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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 02.06.1931
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- 1931-06-02
- Erscheinungsdatum
- 02.06.1931
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- Deutsch
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Nr. 124 (N. 84). Leipzig, Dienstag den 2, Juni 1931. 98. Jahrgang. Redaktioneller TA Derband der Buchhändler Pommerns. Einladung zur 29. Hauptversammlung am Sonntag, dem 14. Juni 1931, vormittags 11 Uhr pünktlich, im Schützenhaus in Lauenburg i. P. Tagesordnung: 1. Bericht über das abgelausene Verbandsjahr. 2. Rechnungslegung durch den Kassenführer. 3. Festsetzung des Beitrages und Voranschlag sür das neue Verbandsjahr. 4. Neuwahl des Vorstandes. 5. Kurzer Bericht über Kantate 1931. Berichterstatter: Herr Amtmann, Lauenburg. 6. Steuersragen (Umsatzsteuer). Berichterstatter: Herr Klein, Greifswald. 7. Schulbücher und Mengenpreis. 8. Tag des Buches 1931 und Vorbesprechung sür 1932 als Goethe-Gedenktag. 9. Kulturelle Arbeit im deutschen Grenzgebiet im Osten einst und jetzt! Berichterstatter: Herr Eulitz, Stolp. 10. Bestimmung des Ortes der nächsten Hauptversammlung. 11. Sonstige Verbandsangelegenheiten und etwaige Anträge der Mitglieder. Anschließend: Jahresversammlung der Vereinigung zur Förderung der Greifswalder Universitätsbibliothek. Eine besondere Einladung geht unseren Mitgliedern un mittelbar durch die Post zu. Laut Satzung § 4 d—6 sind alle unsere Mitglieder verpflichtet, der Hauptversammlung bei Ver meidung einer Ordnungsstrafe von Mk. 3.— beizuwohnen, wenn sie nicht durch triftige Gründe verhindert sind, welche dem Vorstande vorher mitzuteilen sind. — Gäste willkommen. Stettin, den 30. Mai 1931. Der Vorstand. I. A.: Sch murr. Mehr Werbung für das Jugendbuch. Zum Tag des Kindes am 24. Juni. Der Verkauf des Jugendbuches wird leider immer noch viel zu sehr als ein Saisongeschäft betrachtet. Nur zu Weihnachten und in weit geringerem Maße zu Ostern wendet man ihm größere Sorgfalt zu. Und doch ist cs so leicht, bei einiger Initiative eine Belebung des Geschäftes zu erreichen. Das ganze Jahr bietet Gelegenheiten, die den Verkauf des Jugendbuches fördern; es sei z. B. nur an den Geburtstag erinnert. Auch einige Ver leger sind bereits dazu übergegangen, Neuerscheinungen während des Jahres und nicht wie bisher üblich nur im Herbst heraus zubringen, weil sie auf diese Weise eine gleichmäßigere Ver teilung des Angebotes und ein Dauergeschäft erstreben. In erster Linie muß bei der Jugend der Wunsch nach einem Buch stärker geweckt werden. Außerdem ist die große Zahl derer, die nie wissen, was sie Kindern schenken sollen und daher nach ziellosem Suchen in einem x-bcliebigen Geschäft enden, aus das Jugendbuch als ideales und preiswertes Geschenk besonders augenfällig und nachdrücklich aufmerksam zu machen. Um dieses Ziel zu erreichen, dürfen die vorrätigen Jugendschriften nicht mehr nach dem Weihnachtsfest in den entlegensten Winkel ge räumt werden, wo sie bis zum kommenden Jahr warten. Im Schaufenster lädt eine kleine geschickte, ständig wechselnde Zu- sckmmenstellung zur Besichtigung der Jugendbücher im Laden ein. Ein Preishinweis sollte nicht fehlen. Er zerstreut Be denken bei geringem Geldbeutel. Noch besser ist es, wenn ein ganzes Schaufenster oder ein Schaukasten zur Verfügung steht. Wird dadurch das dauernde Interesse der Jugend erweckt, so ist schon viel erreicht. Ein anderer Weg: Mit einigem Geschick lassen sich nicht allzu schwer di« Geburtstage der Kinder der Kunden und Be kannten in Erfahrung bringen. Einige Zeit vordem Tag geht eine Auswahlliste mit einigen begleitenden Zeilen, in denen aus das bevorstehende Fest Bezug genommen wird, an das Kind. Denn dieses schenkt einem Brief und seinen Anlagen mehr Be achtung als die Eltern. Es ist stolz, daß ihm der Postbote auch einmal etwas bringt. Die Erfahrung anderer Branchen zeigt, daß Kinder bei Anschaffungen eine ziemlich große beeinflussende Wirkung aus ihre Eltern ausüben. Nicht außer acht darf gelassen werden, daß die Schulbüche reien einen größeren Bedarf an unterhaltender und belehrender Jugendliteratur haben. Wenn auch manche Stadtverwaltung Jugendbüchereien noch immer als Luxus betrachtet, so pflegen sehr viele Volksbüchereien jetzt mehr und mehr das Kinderbuch. In Leipzig wurde vor kurzem eine neue große Kinderlesehalle eröffnet. In Frankfurt a. M. sind jetzt den Erwachsenen büchereien mehrere Kinderbüchereien angeglicdert. Persönliche Fühlungnahme, die ein Eingehen auf die Interessen und Wünsche ermöglicht, Auswahlsendungen und gemeinsame Ausstellungen sichern die Aufträge der Schul- und Büchereileitungen leichter. Die nachstehende Aufstellung (nach Braukmann), die die Gesichts punkte angibt, nach denen eine Schulbücherei aufgebaut werden soll, zeigt einige Winke, die das Sortiment für die Ausarbeitung dieser Werbung benutzen kann. Grundschule <1.—4. Schuljahr): Reime, Reim- spicle und Singspiele, Märchen, Sagen, Legenden, Fabeln, Bilderbücher. 5.—6. Schuljahr: Dichtung, Volks- und Kunstmärchen, Heldensagen, Legenden, schwankartige Volksbücher und Fabeln, Erzählungen, Balladen, Bilderbücher. Bücher sür den Sach- unterricht: Erdkunde, Geschichte, Naturkunde, Bastei- und Spicl- bücher. 7.—8. Schuljahr: Märchen (Kunstmärchen, Märchen novellen) und Volksbuch, Heldenepos, Familiennovellen, Er zählungen aus Geschichte und Heimat, Bilder aus der Natur, Reiseerzählungen und abenteuerliche Geschichten, Lebensbilder, Gedichte, Balladen, Dramen, Bildermappen. Bücher sür den Sachunterricht: Geschichte, Erdkunde, Naturkunde, Bastei- und Spielbücher. Eine weitere Gelegenheit, Jugcndschriften im großen zu verkaufen, bietet der Tag des Kindes, der am 24. Juni zum zweiten Male stattfinden wird. Der Gedanke verdient die stärkste Förderung des Sortiments, damit am Johannisgcschenk- tag, der aus einer Anregung der Spielwaren-Arbeitsgcmeinschaft entstanden ist, das Buch dem Kinde in die Hand gelegt wird. In vielen Gegenden Deutschlands trägt der Johannistag, dessen Symbol das Johannismännchen ist, bereits Fcstcharaktcr. In erster Linie heißt es, die den örtlichen Verhältnissen ent sprechenden Maßnahmen für den Kindertag zu treffen, diesen S37
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