goldmann-Büchern« ist vor kurzem der Roman von Gerard Fairlie: »Schere ober Papier« erschienen. Als Übersetzer wird auf dem Titelblatt vr. Kurt Fiedler genannt. Der Verlag teilt uns mit, daß diese Angabe ans einem Versehen beruht und der Roman nicht von Ur. Kurt Fiedler, sondern von vr. Karl Hellwig übersetzt wurde. Verkekrsnackrickten. Einschränkung des österreichischen Postverkchrs. — Nachdem vor einiger Zeit bereits der Postanweisungsverkehr mit dem Ausland eingestellt worben ist, wird nach einer amtlichen Mitteilung nun auch der Briesnachnahmcverkehr, der Verkehr mit Einschreibesen dungen, Wertbriefen und Wertpakete» sowie der Postauftragsvcrkehr mit dem Auslande vom 12. Oktober ab bis auf weiteres eingestellt. (Leipziger Neueste Nachrichten.) ?ersonalnackri<ärten. Jubiläum. — Am 8. Oktober feierte der Oberpacker Herr Eduard Garternicht im Hause Koch, Neff L Oetinger G. m. b. H. L Co. inS1 uttgart sein 25jähriges Arbeitsjubiläum. Der um das Haus und seine Mitarbeiter verdiente Angestellte wurde reich geehrt. Sprecirsaal Verleger und Bibliotheken. Nachstehender Vorschlag ist uns durch Vermittlung des Herrn Herbert Bittner in Nom zugegangen. Jnsolge der zeitraubende» Arbeit der Katalogisierung gibt cs in Europa staatliche Bibliotheken, in denen die Bücher erst ein Jahr nach ihrer Erwerbung der allgemeinen Benutzung übergeben werden können. Das ist besonders in Bibliotheken mit ans gedruckte» Zetteln (Scheden) bestehenden Katalogen der Fall. Die Frage wäre jedoch bald gelöst, wenn die Verleger jedem von ihnen publizierten Buche ein kleines fliegendes Blatt — den Katalogzettel des betreffenden Buches — beifügten. Dieses Blatt, das den Verlegern säst nichts kosten würde, böte ihnen hingegen durch seinen Reklamewert einen nicht zu unterschätzenden sinan- ziellen Vorteil. Das Blatt könnte dem Buch am Ansang oder Ende beigelegt werden und müßte so eingerichtet sein, daß es der Länge nach in mindestens drei Streifen zerfällt, deren jeder einen Zettel bildet. Hier ein Beispiel: 1. Gregorovius, Geschichte der Stadt Rom . .. Berlin usw. 2. Geschichte — Gregorovius, Gesch. d. Stabt Rom .... Berlin usw. Berantwortl. Schriftleiter: Kranz Wagner- — Vertag: Der Börsen Druck: ». H-drichNachs. Sänitl In LeN-zig. - «nschrftt t Schrtftlettnng 812 3. Rom — Gregorovius, Gesch. der Stadt Rom . . . Berlin usw. Aus diese Weise enthielte das Blatt einen Zettel sllr den Autoren- und zwei sllr den Schlagwortkatalog: je einen für den Gegenstand und einen für die betreffende Disziplin, sodaß auch sllr einen syste matischen Katalog Sorge getragen wäre. Das Blatt müßte aus dünnem Papier sein, so daß es auf die Katalogzettel der Bibliothekskataloge anfgeklebt werden könnte. Am besten wäre es, wenn das Blatt wie die Briefmarken an den Tei lungsstellen bereits durchlocht und auf der Rückseite gummiert wäre. Und das Format? Da jede Bibliothek ihr eigenes Katalog- sormat hat, müßte der Zettel dem kleinsten in de» Bibliotheken verwendeten Format entsprechen. Die kleinsten mir bekannten Katalogzettel sind die der Pariser Nationalbibllothek. Der dem Verleger erwachsende ökonomische Vorteil wäre keines wegs unbedeutend: denn der Zeitgewinn der Bibliotheken käme dem Buche zugute, das NM so viel früher in die Hände des Lesers ge langte. Ferner könnten diese Blätter auch unabhängig von den Büchern durch die Buchhändler als Reklame an Schulen, kleinere Bibliotheken und Privatgelehrte versandt werden. Und alle diese Kunden, die heute die Kataloge oft ungelesen in den Papierkorb werfen, würden sich dies wahrscheinlich bei den gummierten Zetteln wohl überlegen und sich mit diesen mühe- und kostenlos eine Biblio graphie antegen. So würden diese gummierten Zettel — im Gegen satz zu den bald in Vergessenheit geratenen Katalogheften — eine dauernde Reklame bilden. Und sllr die Bibliotheken ergäbe sich eine große Ersparnis an Zeit, Personal und Kosten, da die Kompilation und Transkription der Kataloge wegsiele: das Aufkleben der neuen Zettel würde nicht mehr Zeit und Schulung erfordern als das von Briefmarken. Pros. vr. Lea » dro Ozzüla, Kunsthistoriker. Anfragen und Adrefscngesuche. Bo finden sich Abbildungen von den Hanptorten der verlorenen Gebiete in der Größe von Hielscher, Deutschland? (Emil Mönnich, Würzburg). Wer kennt: »Das Engelsbuch«. Bilderbuch mit Gedichten, vor 189V erschienen? (Gustav Braun's Buchh., Heidelberg.) Wer kennt bas Bilderbuch: »Krisch, Fromm, Fröhlich, Frei, Cs lebe hoch die Turnerei«? (Albrecht-Dllrer-Hans, Görlitz.) Wer kennt -die jetzigen Anschriften von: Schauspieler van Buren, früher Bremen (Hanseatische Buch- und Zeitschristen-Gcs. m. b. H., Bremen) — Kansmann Hans Lagemann, Osnabrück, Lostr. 4 (Hesse L Becker, Leipzig) — vr. Erich Rein, Düsseldorf, Volmerswerther Str. 254, Reisender Clemens Werminghaus (Schrobsdorff'sche Hofbuchh., Düsseldorf) — Vertreter Ludwig Sch inidl j u n., zuletzt Graz (Julius Büchners Nachf., Fürstenseld, Steiermark). Inhaltsverzeichnis. Bekanntmachungen: Geschäftsstelle des B.-V. betr. Antrags formular für Börsenblattanzeigen. S. 905 / Unterstützungs- verein betr. Winterhilfe. S. 905. Artikel: Einrichtung vou Leihbibliotheken. Von G. Müller. S. 905. Aus Frankreich. S. 907. Prognose für das Buch! Von vr. E. Starkloff. S. 908. Der Bund der Rhein. Dichter, Freiburg. Von vr. v. Graevenitz. S. 908. Besprechungen: Mappe der Meisterschule für das graphische Gewerbe. S. 909 / Bibliographie der badischen Geschichte. S. 909. Für die buchhänölerische Fachbibliothek. S. 909. Kleine Mitteilungen S. 910—912: Notstandsunterstützungs- kasse des Allgem. Dtschn. Buchh.-Geh.-Verbd. / Geistige und wirt schaftliche Fronten im Buchhandel / Die II. Arbeitsgemeinschaft in der Tschechoslowakei / Schlesische Gesellschaft, Breslau / Literarische Arbeitsgemeinschaft, Dresden / Jungbuchhänöler- Treffen in Hannover / Uber die Kunst des Stempel- schneiöens / Vom ewigen Daseinswert des lyrischen Ge dichts / Ernst Rowohlt, Berlin / Fremdsprachen-Buchhandlung H Sachs, Berlin / vr. Selle-Eysler A.-G., Berlin / Schutz gemeinschaft von Aktiengesellschaften / Neue Landesbibliothek in Fulda / Campes Grab / Unter den »Blauen Goldmann- Büchern«. V e r k e h r s n a ch r i ch t e n S. 912: Einschränkung des österr. Post verkehrs. Personalnachrichten S. 912: Jubiläum E. Garternicht, Stutt gart. Sprechsaal S. 912: Verleger und Bibliotheken / Anfragen und Adressengesuche. i. Expedition: Letpzig^lSeri^swea 26 l^uchhäÄ>?erhauS^Poktsch^ießfach274/7ü.
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