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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 02.06.1931
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1931-06-02
- Erscheinungsdatum
- 02.06.1931
- Sprache
- Deutsch
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- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
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X- 124, 2. Juni 1931. Redaktioneller Teil. Börsenblatt f. L.Dtjchn. Buchhandel. Nachtrag zum Terminkalender der wichtigsten Kongreffe, Messen, Ausstellungen usw. <S. Börsenblatt Nr. 74 vom 28. März 1S31.> Inland 1831. Flensburg. Tagung des Vereins silr Grenzbüchereidienst und Bildungspslege. 10. bis 13. Juni. Berlin. Tagung der Internationalen Pflanzenzüchter-Vereinigung. 10. bis 17. Juni. Lindau. Tagung der Deutschen Dendrologifchen Gesellschaft. Mitte Juni. Frankfurt a. M. Kongreß der Internationalen Uhrmacher-Ver einigung mit internationaler Fachausstellung »Uhr und Schmuck«. 20. Juni. Berlin. Hauptversammlung der Deutschen Gesellschaft für Metall kunde. 20. bis 22. Juni. Heidelberg. Ferienkurse für Ausländer an der Universität. 28. Juni bis 8. August. München. Ferienkurse sür Ausländer an der Universität. 8. Juli bis 4. August. Berlin. Ferienkursus sSprach-und Kulturkurses des Deutschen In stituts für Ausländer an der Universität. 8. Juli bis 18. August. Bonn. Ferienkursus für Ausländer an der Universität. 31. Juli bis 27. August. F r e i b u r g i. Br. Ferienkursus für Ausländer an der Universität. 1. bis 28. August. Hamburg. Ferienkursus für Ausländer an der Universität. 3. bis 28. August. Trier. L8. Versammlung der Deutschen Philologen und Schulmän ner. 28. September bis 2. Oktober. Berlin. Internationaler Hegel-Kongreß. 18. Oktober. Ausland 1831. Wien. Tagung des Zentralausschusses der Internationalen Gesell schaft für kaufmännisches Btldungsivesen. Juni. Bukarest. Kongreß der Internationalen Aeronautischen Vereini gung. Juni. Paris. Internationale Kautschuktagung. 10. bis 12. Juni. London. Internationaler Kongreß der Vereinigung thcosophischcr Gesellschaften von Europa. 18. bis 23. Juni. Haag-Amsterdam. 8. Internationaler Pen-Clllb-Kongreß. 22. bis 26. Juni. Graz. Österreichischer Tuberkulofetag. 27. bis 28. Juni. Brüssel. Internationaler Fernsehkongretz. Juli. Brüssel. XXVIII. Weltfriedenskongreß. 5. bis 8. Juli. Paris. IV. Internationaler Taubftummenkongrcß. 9. bis 16. Juli. Wien. Konferenz des internationalen Ausschusses der Psadsinder- vereinigungen. 23. bis 28. Juli. Wien. Internationale sozialistische Kraucnkonferenz. 24. Juli. Paris. III. Internationaler Kongretz für Radiologie. 26. bis 31. Juli. Denver, Colorado sll.S.A.). Kongreß des Weltverbanbes der Erziehungs- und Ilnterrichtsvercinigungcn. 27. Juli bis 1. Aug. Bukarest. 13. internationales Stubentcntresfcn. 1. bis IS. August. Stockholm. Kongreß des Internationalen Volksschullehrerverban- des. 10. August. Amsterdam. Kongreß für Sozialökonomische Planung. 23. bis 28. August. Brüssel und Haag. 10. Konserenz des Internationalen Biblio graphischen Instituts. 24. bis 26. August. Wie». Tagung der Internationalen Vereinigung berufstätiger Frauen. 27. bis 31. August. Paris. I. Internationaler Kongreß sür Kolonialgeschichte. Septbr. Coimbra (Portugals. Internationaler Kongreß sür Anthropologie und prähistorische Archäologie. September. Antwerpen. Kongreß des Internationalen Bundes der christlichen Gewerkschaften. September. Mount Holvoke College, South Habley, Mass. (U.S.A.s. Tagung des Weltstudentenwerks. 1. bis 10. September. Jnterlaken. XII. Kongreß der Internationalen Psychoanalyti schen Vereinigung. 7. bis 10. September. R o IN. Internationaler Kongreß für Bevölkerungsforschung. 7. bis 10. September. London. Internationale Photographische Ausstellung. 12. Sep tember bis 4. Oktober. Budapest. I. Kongreß der Internationalen Stomatologischen Ge sellschaft. 14. bis 18. September. Paris. Kongreß der Internationalen geographischen Union. 16. bis 24. September. Wien. 3. Hauptversammlung des Internationalen Arztinncnbundes. 21. bis 27. September. Parts. Internationaler Kongreß sür chemische Industrie. 27. Sep tember bis 1. Oktober. London. Internationale Ausstellung für Ersindungen. Oktober. Paris. Internationaler Kongreß der Vereinigung für sozialen Fortschritt. 18. bis 22. Oktober. Berichtigungen zum Terminkalender im Bbl. Nr. 74: Die für den 23. April bis 23. Mai 1831 in Aussicht genommene Internatio nale Ausstellung »Das Kind« in Bukarest ist auf den 1. bis 31. Mai 1832 verschoben worben. — Die Tagung der Deutschen Dermatologi schen Gesellschaft in Wien sinket erst im Jahre 1832 statt. 61 ose, Lrok. vr. Vrit «: kilckunxsilleule im Nugcliinenretluller. Ilolls a. 8.: Oarl dlarbolck. 247 8. 6r. 8" LSI 8.60. Die Veröffentlichung bildet den ersten Teil des 8. Bandes des großangelegten Handbuchs der Arbeitswissenschaft, bas der Verfasser im Verlag Marhold herausgibt. Sie tst erwachsen aus Vorlesungen, die Giese als Professor der Pädagogik an der Technischen Hochschule zu Stuttgart hält. Seine Darlegungen lichten sich also in erster Linie an werdende Fach- und Gewerbeschullehrer. Sie gehen aber doch weit über diese erste Interessensphäre hinaus. Letzten Endes wenden sie sich an alle, die irgendwie an der Erziehung und mensch lichen Bildung der im Arbeitsleben Stehenden beteiligt sind und die die darin liegenden Probleme etwas angehen. Dabei ist mcht au die berufliche und sachliche Ausbildung und Fähigkeitsschu'ung im Nächstliegenden engeren Sinne gedacht, sondern in erster Linie an die allgemein menschliche von der Freizeit aus. Obwohl sachpädagogische Auseinandersetzungen an diesem Ort nicht in Frage kommen können, sei an diese Feststellung anknllpfend doch ein Wort zum Allgemeinen der Frage gestattet. Dem Verfasser ist Recht zu geben, daß eine Einengung auf den Klotzen Arbeits menschen Bornierung wäre. Der Mensch als solcher in seiner Ganzheit ist im Auge zu behalten, auch wenn es sich um de» Arbeiter handelt, und das ist ja nicht nur der Handarbeiter im Sinne der Klasscnideologie, sondern jeder Tätige. Dem Verfasser ist auch Recht zu geben, daß Unsere Zeit in diesem Sinne gerade eine Epoche der Arbeit schlechthin ist. Aber die Polarität Arbeitsmensch — Privatmensch wäre doch gerade dann als auseinanberklafsenbc Spal tung unerträglich. Hier kann nur Harmonisierung das letzte Ziel und befriedigende Lösung sein. Giese lehnt den Begriff der Har monisierung auffällig schroff ab (S. 144: Harmonie ist lebenswidrig). Wenn er darunter nur flachen Eudämonismus versteht, kan» man ihm zustimmen. Ist aber Harmonisierung nur bas und nur so denkbar? Wie steht es mit dem harmonisierenden Ausgleich, der jede Prävalenz eines Poles ausschließt und so eben erst die Bin dung der polaren Spannung zur Ganzheit snicht statisch, sondern durchaus dynamisch genommen) ermöglicht? In diesem Sinne muß unseres Erachtens jedenfalls die Spaltung zwischen Arbeit?- und Privatmensch durch Einheit überwunden werben. Das schwebt ja letzten Endes auch Giese vor, wenn er eben die allgemeinmenschliche Bildung als das höhere Ziel hinstellt. Unter diesem Gesichtspunkt bedarf auch seine Einstellung der Wirtschaft gegenüber einer Nach prüfung. Giese scheibet zwischen Arbeit und Wirtschaft in einer fast unverständlich scharfen Weise, wobei die Wirtschaft zugleich sehr schlecht sortkommt. Welche Rolle spielt aber eigentlich Arbeit außer halb der Wirtschaft? Die Abneigung Gieses gegen die Wirtschaft scheint darauf zu beruhen, daß er sich von Wirtschaft eine sehr ein seitige Vorstellung macht. Ihm scheint Wirtschaften beinahe nichts anderes als Gelbrafferei und Geldwesen zu sein. Recht besehen sind aber Arbeit und Wirtschaft nur zwei Seiten derselben Sache, nämlich der menschlichen Existenzsicherung. Die Wirtschaft könnte auch als Gesamtorganisationsausdruck aller Arbeit in diesem Sinne bezeichnet werden. Von einer solchen Auffassung aus gelingt es unseres Erachtens noch besser, die Einzelcxistenz des arbeitenden Menschen in der Gesamtezistenz der Zeit zu verankern, was augenscheinlich Giese doch als letztes Ziel aller Menschenerziehung in der Gegenwart und sür die nächste Zukunst vorschwebt. In dieser Bindung wäre auch die Einheit von Arbeits- und Privatmcnsch am ehesten zu gewährleisten. Im einzelnen wäre dazu wie zu manchen speziellen Behauptungen Gieses noch mancherlei zu sagen. Davon soll an diesem Ort jedoch abgesehen werben. Den Buchhändler interessiert in den Ausführungen Gieses vor allem bas, was er zur Stellung der Literatur in der Gegenwart zu sagen hat svor allem S. 172 ff., aber auch anberwärlsj. Was er da barlegt, wird der Buchhändler für seine Vertriebsarbeit mit großem Vorteil nutzbar machen können. Gerade die Einreihung des Buches wie auch feiner Konkurrenz- und Ergänzungserscheinun- S41
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