Nur weniges bringt der Bergstadtverlag auf den Büchermarkt. Er ist sich bewußt, daß nur sorgfältige Auslese und weise Beschränkung auf wirklich Wertvolles unserer Zelt und unserem Schrifttum dien lich sein können. Aus dieser Erkenntnis heraus hat er auf das Urteil der Leser und der Kritiker gewartet. Durch beide fand er be stätigt, daß auf die Dauer nur das gute Buch die Anteilnahme erringt, die es verdient. Der Bergstadloerlag glaubt deshalb für etwas auch in Zukunft bürgen zu können: für gute Bergsladtbücher! Lisbeth Burger, durch ihr Tagebuch „40 Jahre Storchentante" über Europas Grenzen hinaus bekannt, steht an führender Stelle. Gertrud Busch, die feinsinnige Legenden-Erzählerln, schenkte dem Deutschen Haus und Volk ihre „Steine ln Gottes Garten*. Anna Hilaria von Eckhel, die deutschösterreichische Frau, bleibt als Verfasserin der „Nannl Gschaftlhuber" unS allen unvergessen. Eosmus Flam, der schlesische Erzähler, schuf als Kabinettstück lau niger Fabulierkunst die Schmugglergeschtchte „Salzstörche". Otto Willi Gail, als technischer Schriftsteller ein moderner Jules Verne, gab mit seiner „Auiofibel" ein Lehrbuch für jedermann. Werner Heinen, der Schöpfer des klaren, befreienden Werkes „Brot aus den Steinen* verdient für sein Schaffen vollen Einsatz. Friedrich Lacksch, Sudetendeutscher und Poet dazu, schrieb — Fritz Reuter vergleichbar—daS fröhliche Buch „Sonne über Böhmen*. Emil Ritter, Politiker und Katholik, zeichnet als Verfasser der Schrift „Der Weg deS politischen Katholizismus in Deutschland". Georg von der Dring, der Dichter, findet ln seinem Roman „GeniuS- muschel" zarteste Töne von tiefer und erregender Innerlichkeit. DKljE AttAllE allen Zeitslrömungen christlich-deutsche Überlieferung pflegt und be wahrt. Daß Vieler geistige Rahmen denkbar weit für alleS Junge und Wachsende gespannt wird, ist die feste Hoffnung aller Berg- „Oer Verlag Wilhelm Gottlieb Korn gehört zu denen, die dem Deutschen Volk die Gewißheit geben, daß es sich um den Deutschen Geist nicht zu bangen braucht." — „Oer Korn-Verlag hat der Deutschen von Jarsholm" — sein erstes Luch, aber kein „Erstlingswerk"! Eonfiantin Zranh, als konservativer Sozialist einst Gegenspieler Bis marcks, wird wieder aktuell durch „Das Größere Deutschland". Georg Grabenhorfi, der Dichter der „Werve", der liebenswertesten Erich Koch, Gauleiter und Gberpräsident von «Ostpreußen, als Autor des „Aufbau im Osten", eine Persönlichkeit großen Formats. Herbert Krüger, ein junger begabter Staatsrechtler, klärt in seiner Arbeit „Führer und Führung" die modernen Staatsprobleme. Ulrich Sander, Pionier a. O., Bauer und Waler, hat die „Nord deutschen Wenschen" sozusagen in platt auf Hochdeutsch geschrieben. Friedrich Schinkel, Professor an der pädagogischen Akademie in Danzig, erregte Aufsehen durch „Polen, Preußen, Deutschland". SsE. l/eeksL ^ öksskru, in