6830 ^ 282, 3. Dezember 1932. Fertige Bücher. Börsenblatt f. d.Dtschn.Buchhandel. vo^«/o«S üsr ^«/LonalHjLUo/HsL: vsr Lettstter 6« kilmr 230 !8^ldev» 22Z und 100 Seiten kl.-8", Halbleinwand RM 4.80 Ein Buch vom Film, wie ich ähnlich noch keines gelesen habe. Keines, das den vielfältigen Stoff in so meisterhafter Weise bewältigt, keines, das das Thema derart vom Technischen ins Geistige führt und dabei immer im Sachlichen der unendlich reichen Materie bleibt. Ich habe es wie einen spannenden Roman gelesen. Zn einem Zuge. Es ist höchst sachliche Lektüre und hat dabei Spannung und Reiz eines amüsanten Lesestoffs. Wissenschaft des Films, ein Stück Kulturgeschichte mit den Farben eines Dichters geschrieben. Dr. S/«fa» Dieses Buch hat der in der heutigen Form noch dubiosen Angelegenheit des Films eine erstaunliche geistige Weite gegeben. rr«»6 Die interessanteste, umfassendste und aufschlußreichste Arbeit, die bisher über diesen Gegenstand ver öffentlicht worden ist. Mit diesem Buch Or. Gregors ist sür lange Zeit das letzte Wort über das Thema Film gesprochen worden. Herma»» rrSLLelmy. »rreL/ar Ses »»rM/Hea/ers wie»: Es umsaßt dabei seinen Gegenstand so gründlich, daß es ebenso sür den Fachmann ein interessantes Nachschlagewerk wie für den Laien eine anregende Schilderung aller Darstellungsprobleme ist. Vr. Lo/H»r waHers/ei», Lvi«»r Das seit jeher bestehende menschliche Bedürfnis, Geschehnisse etappenweise dargestellt zu sehen, wird durch prähistorische und historische Bilder zwingend belegt. Die Abstraktion von der Vielheit der Er scheinungen zu den leitenden Grundideen der Filmdramatnrgie ist erstaunlich und zeigt den sehenden Theaterfachmann nicht minder als den synthetisch denkenden Wissenschaftler. O//0 «I« Gregor hält unserm Zeitalter einen glänzenden Spiegel vor. Das heißt, der Spiegel glänzt, doch das Zeit alter hüllt sich in tiefste Nacht. Der Spiegler ist dem Spiegelbild um die Unendlichkeit der Seele überlegen. Lmil r»jrcH»a, D«u/«<H«» La Gregors Filmbibcl habe ich wie eine spannende Geschichte gelesen: Es ist ja so überraschend wie dieser dichterisch einfühlende Autor sozusagen „zu den Müttern" des Films steigt, bis ins alte Ägppterland hinab, und merkwürdige, verblüffende Zusammenhänge bloßlegk, die der Filmarbeit ein neues Maskengestcht zu geben vermögen: Selbst gewiegte Fachmänner wird dieser Blick von so hoher Warte überraschen. Nach 2 Wochen gelaust soeben das s.-s. Lausend T zur Ansttesevuns. T ksinkolcl - Verlag / Viisn IX. rrsslim/ausUefevlloM fllv «ton »ucHHaorlel «iurcK Dari i r. LeHrsls-