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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 20.03.1928
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- 1928-03-20
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- 20.03.1928
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68, 20. März 1928. Redaktioneller Teil. Börsenblatt f. d. Dtsckm. Buchhand^ Gegen die Dürer-Postkarten. — Wie die Tagespresse mitteilt, hat die Neichspostverwaltung eine grosse Auflage illustrierter Bild- postkarteu mit Ansichten von Nürnberg zur Diirerfeier Herstellen lassen, die von den Postämtern demnächst ausgegeben werden. Der Schutzverband für die Postkarten-Jndustrie E. V-, Berlin W 15, Uhlandstr. 159, hat deswegen eine scharfe Eingabe an das Neichs- postministerium gerichtet und mit allem Nachdruck darauf hinge- wiesen, dass cs nicht Aufgabe der Reichspostverwaltung sein könne, der Bildpostkarten-Jndustrie auf ihren eigenen Gebieten Konkur renz zu machen, wo gerade dieser Industriezweig der Postbehörde zahlreiche Portoeinnahmen zufllhrt. Es müsse als uneihört be zeichnet werden, wenn Reichsbchörden, statt die schwerringcnbe Wirtschaft zu unterstützen, dieser Konkurrenz machen, noch dazu auf Gebieten, bei denen von einer Versorgung in dringenden Lebensbedingungen durch den Staat nicht gesprochen werden könne. Zum Artikel: Max Perl zum 60. Geburtstage in Nr. 62 des Börsenblattes. — Die in diesem Artikel enthaltene Behauptung des Herrn S. Martin Fraenkel, »Max Perl habe 1906 mit kurzem Ent schluss in Berlin die bibliophile Bücherauktion eingeführt«, ver anlaßt mich zu der Richtigstellung, daß meine Firma I. A. Stargardt bereits lange vor dieser Zeit bibliophile Bücherversteigerungen in Berlin veranstaltet hat. Ich erwähne von bedeutenderen nur die Versteigerung der Klasstker-Erstausgaben-Bibliothek des Goethe- Forschers Loeper (1888) und die der besonders an Inkunabeln, Holz- schnittbüchern und Erstausgaben reichen Bibliothek Btlz (1896). Diese Richtigstellung berührt selbstverständlich nicht mein Verhältnis zu den von mir sehr verehrten Kollegen, den Herren Fraenkel und Perl. Günther Me cklenburg. Eine wehmütige Erinnerung. — Wie die Breisgauer Zeitung vom 10. März mitteilt, ist im Schaufenster von I. Elchlepps Buch- » nd KunsthandInng (Inh. Erich Germer) in Frei- bürg i. B r. zur Zeit eine Photographie aus dem Jahre 1897 aus gestellt, welche die damaligen Professoren der Universität Straß burg auf einem Ausslug auf die Hohkönigsburg aus Anlaß des 25jährigen Jubiläums der Universität darstellt. Unter andcrm sehen wir hier die Professoren Wtndelband, Exz. Laband, Th. Zieg ler, Lenel, Martin, van Calker, Nowak, Smend, Spitta, Groeber, Heimburger, Michaelis, Breslau, Hcrgcsell, Gerland, Leumann u. a. Dieses Bild, das eine wehmütige Erinnerung an die uns entrissene deutsche Kulturstätte ist, wird gewiß viele interessieren, die das alte Straßburg gekannt, besonders aber alle, die an der Kaiser- Wtlhelms-Univcrstlät studiert haben. Beschlagnahmte Druckschriften. — Durch Beschluß des Amts gerichts Stu.tgart I vom 0. März 1928 <L III O 670/28) sind sämt liche öffentlich angebotene Exemplare des Buches »Das skat alo gische Element«, Verfasser Or. Paul Englisch in Berlin, Verlag Julius Pttttmann, S.utigart 1928, auf Antrag der Smats- anwalischaft in S uttgart wegen Vergehens im Sinne des 8 184 Zifs. 1 St.-G.-Bs. beschlagnahmt. Stuttgart, den 10. März 1028. Das Amtsgericht. Durch Beschluß des Amtsgerichts Berlin-Mitte vom 9. März 1928 — 128 O 627,28 — ist die Beschlagnahme des Flugblat tes: »Steuer-Protest in ganz Deutschland. Aufruf an die Gewerbetreibenden aller Branchen«, unterzeichnet: Institut Deutsche Noigemcinschaft, Interessenvertretung für Handwerk, Han del und Gewerbe, Sitz Berlin, wegen Verstoßes gegen 88 6, 19 Ziffer 1 N.-P.-G., 88 185, 187 St.-G.-Bs., gemäß 88 94, 98 St.-P.- O., 8 -11 St.-G.-Bs. ungeordnet. Tgb.-Nr. 248 I ^ 1. 28. Berlin, den 12. März 1928. Der Polizeipräsident, Abt. I (Deutsches Fahndungsblatt Nr. 8748 vom 17. März 1928.) Lerkekröüackrrckten. Postvcrkchr nach dem Saargcbiet. — Wie uns der Verein der Buch- und Musikalienhändler im Saargebiet mitteilt, ist die am 1. Februar 1928 eingetretene Vergünstigung für den Verkehr nach dem Saargebiet noch nicht genügend bekannt. Vom 1. Februar ab sind nach dem Saargcbiet Briefe im Ge wicht von über 500 g bis 2 Kg, Drucksachen über 1 bis 2 Kß, einzeln versandte ungeteilte Druckbände bis 3 Geschäflspapiere und Mischsendungen über 1 bis 2 lex zu den Gebühren des A u s l a n d v c r k e h r s zugelasscn. Für bestimmte Arten von Drucksachen (Zeitungen und Zeit schriften, die unmittelbar von den Verlegern versandt werden, ge heftete und gebundene Bücher, die nicht zu Ankündigungen oder An preisungen dienen sollen, sowie literarische und wissenschaftliche Werke, die zwischen gelehrten Anstallen ausgetauscht werden) gel ten jedoch die ermäßigten Gebühren: je 100 ^ — 5 Pfennig. Expreßgut-Nachnahme. — Ab 1. März d. I. hat die Rcichs- bahnvcrwaltung Nachnahmen auf E x p r e h g u t st ü ck e zuge lassen. Diese Sendungen sind wie folgt zu behandeln: Jede Nachnahme-Sendung ist als solche durch einen besonderen Nachnahmebeklebezettel kenntlich zu machen. Die Aufgabe des Stückes erfolgt mit besonderen Exprehgut-Nachnahme-Kar- te n, die mit angebogener Zahlkarte oder Postanweisung versehen sind, an den Ausgabestellen der Bahnhöfe. Die Formulare sind an den Gepäckschaltern erhältlich; die angebogenen Zahlkarten bzw. Postanweisungen stimmen inhaltlich und in der Form mit den tm Postvcrkehr üblichen überein. Die Empfangsstation erhebt von dem Empfänger den Nach nahmebetrag und zahlt diesen bei der Post ein. Der Absender be kommt also den nachgenommenen Betrag durch die Post zugestellt, entweder m bar, wenn er eine Expreßgut-Nachnahme-Karte mit Post anweisung benutzt oder auf sein Postscheckkonto, wenn er sich einer Expreügut-Nachnahme-Karte mit Zahlkarte bedient hat. Die Post anweisung bzw. Zahlkarte sind vom Absender durch Brief marken freizumachen. Der nachgenommene Betrag muß mindestens NM. 5.— sein und darf RM. 1000.— nicht übersteigen. Auf jede Karte darf nur ein Stück aufgeliefert werden. Die Gebühr für die Nachnahme beträgt bei Beträgen bis zu RM. 100.— 1°/>, mindestens 50 Pf., darüber mindestens RM. 1.—, die Gebühr wirb auf volle 10 Pf. nach oben abgerundet. Zur Freimachung der Zahlkarten bzw. Postanweisungen kommen die Tarifsätze der Reichspost in Frage. Berliner amtliche Devisenkurs« am 17. Mär, 1928 am 19. März 1928 Geldkurs Briefkurs Geldkurs Briefkurs London 4 . . . . 20,382 20.422 20,381 20,421 Holland 100 Guld. 168.08 108,42 108,07 168,41 Buen. Aires (Pap. -Pel.) 1 Peso 1,788 1,792 1.787 1,791 Oslo 100 Kr. 111,44 111,66 111,40 111,08 Kopenhagen. . wo Kr. 111,93 112,15 111,94 112,16 Stockholm. . . WO Kr. 112,08 112,30 112,08 112,30 New Aork. . . i z «,1770 4,1850 4,1770 4,1850 Belgien.... wo Belga 58.215 58.335 58,215 58,335 Italien .... 100 Lire 22,065 22,105 22,055 22,095 Paris Ivo Frcs. 16.43 16.47 10,43 10,47 Schweiz. . . . wo Frcs. 80.42 80,58 80,41 80,57 Spanien . . . wo Pesetas 70,42 70,56 70,21 70,35 Rio de Janeiro 1 Milreis 0,5035 0,5055 0,5025 0,5045 Japan .... 1 Yen 1,962 1,966 1.962 1,966 Prag wo Kr. 12,376 12.396 12,377 12,397 Helsingfors . . WO Finnm. 10,52 10,54 10,515 10,535 Lissabon. . . . 100 Escuto 16,98 17,02 17,18 17,22 Sofia wo Lewa 3,012 3.N18 3,017 3,023 Jugoslawien. . wo Dinar 7,34g 7,363 7,349 7,303 Wien WO Schill. 58,79 58,91 58.86 58.92 Budapest . . . 100 Pengö 73.13 73.17 73,02 73,10 Danzig .... 100 Guld. 81,48 81,K4 81,51 81,07 Konstantinopel. 1 türk. -F 2.125 2,129 2,115 2,119 Athen 100 Drachm. 5,594 5,606 5,534 5,540 Kairo 1 ägypt. ^ 20.909 20,949 — — Bukarest. . . . wo Lei 2.L87 2,599 — — Warschau . . . wo Zloty 46.85 47.05 Riga Ivo Lats 80.68 81.02 Reval .... WOEstn.M. 111,60 112,00 Kowno .... wo Litas 11.535 41.715 rso nalnackrickten. Jubiläum. — klon vickeri sack esoe. Nicht Schein, sondern Sein. Dieser Spruch, der eingemeißclt über dem Hausportal der Firma Helbing L Lichtenhahn (vormals Reich-Dctloff) in B a s e l steht, darf füglich und mit gutem Recht auch für die Tätigkeit der beiden der zeitigen Inhaber und Leiter der Firma Herrn Gustav Helbing und Herrn Hans Lichtenhahn gelten, die am 20. März dieses Jahres die 25jührige Wiederkehr des Beginnes ihrer gemeinsamen Tätigkeit feiern dürfen. Für die Firma selbst ist das Jahr 1028 eigentlich auch ein Gedenkjahr. Denn genau vor 100 Jahren trat I. G. Bahnmaier, der Gründer der Firma Helbing L Lichtenhahn, verwandt mit dem bekannten christlichen Verleger Ehr. Fr. Spittler ' 315
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