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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 24.12.1931
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1931-12-24
- Erscheinungsdatum
- 24.12.1931
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- Deutsch
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- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
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Genehmiauny der Devisenbewirtschaftungsstelle, um über die Va- lutaforöerung feines Lieferanten gegen ihn irr der Weise zu ver fügen, das; er i>n Reichsmark an einen« deutschen Exporteur oder eine Verrechnungsstelle zahlt. Das Neichswirtschaftsminisderium hat angewiesen, diese Geneh- miguugen grundsätzlich zu erteilen. Dem Importeur werden der artige Zahlungen auf den Höchstbetrag angerechnet. Keiner Anbietung oder Genehmigung bedarf es, wenn die Forderung des Exporteurs und die Verpflichtung des Importeurs auf Reichsmark lauten: auch in Liesen Fällen sollen vom 1. Januar 1932 ab die Zahlungen des Importeurs auf seinen Höchstbetrag angerechnet werden.« In einem früheren Rundschreiben konnie der Neichsverband über -beträchtliche Erfolge seines Clearing noch nicht berichten. Die Ge schäftsstelle des Borsenvervins stellt die Anmeldungsformulare für diesen Clearingverkehr zur Verfügung. Inzwischen ist auch vom Börsenverein nicht unterlassen worden, erneut bei den österreichischen Stellen — unter Hinweis auf die unhaltbare Situation — um Er leichterung im Devisenverkehr für den Buchhandel zu ersuchen. Nachnahmen aus Paketen nach und aus den Vereinigten Staaten von Amerika.—Vom 1. Januar 1933 ,an find im Verkehr mit den Ver einigten Staaten von Amerika (einschk Alaska) nebst Hawai, Porto Rico, den Virginlschon Inseln, Guam, Samoa Nachnahmen auf Ein schreibpaketen zugelassen. Die Nachnahmebeträge haben in beiden Richtungen auf amerikanische Dollars zu lauten. Hinsichtlich des Höchstbetrags, der vertragsmäßig auf 100 Dollars für beide Richtun gen vereinbart worden ist, gelten jedoch aus Anlaß der Devisen bewirtschaftung bis auf weiteres die allgemeinen Beschränkungen mit der Maßgabe, daß die e i nz e l n e N a ch n a h m e e i n st weil e n a u f k e -i n e n F a l l 4 5 a m e r i k a n i s ch e Dollars iiber st e i g e n darf. Für eingeschriebene Nachnahmepakete aus Deutsch land nach den Vereinigten Staaten von Amerika und den genannten nordamerikanischen Besitzungen ist neben der Beförderungs- und Ein schreibgebühr für ein gleichartiges Paket ohne Nachnahme lediglich eine feste Gebühr von- 40 Npf. vom Absender im voraus zu entrichten. Eine Steigernngsgebühr wird nicht erhoben. ?ersonalnackrickterr. Jubiläum. — Herr Carl Berkhan in Firma Adolf Bonz K Comp, in Stuttgart kann am 24. Dezember das Jubiläum 25jähriger Teilhaberschaft feiern. — Geboren in Altona am 23. August 1877, studierte er in Stuttgart und Berlin, verlobte sich 1903 mit der Tochter von Alfred Bonz und trat im Herbst desselben Jahres in das schwi-egerelterliche Geschäft ein. 1904 wurde er Prokurist und am 24. Dezember 1906 Teilhaber. — Bis 1914 führte er gemeinsam mit dem Schwiegervater die Firma, war während des ganzen Krieges im Felde und übernahm dann wieder einen Teil der Geschäftsleitung. Eine Reihe guter Namen der Literatur verdankt ihm die Einführung in die buchhändlcrische Öffentlichkeit. Mit besonderer Liebe und schönem Erfolge hat er die zweite Abteilung des Geschäfts, den Schnl- buchverlag, erweitert und ausgebaut. Der Absatz ist in wenigen Jahren auf das Doppelte gestiegen. Er glaubt, seiner verlegerischen Arbeit keinen besseren Inhalt geben zu können, als fie in den Dienst der Kunst und den des Vaterlandes zu stellen. Buchhändlerische Ehrenämter hat er bekleidet im Vorstand des Württembergischen Buch händler-Vereins, der Stuttgarter Verleger-Vereinigung und der Ver einigung der Schulbuch-Verleger. 8V. Geburtstag. — Am 24. Dezember kann Herr vr. Bernhard Lehmann, Inhaber und Gründer der Buchhandlung gleichen Namens in D a n z-i g iu bester Gesundheit den 80. Geburtstag feiern. Herr I)r. Lehmann, dessen Firma am 1-. Oktober dieses Jahres 45 Jahre bestand, ist besonders bekannt durch den 1903 von ihm ge gründeten »Verein der deutschen Sortimenter« und dessen Zeitschrift »Der deu-tsche Sortimenter«, die er bis 1918 selbst leitete. Eigentlich Gumnasiallehrer, war der Jubilar nach seiner Selbständigmachuug als Buchhändler auch Mitarbeiter der »Neuen philologischen Rund schau« und Verfasser einer Anzahl philologischer Werke. Wegen seines vorgerückten Alters rief er 1i)28 und 1929 seine Söhne Ortwiu und Franz aus ihren Gehi-lfenstellungen im Deutschen Reich in seine Buchhandlung, heute die älteste Danzigs, zurück, damit nun sie den Kampf für deutsche Kultur und für das deutsche Buch im abgetrennten Danzig sortführen. In die Industrie- und Handelskammer zu Berlin ist erneut Herr Or. Eduard Urban in Firma Urban L Schwarzenberg ge wählt worden. Gestorben: am 19. Dezember nach schwerer KranHeit Herr Eduard Füsser, Verlagsvertreter des Bibliographischen Instituts Aktiengesellschaft in Leipzig. Der Verstorbene leistete obigem Hause fast 25 Jahre lang wert vollste Dienste. Sprecbsacrl Börsenblatt-Sondernummer für Verleger-Anzeigen betr. neue Preise. Die nachstehende aus Verlegerkreisen stammende Zuschrift an uns geben wir als Anregung weiter. Da die letzte Nummer iu diesem Jahr am 30. Dezember erscheint, wäre Einsendung der Manuskripte bis 29. Dezember nötig. Wir würden es für zweckmäßig halten, daß alle Anzeigen der Verleger, betreffend ihre am 1. Januar 1932 in Kraft tretenden neuen Preise, gesammelt in einer Sondernummer des Börsenblattes er scheinen würden. Dadurch hätte der Verleger die Gewähr, daß seine Anzeige beachtet wird und der Sortimenter könnte diese Nummer des Börsenblattes als neuen Katalog benutzen und würde sich das mühselige Suchen in den verschiedenen Nummern ersparen. Eine Anregung. In allen Zweigen des öffentlichen Lebens macht sich von Jahr zu Jahr immer mehr der Kampf um die Reinheit unserer Mutter sprache, um die Ausschaltung entbehrlicher Fremdwörter, um einen reinen, klaren Stil und Ausdruck bemerkbar. Auch im Buchhandel, der wie kaum ein anderer Stand berufen ist, diese Ziele zu unter stützen, findet sich erfreulicherweise das Bestreben zur Mitarbeit an diesem Werke: »ä evnck.« wird immer häufiger zu »bedingt«, »Remission« zur »Rücksendung« usw. Da berührt es eigenartig, daß andererseits sich Begriffsbilöungen eingenistet haben, die sprach liche Entartungen darstellen und jegliches Feingefühl vermissen lassen. Wenn sich eine Vereinigung von Schulbuchverlegern anftut, wird man nichts dagegen einzuwenden haben, wohl aber sind Ver einigungen medizinischer Verleger oder schönwissenschaftlicher Ver leger sprachliche Mißgeburten. Neuerdings tritt sogar eine Vereini gung okkulter Verleger auf den Plan. Ich habe mir im persönlichen Umgang mit Berufsgenossen dieser Verlagsrichtungen diese darauf hin angesehen, habe aber beim besten Willen nichts medizinisches oder schönwissenschaftliches an ihrem Äußeren entdecken können, und gar ein okkulter Verleger dürfte sinngemäß dem menschlichen Auge kaum sichtbar sein und im Jenseits schweben. Wann werden diese Verbände zu einer besseren Einsicht kommen und zu Vereinigungen von Verlegern medizinischen, schönwissenschaftlichen oder okkulten Schrifttums werden? Dresden. E. Pahl. Inhaltsverzeichnis. Bekanntmachung: Geschäftsstelle des B.-V. betr. Mitglieds- bsitrag. S. 1101. Artikel: Betrachtungen und Erläuterungen zur vierten Notverordnung. Von vr. K. Runge. S. 1101. Was leistet der Juugbuchhandel? Von I)r. W. Ruoff. S. 1103. Der deutsche Büchermarkt im September/Oktober 1931. Von L. Schönrock. S. 1106. Besprechungen: Born, Neichspreßgesetz. S. 1104 / Heide, Die älteste gedruckte Zeitung. S. 1104. Neue Zeitschriften und periodische Erscheinungen. S. 1105. Kleine Mitteilungen S. 1107—1108: Die Nummer des Bbl. vom 31. Dezbr. / Ermäßigung der Druckpreise um 10A / Der Kupferstich im 18. Jahrhundert / Bastei, Dresden / Verein jüngerer Buchhändler, Halle / Verband reisender Kaufl-eute Deutschlands / Neuer ausländischer Verlag in Moskau / Gesell schaft der Bücherfreunde zu Chemnitz / Verbotene Druckschrift. V e r k e h r s n a ch r i ch t e n S. 1108: Devisen-Clearüigverkehr / Nachnahmen auf Paketen nach den Vereinigten Staaten. P e r s o n a l n a ch r i ch t e n S. 1108: Jubiläum C. Berkhan, Stutt gart / 80. Geburtstag vr. B. Lehmann, Danzig / Wahl in die Industrie- und Handelskammer / E. Füsser, Leipzig f. Sprechsaal S. 1108: Börsenblatt-Sondernummer für Verlcger- anzeigen / Eine Anregung. Verantwort!. ä Warner. — Verlag: DcrNörsenvcrcin der Deutschen Buchhändler zu Leipzig, Deutsches Bnchhänblerhaus. Druck: E. Hedrtch N a ch f. Samtl. in Leipzig. - Anschrift L. Schrtftleitung u. Expedition: Leipzig, GcrichtS,veg26 lBuchhändlerhauö). Postschließfach 274/75.
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