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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 20.11.1928
- Strukturtyp
- Ausgabe
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- 1928-11-20
- Erscheinungsdatum
- 20.11.1928
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- Deutsch
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.V 270, 20. November 1926. Redaktioneller Teil. Börsenblatt s. d. Dtschn. Buchhandel. 1üp8iu8 K lieber. Kiel. ?a1k8tr. 9: ^u8vakI-KnL6iZ6i- 28: 1136 Arn. 48 8. — Katalox 138: KIte Drucke, UIu8tr. Uüclier vom 18. bi8 20. -lakr- kuuclert, cleut8cke Kr8tau8A3den. 712 Krn. 64 8. .Xla-rx* Kro8. Donckon VV. I, 34 L 35, Ooncluit 8treet: OataloZue 512: 537 Nrn. ^300 8.^u. 42 lak. 8>'- 8» ' ^ ^ ^ ? k ^ ) Umkclruck, öuekkanckel u. a. dir 3018—3534. 8. 197—269 mit äbb. I'erl. >k»x. Uerlin XV 8, Unter clen Dinclen 19: Auktion 132: Dürker <>68 15.—20. .lakrü. nu8 6er 8ammlun^ ein68 rti6ini8cken Lüeller- 23. November 1928. Kleine Mitteilungen Außerordentliche Versammlung der Vereinigung der Berliner Mitglieder des Börscnvercins am 31. Oktober. Der Einladung des Vorstandes waren eine stattliche Anzahl von Mitgliedern sowie auch einige Gäste gefolgt. Zunächst galt es, die An passung der Satzung der Vereinigung an die abgeänderte Börscnvcreinssatznng dnrchzufiihren, was nach lebhafter Debatte, Erläuterung und Änderung einiger Punkte auch gelang. Die der Einberufung vor allen Dingen zugrunde liegende Absicht, die Mit glieder mit den in .Königswinter beratenen Fragen vertraut zu machen und das Ergebnis der Herbsttagung auszuwerten, fand bei der Versammlung regstes Interesse. Zunächst berichtete der Vor sitzende, Herr vr. Hammerbacher, über die Arbeit im Kreisausschuß, wobei er die Frage streifte, ob man nicht in Berlin von neuem versuchen sollte, zu einer Vereinfachung auf organisatorischem Gebiet und damit zu einer Stärkung des Organisationsgedaukeus zu gelangen. Herr Nitschmann schilderte den Fachausschuß, seine Ent stehung und Verankerung im Gefüge des Börsenvereins, sein erstes Zusainmcntrcten in Königswinter und das Ergebnis seiner ersten Beratung. Während er sich mehr daraus beschränkte, den Ursachen für die Inangriffnahme einer Revision der Vcrkaussordnung nach- zugehcn und die im Entwurf für die Änderung der 88 11—14 ent haltenen neuen Bestinunungen zu erklären, nahm Herr General direktor Dr. Hes; zu der bis jetzt vorliegenden Kritik Stellung. Er tat dies am Schluß eines Vortrages, in welchem er sich über die neueren, dem Gcsamtbuchhandel auf kulturellem und wirtschaftlichem Gebiet bevorstehenden Ausgaben verbreitete. Damit wurde den Teilnehmern ein anschauliches Bild über den Aufgabenkreis der Organisations arbeit gegeben, gleichzeitig aber auch darüber, wofür sich der einzelne im eignen Interesse und im Interesse der Gesamtheit des Berufs- standcs einzusetzen hat. Die vorgerückte Stunde bot leider keine Ge legenheit zu eiuer ins einzelne führenden Diskussion; cs konnte nur noch kurz über Berliner Ausstellungspläne gesprochen werden. Um somehr wurde der Wunsch laut, recht bald wieder zu eiuer Aus sprache zusammcnzukommcn. Für die Mitglieder des Börscnvercins sind den Kreis- und Orts vereinsvorständen je ein Weihnachtsplakat, Jugendbuchplakat und ein Weihnachtswunschzettel neuer und alter Art zugcgangcn. Wir haben die Vorstandsherren gebeten, sie für die Mitglieder zur Ansicht be reitzuhalten. Bitte, beachten Sie die 4. Umschlagscite der vorliegen den Nummer. Wst. Das Seminar sür Buchhandelsbctricbslehrc an der Handels- Hochschule Leipzig lDirektor Prof. vr. Menz) veranstaltet auch in diesem Jahr wieder eine öffentliche Sitzung, nachdem frühere Abende dieser Art sich als erfreuliche Erfolge erwiesen und in weiten Kreisen Anklang gefunden haben. Als Vortragender ist der bekannte Fach mann auf dem Gebiet der Lektüre für Jugendliche gewonnen wor den, Herr Wilhelm Fronemann aus Frankfurt a. M. Er hat die wissenschaftliche Verarbeitung und Auswertung des Börsenvereins- Preisausschreibens »Kannst du ein Buch empfehlen« übernommen nnd wird die Ergebnisse und ihre Bedeutung für die Beurteilung der Bücherbedürfnisse jugendlicher Leser darlegen. Der Vortrag findet Sonnabend, den 1. Dezember, abends 19^ (7)^) Uhr statt im Aus- schußzimmcr des Buchhändlerhauses Portal I linker Hand. Gäste sind herzlich willkommen. Schubert-Gedenkfeier der Deutschen Buchhändler-Lehranstalt. Am 25. November, vormittags 11 Uhr, findet im Großen Saale des Buchhändlcrhauses eine Schubert-Gedenkfeier statt, zu der die Priu- 1274 zipalität und die Gehilfenschaft des Leipziger Buch- und Musikalien Handels, alle Gönner, Freunde und die frühere» Schüler und Schüle rinnen der Anstalt eingeladen sind. Karten können unentgeltlich in der Kanzlei der Anstalt, Leipzig, Platostr. l a, entnommen werden. Gedächtnisrede: Herr I)r. -Hitzig. Spielsolge: die beiden Quartette in ^.-Moll und in O-Moll (Lauge-Quartett vom Gewandhansorchester), Schubcrtsche Lieder (Fräulein Gertraude Hcinich), zwei vierhändigc Stücke sür Klavier (Herren I)r. Wilh. Hitzig und Bruno Locts). Ein Mustcr-Pcrkaufsstand. — Ein Beweis dafür, welche Fort schritte in letzter Zeit der Kioskbau in Deutschland gemacht hat, ist der auf der Pressa ausgestellt gewesene und nunmehr aus dem Bahn Hof Essen zur Ausstellung gelangte, musterhaft eingerichtete Ver kaufsstand der Firma Theodor Schnitzler in Düsseldorf. Außer für ein umfangreiches Bücherlager bietet er Raum sür die Auslage von 130 in- und ausländischen Zeitungen nnd 150 in- nnd ausländischen Zeitschriften. Er enthält außerdem Waschtoilette, Gar- derobcschränke und Anschluß au die Zentralheizung. Die Beleuch tung erfolgt mittels moderner elektrischer Scheinwerfer. Man kann wohl sagen, daß dieser Verkaufsstand allen modernen äußeren und inneren Anforderungen entspricht. Gcbaucr-Schwctschke Druckerei und Verlag A.-G. in Halle (Saales. Die Aktionäre der Gesellschaft werden zu der am Don ncrstag, dem 6. Dezember 1928, mittags 12 Uhr, im Sitzungszimmer des Bankhauses H. F. Lehmann in Halle (Saale), Große Stein straße 19 (Eingang Universitätsring), stattsindende» ordentlichen Generalversammlung eingeladen. Tagesordnung: 1. Vorlegung nnd Genehmigung der Bilanz sowie des Gewinn- und Verlustkontos sür das Geschäftsjahr 1927/28. Beschluß über die Verwendung des Nein gewinns. 2. Entlastung des Vorstands und Aussichtsrats. 3. Ans sichtsratswahl. 4. Beschluß über feste Vergütung an den Aussichls rat, entsprechend 8 8 des Gesellschaftsvcrtrags. (Deutscher Neichsauzeiger Nr. 261 vom 7. November 1928.) Ans Frankreich. — Kürzlich fand in Paris die jährliche General versammlung der Firma »Librairie H a ch e t t c« statt. Bei dieser Versammlung kam der Jahresbericht zur Verlesung, dem wir deshalb einige Hauptpunkte entnehmen, weil er sür die Entwicklung des Buchgewerbes im heutigen Frankreich überhaupt kennzeichnend ist. Einleitend stellte der Berichterstatter fest, daß die L u st a m Lesen in ganz Frankreich und in allen Schichten der Bevölkerung stark zugenommen habe. Was die Firma selbst angehe, so habe sich besonders deren alte Spezialität, nämlich der Verkauf von Klas sikern, gut entwickelt. Die Zahl der elf Agenturen dieser Firma wurde um vier weitere erhöht (Vichy, Casablanca, Fez und Monaco). Die Tätigkeit der Inspektoren und Bezirksvcrtrcter wird rüh mend hervorgehoben. Die Zahl jener Wiederverkäufe r, die regelmäßige Sendungen erhalten, stieg von 14 402 im Fahre 1923 auf 26 295 im Februar dieses Jahres. In der gleichen Zeit hat sich der Gesamtumsatz mehr als verdoppelt, genau gesagt, stieg cr von IW auf 204 Prozent. Weiter heißt cs in diesem Bericht: »Um eine Zunahme der allgemeinen Unkosten zu vermeiden, haben wir uns bemüht, durch Verwendung mechanischer Mittel diese Un kosten herabzudrücken. Es ist uns auch gelungen, so daß das Ver hältnis unserer allgemeinen Unkosten zum Umsatz säst das gleiche geblieben ist. Um dies zu erreiche», mußten wir vor allem neue von Kraftaufwand die ungeheure Menge des uns anvertrantcn Papie res zu handhaben. Tag für Tag gehen bei uns 370 Tonnen Papier ein, was die Fracht von 37 Waggons bedeutet, und die auf mehr als 50 000 Einzclsendungcu verteilt werden . . . Anderseits ist bedauer licherweise sestzustellen, daß die Steuern aller Art schwer aus der Rentabilität unsres Unternehmens gelastet haben, sie haben seit März 1923 von 100 auf 242 Prozent zugcnommen. Die Divi dende wurde von 90 auf 100 Frauken erhöht, von dem Reingewinn im Betrag von 12 813 547 Fr. kamen 8 600 0W Fr. an die Aktionäre zur Verteilung. Die Bilanz, die mit einem Total von 271 512 696 Fr. abschlicßt, weist neben anderen folgende Posten auf: Immobilien 14 Millionen; Waren auf Lager 54 Millionen; Waren, in Her stellung begriffen, 3 Millionen, und verschiedene Gläubiger 91 Mill. In der Oktobernummcr der in Paris herauskommendcn Fach Zeitschrift »L'Jntermediaire« wird ein Brief des Leiters des »Office commercial sran^ais cn Suisse« über das französische Buch in der Schweiz veröffentlicht, der, obwohl er schon vor einigen Monaten geschrieben wurde, immer noch von allgemeinerem Interesse ist. Nach diesem Schreiben werden in der Schweiz die französischen Bücher zum gleichen Preis verkauft wie in Frankreich, zuzüglich des Auf schlages infolge der Transportkosten usw. Tie Ursache hierfür liege
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