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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 15.02.1864
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1864-02-15
- Erscheinungsdatum
- 15.02.1864
- Sprache
- Deutsch
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Herren I. K D-, d. h. das zwischen beiden Concurrenzen in Wahrheit bestehende Verhältnis zu verwischen sucht, und da durch die von ihm angestellte Berechnung des Verdienstes an der ,,Gartenlaube" noth- wendig Zweifel an der Richtigkeit der von mir aufgestellten Gewinn-Summe von 66Thlr. 16 Ngr. pr. 100/91 Expl- entstehen müssen (denn bei SOU, käme ein Rabatt von 100 Lhlr- heraus), so wird es Herr Keil mir, als dem von ihm in so arger Weise angegriffenen Theil nicht verdenken können, wenn ich ihm wenigstens hier, wenn auch nur mittelst genauer Berechnung entgegentrete. — Zunächst zeigt sich aus nachstehendem einfachen Krempel die Richtigkeit meiner ersten Gewinn - Auf stellung: 100 Exemplare kosten im Ladenpreise .... 200 Lhlr.— Ngr. 100/91 Exemplare kosten imNetcopreise ä 1 Lhlr. 14 Ngr 133 Lhlr. 14 Ngr. Folglich bleibt Gewinn 66 Lhlr. 16 Ngr. Herrn Keil's Berechnung von 50U, resp. 48U, kann deshalb unmöglich stimmen, wie sich auch nachstehend zeigt: der eigentliche Rabatt beträgt . - 26HHU, 1 Freiexemplar auf 10 — 11/10 ist genau gleich 6Z4U, 1 Freiexemplar auf 12 13/12 ist genau gleich 5VsU> deshalb betragen 26(4 U, u. 11/10 nicht 50U,, sondern nur . . . 33(4 U, und 26(4 U> u. 13/12 nicht 48 U>, sondern nur 32(4 U, Ferner berechnet Herr Keil (was bisher von keinem Verleger geschah und durchaus nicht unter die Allen zugänglichen Bortheile gehört, da ja ein ziemlicher Theil der Herren Sortimenter bei Herrn Keil keine offene Rechnung haben wird) für Meßagio und Zins an Jahres - Rechnung 5'/,-U>, was Wieder nicht stimmt, — denn das Meßagio beträgt vom Ordinär- Thaler nur ca "/irU> Die Jahres-Rechnung beschränkt sich bei der Wochen - Ausgabe, da Herr Keil das ganze erste Se mester in alte Rechnung stellt, und jeder solide Sortimenter die Gelder zur Deckung der Aahlungs- liste doch schon Anfang April be schafft haben muß, nur auf durch schnittlich 4(4 Monate für den ganzen Jahrgang, dies macht bei SU, Zins 1AU> oder vom Or dinär I(4U> Bei der Heft-Ausgabe, von der nur das erste Quartal in alte Rechnung gestellt wird, beträgt der Kredit durchschnittlich nur 7(4 Monate, was bei SU, Zins da her ausmacht 3>/-U> oder vom Or dinär 2-/„o/o Statt S'/,zU, ergibt sich deshalb bei der Wochen-Ausgabe ein weiterer Gewinn von nur 2(H U, und bei der Heft-Ausgabe von 3U>. Im höchsten Falle (bei einer Csntinua- tion von wenigstens 100 Expl.) verdienen da her diejenigen Herben Sortimenter, welche bei Herrn Keil offene Rechnung haben, incl. Meßagio und Zins an 4(4 monat licher Rechnung bei der Wochen-Ausgabe 35(4U> oder pro Exemplar 21 Ngr. 3Pf. und solche Firmen, die keine Rechnung ge nießen: 2 » 33(4U> oder pro Exemplar 20 Ngr. Wie nun Herr Keil 53'/,, resp. S5'/„')h herausbringt, kann ich nicht begreifen und sehe nur darin eine etwaige Erklärung, daß Ge nannter seinen eigentlichen buchhändlerischen Procenten einen kaufmännischen Namen gegeben hat, d. h. z. B- 25U, als 33(4 U, an- setzte. (Der Kaufmann rechnet bekannrlich, wenn er an einem 2 Lhlr. im Ladenpreise kostenden Artikel 15 Ngr. verdient, dies nicht für-25U,, sondern für 33(4 U,, da er die Netto-SuMme und nicht wie die Buchhänd ler den Ordin är - Preis bei der Berechnung in Frage zieht.) Wie man aber in einem buchhändlerischen Organ, wo sämmtliche Leser, ohne Ausnahme, keine Ahnung haben, kaufmännischen Procenten zu begegnen und es ganz selbstverständlich und Regel ist, nur auf buchhändlerische Weise zu rechnen (wenn nicht Täuschung und heillose Ver wirrung entstehen soll), kaufmännische Pro- cent-Sätze aufführen kann und zwar ohne nur mit einem einzigen Wort darauf auf merksam zu machen: dies zu erklären überlasse ich dem, der die richtigen Motive dafür findet. Wo soll es hinaus, wenn in Folge dieses Bei spiels sämmtliche Concurrenten anfangen wür den, theils „buchhändlerisch" theils „kauf männisch" zu rechnen? — Nur Jrrlhümer und Differenzen können die Folge sein! - Mit unfern alten buchhändlerischen Procent- Sätzen können wir den Gewinn auf das Haar hin ebenso genau und für uns je denfalls geläufiger ausrechnen, als mir kaufmännischen. Die „Gartenlaube" bringt deswegen um keinen Pfennig mehr ein, ob man sie auf diese oder jene Weise rechnet. Was nun die Behauptung des Herrn Keil, man verdiene in Berücksichtigung des ge sicherten Absatzes an seinem Unternehmen ebensoviel wie an dessen Concurrenzen, be trifft, so wird bei dieser Vergleichung haupt sächlich die Wochen-Ausgabe, da diese (4 des ganzen Absatzes umfaßt, in Frage kom men. Das Exemplar bringt höchstens 20Ngr. bis 21 Ngr. 3 Pf. ein und ich überlasse es ruhig der eigenen Berechnung des Buchhandels, ob ein Werk, welches, wie die „Gartenlaube", schwer in's Gewicht fällt, daher viel Em ballagespesen und Fracht kostet (umsomehr, da gewöhnlich auch ein Theil der Continuation pr. Post, oder doch fast immer die ganze Con- rinuation pr. Eilfuhre bezogen werden muß), das 52 mal im Jahre mit Mühe und Zeit- Aufwand genau expedirt, wenigstens für bessere Kunden in Maculatur eingefchlagen, mit dem Namen des Empfängers über schrieben und dann Letzterem in oft weit entfernte Straßen zugeschickt werden muß, für das ebenfalls Localspesen und Ver luste an schlechten Zahlern in Anrechnung ge bracht werden müssen, — ob ein solches Werk, wenn es nur 20 Ngr. bis 21 Ngr. 3Pf. Rabatt bietet, trotz al.les sicheren Ab satzes nicht Verlust statt Gewinn bringt! Wie nun Herr Keil gar im Ernste be haupten konnte, seine Bedingungen feien ebenso günstig, wie die der andern Concurrenten, also auch wie die meiner „Jllustrirten Welt", welche bei IlO/lOO Expl. Absatz pr. Expl. I Lhlr. 5(4 Ngr. Rabatt bietet und nur 12mal im Jahre expedier werden muß, das ist mir nicht erklärlich! Die Heft-Ausgabe der „Gartenlaube", nur (4 der Continuation, wird wegen gerin gerer Expeditionskostcn eher einen, wenn auch sehr kleinen Gewinn bieten, aber ein Vergleich mit der „Jllustrirten Welt" wird wohl auch hier nicht im Ernste einlreten können. Es thut mir, und in der Art wie es ge schehen, doppelt leid, daß mich Herr Keil ge zwungen hat, ihm öffentlich entgegenzutreten. Niemand wird mir Nachweisen können, daß ich jemals irgend Jemand angegriffen habe, aber trotz aller Friedensliebe werde ich doch nie eine ungerechte Verletzung hinnehmen, ohne mich zu vertheidigen. Stuttgart, Februar 1864. Eduard Hallberger. ^uetivns- Ulil! kiüitzULi'-KkMvAe, (3163.) deren Verbreitung ick mir ganL besonders angelegen sein lasse, erbitte icb mir stets in grösserer^nLakl; wick- tige — besonders medicinisck-natur- wissenschaftliche — unter XreuL- band direct. Durch die günstige Dsge mei nes Docals, welches sieb in unmittelba rer ^läke der mediciniscken Anstal ten und de» neu einLuricktenden siniver- »itätsgsbäudes beündet, verbunden mit einem I-,e862inill16r, in dem ick längere 2 eit kindurck IVo- vitäten sowohl als Kataloge, kospects und Aeitsek rikte n s u flie ge» lasse, ist es mir möglich, ununterbrochen kür diesel ben tbätig Lu sein. Kill grosser Vbeil der Herren Verleger und ^cntiguar«, welche mit mir in Verbin dung getreten sind, haben sieb bereits von der Wirksamkeit dieser Einrichtung über zeugt, indem ick da, wo man mich recht zeitig und genügend mit Novitäten, probenummern etc. versah, in der kurrsn Keit des Lestekens meiner jungen lkirma ganr ansehnliche Ikesultate erhielte. Wien, im Kebr. 1864. ILsrI »Ir. ^uslänllisvke IZtei'Ltul'. (3164.) lK. Hc. UrovItI»»ii8 Sortiment und ^ntiguarium in k-siprig liefert alle von an dern Seite» angereigten lürsekeinungen von ausländischer Interatur Lu gleich vortksil- kakten Ledingungen. krL»rö8i8eIu;8 iiiiä keIZi8vtik8 Sotti- ment liefern wir ru möglichst billigen Dedingun- gen. Durch wöchentlich zweimalige Eilsen dung nach I.eiprig sind wir im Stande, dis uns übergebenen Aufträge auf das sebnellste Lu erledigen. Krüssel, liue ko^ale 3, impasse du parc. I.»vr«iv, V«rbu«vlxl»«vvii Lk S«. (3166.) Wir ersuchen die Herren Verleger von Reisewerken, die ausführlich über den Betrieb der Landwirthschaft in China handeln, um schleunige Einsendung 1 Expls. L cond. Prag, den 9. Februar 1864. (0. Calve'sche k. k. Universitäts-Buchhandlung. (3167.) Unverlangt bitte ich mir nichts zu senden. Ich remittire solche Packete mit 2(4 S/ p. Pfd. Nachnahme für Rechnung des resp. Ab senders- Prospectc, Wahlzelle! rc. sind mir ange nehm. Memel, Februar 1864. , Ed. Schnee.
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