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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 19.04.1928
- Strukturtyp
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- Band
- 1928-04-19
- Erscheinungsdatum
- 19.04.1928
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- Deutsch
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x° 91, 19. April 1928. Redccktiionellsr Teil. Börsenblatt f. d. Dtschn. Buchhandel. Geographische Berlagsanstalt «nd Druckerei Ludwig Raven stein, A.-G. in Frankfurt a. M. — Bilanz per 31. Dezember 1927. Aktiva. RM s, Anlagewerte: Grundstück und Gebäude 30 000 Maschinen 1 Mobilien und Utensilien 1 — Verlagsplatten und Zeichnungen 30 000 60 002 Wertbestände: Kasse 288,70 Postscheck 686,54 Banken 94 625,64 95 600 88 Außenstände 67 695 03 Vorräte: Verlagslager 84 567,60 Materialien 23 247,40 107 815 — 331 112 91 Passiva. Aktienkapital 250 000 — Reservefonds 25 000 — Verbindlichkeiten 25 770 81 45 — Reingewinn 30 297 10 331 112 91 Gewinn- und Verlustrechnung per 31. Dezember 1927. Soll. RM L, Generalunkosten 273 673 73 Reingewinn 30 297 10 Haben. 303 970 83 Vortrag vom 1. I. 1927 5 046 31 Bruttoüberschuß . 298 924 52 303 970 83 Die — entsprechend Generalversammlungsbeschlusses vom 2S. März d. I. — mit 10?s, zur Verteilung gelangende Dividende wird bei der Gesellschastskasse abzüglich Kapitalertragssteuer gegen Einlieferung des mit Nr. 3 bezeichneten Gewinnanteilscheins mit RM 9.— während der üblichen Geschäftsstundenzeit ausbezahlt. (Deutscher Reichsanzeiger Nr. 83 vom 7. April 1928.) C. Regcnhardt Aktien-Gesellschaft in Verlin-Tchöneberg. — Bilanz per 31. Dezember 1927. Aktiva. RM S, Bares Geld, Sorten, Schecks 9 157 70 Bankguthaben 12 236 08 Effekten 84 711 25 Debitoren - . . 404 261,22 Abschreibung 220 000,— 184 261 22 Inventar 4 413 15 Verlagswerte 89 480 96 Nicht eingez. Aktienkapital 37 500 Summe der Aktiva 421 760 36 Passiva. Gesetz!. Reserve 3 250 — Reservefonds II . . ^ . . . . 4 134 01 Rekiamereserve 17 932 90 Unterstützungsfonds 2 000 — Kreditoren 281 099 84 Aktienkapital 100 000 — Gewinn 13 343 61 Summe der Passiva 421 760 36 Gewinn- und Berlustrechnung. Soll. RM s, Handlungsunkosten 55 386 24 Gehalt und Lohn 40 780 85 Steuern und soziale Abgaben 20 305 04 Abschreibungen 220 000 — Gewinn 13 343 61 Haben. 349 815 74 Bruttogewinn 348 351 54 Zinsen 1 464 20 349 815 74 Die Dividende für 1927 wird mit Il-O/ß abzüglich Kapitalertrag steuer gegen Einreichung des Dividendenscheins Nr. 3 für die Aktien Nr. I bis 509 und für die Aktien Nr. 501 bis 1000 gegen Vorlage des Jnterimsscheins an der Gesellschastskasse gezahlt. (Deutscher Rcichsanzeiger Nr. 82 vom 5. April 1928.) Wuppertaler Druckerei A.°G. in Elberfeld. — Gewinn- und Verlustrechnung am 31. Dezember 1927. Ausgaben. olL -s, Gehälter, Löhne und Vertretervergütungen 233 285 92 Allgemeine Unkosten 85 358 91 Roh- und Hilfsslosfe 101 820 12 Rücklage für das Erneuerungskonto 15 000 Abschreibungen 11 400 Überschuß 14 188 03 461 053 03 Einnahmen. Gewinnvortrag aus 1926 72 52 Zeitungs-, Drucksachen- und Buchverlagsgeschäft .... 460 980 51 461 053 03 Abschluß am 31. Dezember 1927. Vermögen. .4L s, Gebäude 126 210 Maschinen 49 089 — Schriften 13 386 15 Inventar 6 206 — Vorräte 14 965 — Forderungen und Bankguthaben 80 529 75 Kasse 1 838 50 292 224 40 Schulden Aktienkapital 140 OVO — Erneuerungskonto 97 392 35 Hypotheken 35 787 97 Gesetzliche Reserve 3 700 Rückständige Divioende 1 156 — Überschuß 14 188 08 292 224 40 Der Gewinnanteil für das Geschäftsjahr 1927 wurde auf ^lL 32.— je Aktie festgesetzt. Die Auszahlung erfolgt an unserer Geichäftskasse in Elberfeld, Luisenstraße 23—25, gegen Rückgabe des Gewinnanteil- scheins 6, Reihe I. Herr Direktor Heinrich Soling ist durch Tod aus dem Vorstand ausgeschied n. Herr Direktor Ernst Brachst ist nun alleini es Vorstanos- mitglied. Den Herren Wilhelm Scheuten und Paul Antony ist Gesamtprokura erteilt. (Deutscher Reichsanzeiger Nr. 82 vom 5. April 1928.) Patcntprozcsi gegen die Reichsdruckcrei. — Nach Mitteilungen der Tagespresse ist von einer Frau Lampel gegen die Reichsdruckerei wegen Patentverletzung ein Schadenersatzprozeß in Höhe von 1 Million RM. angestrengt worden. Frau Lampel soll im Be sitz zweier Patente ihres verstorbenen Mannes sein, die von maß gebenden Spezialsachverständigen als ein glänzendes Verfahren zum Schutze unbefugter Nachahmung von Banknoten begutachtet wurden. Vor kurzem ist die Ncichsdruckerei mit ihrer» Nichtigkeits klage gegen diese Patente kostenpflichtig abgewiesen worden. Wegen Gefährdung der Staatssicherheit und mit Rücksicht ans die Geheimhaltung des Herstellungsverfahrens der deut schen Banknoten verlief der Prozeß unter strengstem Ausschluß der Öffentlichkeit. In diesen Tagen wird in dieser Angelegenheit noch ein Zimlprozeß vor dem Landgericht Berlin III stattsinden. Die Klägerin will noch weitere Forderungen stellen, falls die Reichs- druckerci nicht zu einein Ausgleich die Hand bietet. Gocthcsammlung Ogolcit in Landsbcrg a. Warthe. — Aus Anlaß des Brandenburgischen Philologentages in Landsbcrg bringt die Presse der Neumark auch ausführliche Artikel über die große Goethe sammlung des Herrn Wilhelm Ogoleit, Mitinhabers der Buchhand lung Friedrich Schaeffcr L Co., dort, die eine Sehenswürdigkeit bildet, wie man sic in einer märkischen Provinzstadt kaum vermutet. Ende der neunziger Fahre begann ihr Gründer, von der Frommann- schen Buchhandlung kommend, im Geiste Weimars und Jenas Stück um Stück an Gocthe-Ncliguien zusammenzutragen und so im Osten des Reiches ein Werk zu schaffen, das seiner neuen Heimat zur Zierde geworden ist. Uber den Umfang der Sammlung, die mehrere tausend Nummern umfaßt, schreibt Or. Hans Andree in de» Mär kischen Blättern, Heimatkundliche Beilage der Oder-Zeitung, vom 1. April: »Aus der umfassenden Weitwirkung des Goetheschen Lebens ergibt sich, daß die Ogoleitsche Sammlung sich natürlich nicht auf die Person des Dichters beschränken konnte, sondern dessen ganze Um welt und menschliche Beziehungen mit ergreifen mußte. Goethes 446
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