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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 03.12.1932
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- 1932-12-03
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- 03.12.1932
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Pelagonius (unter Caesar v. Arelat), Dioscuriöes (unter Eutyches), Probus, Marius Plotius u. a.: Leer. Lies. 2. LeipriZ: Liersemauu 1913. (Pak. 27—38.) Eine andere Sammlung von Palimpsesten ist über den ersten Band noch nicht hinausgekommen: *8pieile^ium palimpsestorum, arte pdotoZrapdiea paratum per 8. transseriptio . . . Leuron 1917 — lexte u. Arbeiten, brsZ durck die prrabtei Leuron. ^bt. 1, L. 1. 2.) Bei der Bedeutung der Palimpseste für die klassische Philologie wäre von einer Fortsetzung dieser Sammlung noch Wertvolles zu erwarten. Unter den bisherigen Vollreproduktionen sind die Palimpseste, welche der Wiedergabe doppelte Schwierigkeiten bereiten, noch nicht sehr zahlreich vertreten. Das Interesse derer, die sich für die Repro duktion ganzer Handschriften einsetzen, müßte sich aus mehreren Gründen ganz besonders den Palimpsesten zuwenden: sie enthalten nicht nur sehr alte Texte, oft sogar zwei und mehr Texte aus ver schiedener Zeit, sie sind auch doppelt gefährdet, da man vielfach mit Reagenzien an ihnen experimentiert hat und da das radierte Perga ment an Festigkeit eingebllßt hat. Auf den Listen der meistgefährdeten Handschriften, welche von den verschiedenen Kongressen gefordert worden sind, ohne daß sie jemals genügend veröffentlicht worden wären, müßten deshalb Palimpseste in größerer Zahl stehen. (Der Vatikanische Cicero-Palimpsest 5757 ist seit langem geplant.) Neben einer Liste der Wünsche, die nur Fachleute aller Gruppen in langer Arbeit zusammenstellen können, ist aber auch eine Liste des Erreichten nötig; für die Orientierung darüber ist es gleichgültig, welche Fak toren im Einzelnen die Auswahl der bisher reproduzierten Hand schriften bestimmt hat. Die folgende Liste will ohne Rücksicht darauf lediglich den Bestand — zunächst für ein Teilgebiet — feststellen. > LostaZno.) pirenrs: L. Liblioteea Ued.-Laur. 1896. (14 8p., 71 Pak.) pol. obl. ^esopus. — *ver illustrierte lateiuisede ^esop in 6er Landsetirikt des Ademar, Cod. Voss. Lat. oet. 15, kol. 195—205. LinleituuZ u. LesetireibunZ von OeorZ pdiele. In pkotot^piseker Leprockuetiou. Leiden: 8iMokk 1905. (68 8., XXII Pak.) (— Codices Zraeei et lat., 8uppl. 3.) 10 318 <le la Libl. Nationale (prek. par L. Omout). Paris: Lertkaud (1903). (8 8., 290 u. 1 Pak.) 8" (__ Leproduetions de l^ntbologia Palatina. — ^^ntbologia Palatina. Codex Palatinos et » Codex Parisinus pdotot^piee editi. praekatus est Carolus prei- » sendanr. pars 1 (qua praekatio et eodieis paZinae 1—332 . . .) ^ 2 (qua praekatio et cod. pa§inae 333—709 eontinentur). Lu§d. I Lat.: 8ijtüokk 1911. (CL 8p., 6 Ll., 709 8.) (--- Codices Zraeei et I laUni, Pom. 15, 1. 2.) I msistsr 1874 kür UsiäsiberF üsrAestsllt, v^I. ^vntrLlblatt kür LibliotliLks- I gesell 9 (1892). 8. 40. — I^icütäruek. L.4poIIollius Citiensis. — *^poIIollius von Xitium. Illustrierter I v. Perm. 8odöne. LeipriZ: peubner 1896. (XXXIX, 35 8., ^ 31 Pak.) 4° o ^ l^ratus. — letter to dokn OaZe . . . William VounZ Ottle^ l . . . on a manuseript in tke Lrit. Museum, believed Lim to be ok tde seeond or tdird centur^ and eontaininZ tde translation ok i ^ratus's astrononiieal poeni by Cicero. London 1835. 4° (8. 47 > —214 u. 21 Pak.) (^us: ^redaeoloZia, Vol. 26, I, London 1835.) Rristopkanes. — xM^Mö/crt. paesimile ok tde Codex I Venetus l^lareianus 474, rvitd a prekaee dobn Williams Wkiie, »and an introduetion bz^ pbomas XV. ^Ilen. London and Loston: U ^redaeol. Inst, ok ^nier. 1902. (23 8., 172 Ll.) Pol. U- *^ristopdanis Comoediae undeoini euin sedoliis. Codex Laven- » nas 137, 4, pdotot^piee editus. praekatus est L van Leeu^ven. > Lu^d.^ Lat.: 8ijtliokk 1904. (XXXVIII 8., 2 u. 192 61.) (^ Codices *) Bedeutet Besitz der Universitätsbibliothek Leipzig. tion ok Xtdens. paesiniile ok Papyrus CXXXI in tde Lrit. Klus. s2d edition.) (Vorw.: pd^v. 8eott. Hrsg.: p. O. Xenion.) (London) 1891. (VI 8., 22 Pak.) pol. — La poetique d'^ristote, nianuserit 1741 konds Zree de la Liblio- tbeque Nationale; prekaee de Henri Omont. Paris: (Leroux) 1891. (XIX 8., 31 Pak.) 4° (— Collection de reproduetions de manu- serits, publise par L. Clädat. — ^uteurs grees, publ. sous la dir. de p. ^IleZre.) IFortfetzung solgt.> Teich l, Robert: Österreich. Berlin: W. de Gruyter L Co. 1932. VIII, 312 S. 8° (Minerva-Handbücher. Abt. I: Die Bibliotheken. Hrsg, von Hans Praesent. Bd. 2.) 18.90; Lw. 19.80. Dem ersten, das Deutsche Reich behandelnden Band aus der Bibliotheksreihe der Minerva-Handbücher, der im Bör senblatt 1929 von mir angezeigt wurde, ist vor einiger Zeit der vorliegende zweite gefolgt. Damit ist seit dem 1900 erschienenen Adreßbuch der Bibliotheken der Öster reichisch-Ungarischen Monarchie von Holzmann-Bohatta zum ersten mal wieder eine umfassende und damit auch für den Buchhandel wich tige Übersicht aller wissenschaftlichen Bibliotheken Deutsch-Österreichs gegeben, da ja das Jahrbuch der deutschen Bibliotheken sich auf die großen Bibliotheken beschränkt. Und in welchem Umfang das Material gesammelt ist, dafür mag die Tatsache genügen, daß gegenüber 473 Bi bliotheken bei Holzmann-Bohatta (wobei die Mittelschul-, Volks- und Privatbibliotheken einbezogen waren) jetzt unter Ausschluß der Volksbüchereien (die ohne weitere Angaben in einem Anhang, die Orte alphabetisch innerhalb der einzelnen Bundesländer geordnet, aufgeführt werden) und unter Berücksichtigung nur der historisch oder fachlich wichtigsten Gymnasial- und Fachschulbibliotheken sowie derjenigen großen Privatbibliotheken, deren Bestand für die Zukunft gesichert ist, 518 wissenschaftliche Bibliotheken nachgewiesen werden. Aber nicht nur um dieser Vollständigkeit willen werden weite Kreise dem Bearbeiter dieses Bandes, der, als Oberstaatsbibliothekar und Abteilungsleiter an der Wiener Nationalbibliothek tätig, sich wegen seiner Persönlichkeit und seiner Leistungen aufrichtigster Wert schätzung erfreut, wärmsten Dank wissen, sondern auch wegen der zuverlässigen Gestaltung im einzelnen. Die allgemeine Anlage, die sich bei dem ersten Bande bewährt hatte und seinerzeit näher be schrieben wurde, stimmt mit diesem überein; Erfahrungen, die sich dort ergeben haben, sind nutzbar gemacht worden. Auch hier wurde naturgemäß das Tatsachenmaterial im wesentlichen auf Grund eigener Angaben der Bibliotheken gewonnen; unvermeidlich also, daß die Beantwortung der versandten Fragebogen hin und wieder zu wünschen übrig ließ. Wie für den ersten, so wurde ebenfalls für diesen Band der größte Wert auf die Erschließung des Inhalts durch ausgedehnte Register gelegt, von denen vor allem das Bibliotheken- und das Autoren- und Sachregister für die Werbetätigkeit von Ver lag, Sortiment und Antiquariat gute Grundlagen abgeben können. Mit einer statistischen Übersicht über den Bestand der österreichi schen Bibliotheken insgesamt und auf einigen Sondergebieten gibt der verdiente Bearbeiter des Bandes bereits einen Ausblick auf mancherlei Feststellungen und Betrachtungen, die sich an das darin vereinigte Material anknüpfen lassen. Nieder- und Oberösterreich heben sich als alter Kulturboden mit zahlreichen, über das ganze Land zerstreuten Bibliotheken ohne weiteres heraus; bescheiden bleibt daneben, wenn man die großen Städte abzieht, der Besitz aller anderen Länder. Aber auch wenn man die Bändezahlen einzelner Städte vergleicht, ergibt sich ein rasches Absinken; hinter Wien (7 248 000 Bände) folgen als Orte mit über 100 000 Bänden nur Graz 1007 000 Bände, Innsbruck 803 000 Bände, Salzburg 296 000 Bände, Klagenfurt 242 000 Bände, Linz 163 000 Bände, Klosterneu burg 136 000 Bände, St. Florian 115 000 Bände, Kremsmllnster über 100 000 Bände. Und es ist bezeichnend, daß unter diesen acht Orten bereits drei Stiftsbibliothoken sich befinden, denen in geringen Ab ständen Admont (97 000), Salzburg, St. Peter (90 000), Herzogen- burg (82 000), Melk (80 000) folgen, wie diese für Österreich charak teristische Bibliotheksgattung nach der Übersicht der Bibliotheken mit iiber 10 000 Bänden (S. 310—12) auch noch weiter einen sehr be trächtlichen Anteil stellt. Schloß- und Privatbibliotheken treten da gegen in ganz auffälliger Weise zurück. Doch es sei hier abgebrochen und abschließend der Befriedigung darüber Ausdruck verliehen, daß auch der dritte Band der Reihe, der die Bibliotheken der Schweiz enthält, in absehbarer Zeit zu erwarten ist. Leipzig. vr. Hans N u p p e r t.
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