11710 Börsenblatt f. d. Dtschn. Buchhandel. Fertige Bücher. 256, 2. November 1921. SV««« «kltlLNN Äl^ul. Ein parodierter Zeitroman von Hans Reimann. ZOOOO Auflage. Kartoniert M. 7.50 Berliner Tageblatt: ... ein glänzendes Pasquill gegen Artur Vinters „Sünde wider das Blut". Der Ronan Dinters ist ein und darum in gewissen Kreisen beliebtes Buch, sein Ungeist, seine fatsche Kämpferpose und sein eiendes Deutsch werden hier von ein paar Knallerbsen aus der Hand des sprühend witzigen Hans Reimann zur Strecke gebracht. OtVöss« Ein garantiert verwahrloster Schundroman in Lumpen, Mätzchen, Fetzchen und Unterhosen von Hanns Heinz Vampir. Eine literarische Hinrichtung zum 50. Geburtstage des H.H.Ewers vonHans Reimann. 20 000 Aust. Kart. M. 14.—, ged. M 20.— Hamburger Korrespondent: ... Aber Reimann bleibt bei der Kritik der Form nicht stehen. Den er treffen will das ist der literarische Snob, als dessen Urbild er Hanns Heinz Ewers ansieht, der aufgeblasene Gernegroh, der Tousendsasia, der so gern den Teufelskerl spielen will, der mit allen Hunden gehetzt und mit allen Wassern gewaschen zu sein vorgibt und im Grunde ein kleiner, erfolghoscherischer Philister bleibt. Diesen Typ steigert er ins Grenzenlose, ins Groteske, ins Grodiamsche, indem er die literarische Impotenz bei anspruchvollster Geste auf das Ledensgebiet überträgt, auf dem Ewers so gern seine Phantasie und die seiner Leser sich tummeln läßt. Das gibt eine Reihe bedenk licher, aber doch auch sehr lustiger Situaiiönchen. NeueGrotesken im sächsischen Dialekt von Hans Reimann. Mit 10 Zeichnungen von George Grosz. 10 000 Auflage. Kartoniert M. 10.— Hier ist das Haus- und Handbuch für jeden Sachsen! Niemals zuvor fing ein Schriftsteller Sachsens Witz und Sprache so glänzend auf, wie Hans Reimann es in diesem Buch getan hat. Nach dem Urteil der Frankfurter Zeitung ist es das Lustigste, was H. R. je geschrieben hat Ich liefere mit 40"/« und 44/40. 400 Exemplare, gemischt, mit S0°/> Bestellen Sie 100 Stück von jedem Werk. Über die Rücknahme liegengebliebener Expl. lasse ich gern mit mir reden. Von einem Teuerungszuschlag bitte ich in Anbetracht der vorteilhaften Rabattierung abzusehen. Paul Steegemann ^ Verlag s Hannover und Leipzig ZöööökMM