X- 1, 2. Januar 1934. Fertige und Künftig erscheinende Bücher. Börsenblatt f. d. Dtschn Buchhandel. 5 v^air erinnern uns von früher her der „Literarischen Welt" als eines Sammelplatzes aller Kräfte, Sie mit Entschlossenheit und Erfolg an öer Zersetzung öes üeutscheu Geistes arbeiteten. Velin Umschwung wurde diesem, wie vielen ähnlichen Slättern, das Handwerk gelegt, was aber nun aus öer „Literarischen Welt" geworden ist, ist mehr als eines der vielen „gleichgeschalteten" Grgane, die schlecht und recht das Neue mit- machea, weil es mit dem Riten nicht mehr gehen will. Die Wendung berief einen Menschen an die Spitze des erneuerten Vlattes, der nicht nur nationalen willen und nationalen Glauben hat, sondern auch den Instinkt für die Grenzen zwischen Echt und Falsch und, was noch mehr ist, den Mut, seine Meinung zu vertreten. Es ist der frühere heraus» geber des „Sücherwurm", Karl Rauch, der das, was er damals im kleinen versprach, nun im Großen gehalten hat. wir haben ihm viel zu danken. Venn hier bringt eine führende deutsche Wochenschrift den Mut auf, nur dem wirklich Echten zu dienen lin der Schar der Unfähigen auch dann die Tür zu weisen, wenn fie stch mit berühmten Namen schmücken kann. Es geht für den Herausgeber um üas reine kild de« Deutschen und des Menschlichen, um die Vertretung des vaterländischen Geistes, der keine „Ruch- deutschen" und keine „Ruchülchter" duldet. Er ist stch bewußt, daß wir dem RuSlaad gegenüber, das uns verdächtigt und willentlich mißversteht, nur eine wirkungsvolle Waffe haben: die Leistung. Er ruft die Vesten zur Verteidigung und Vorstellung dessen, was deutsch ist. Paul Ernst, Emil Strauß. Hermann Stehr, k. S. von Mechow. Rudolf G. Sinüing, Paul Riverües, Gertrud von le Fort — diese und andere Namen bürgen dafür, daß hier tatsächlich unsere beste Kraft zusammengefaßt ist und weit hinaus für die Namen zu wirken beginnt. Es ist eine Notwendigkeit, diese Wochenschrift zu kennen. Vas Muslanü behauptet, in Deutschland werde die freie Meinung unterdrückt, das „wahre Deutschland" vergewaltigt und öer Geist verfolgt, va wir nun einmal gezwungen find, mit unseren Verleumdern in einer Welt zu leben, müssen «Ir ihnen die Gegenbeweise unter die Rügen halten und zu diesen Gegenbeweisen gehört zuerst „Die Literarische Welt, Neue Folge". Volk und Helmat, München, S. 12.3S. /Vanrnren 5 c/es /a/r^anA« e/'Lc/rer'nt Lveöen. §re numnre/'n Lu/' an/ AeLre/ren rar In- unc/ ^a§/an^e/ /ec/e?- (//V. rst aac/r Z-ate/- / G Die Literarische Welt ^ verlagsges. m.b.tz. öerlin-Lichterfrl-e Börsenblatt f. d. Deutschen Buchhandel. 101. Jahrgang.