248, 24. Oktober 1930. Fertige Bücher. Börsenblatt f. d.Dtschn.Buchhandel. 8253 Eine Auswahl aus seinem Werk. Mit Vorwort von vr. Friedrich Düsel Kartoniert RM 2.60 / Fein gebunden RM 3.— Paul Steinmüller hat sich in mancherlei schriftstellerischen und dichterischen Formen versucht, ehe er die seine, die ihm eigens zugedachte und anvertraute, fand: in Novellen, Romanen und Dramen. Ganz er selber, ganz Meister, ganz in sich reif und vollendet ist er erst in der kleinen Form der besinnlichen, sittlich erzieherischen Betrachtung und Weisung geworden, Gedanken, Empfindungen und Erkenntnissen, mit denen er im Laufe von anderthalb Jahrzehnten zehn Bändchen gespeist hat. Daraus und aus einigen Legenden- und Gedichtsammlungen stellt dieses zu seinem 60. Geburtstage erscheinende Buch, ein Brevier seines Denkens, Fuhlens, Sorgens und Lehrens, das Wesentlichste und Bedeutsamste zusammen. Man soll es nicht, wie ein Unterhal tungsbuch, in einem Zuge lesen wollen, sondern es zur Hand nehmen, wenn die Stunde der Sammlung gekommen ist und wenn eine Stimme uns nach innen ruft. Dann wird es leuchten, wie der leuchtet, der es geschrieben hat, und das Leuchten wird einen Abglanz in uns selber erwecken, vr. Friedrich Düsel. —Wenn Wir müüe weröen Fein kartoniert NM 1.— Paul Steinmüller hat ein neues Büchlein geschrieben. Er steht jetzt an der Schwelle der Sechzig und ist doch noch „ganz der alte". Wie wir aus seinen früheren Schriften ihn kennen und lieben, so finden wir ihn auch hier: den feinen Künder seelischer Wahrheiten, den Bürger zweier Welten, der Alltägliches mit ewigem Licht durchleuchtet, voll sittlichen Ernstes und doch voll Liebe und Lächeln — ein wenig reifer wohl noch als früher, ein wenig entschiedener noch nach innen gewendet, Ewiges vom Zeitlichen sondernd. Die ihm eigentümliche Dichtungsform der Rhapsodien ist hier zur höchsten Vollkommenheir entwickelt. Der Weg nach Heilisoe Roman / Leinen RM 4.50 Mit zwingender Kraft gestaltet Paul Steinmüller in diesem figurenreichen Werke das Schicksal eines altangesessenen Kauf- mannsgefchlechts, das der Geldgier eines skrupellosen Konzern magnaten zum Opfer fällt. Zwei Familienmitgliedern, Bruder und Schwester, erwächst aus all der Wirrnis die heilige Sehn sucht nach einem aus den Trümmern geretteten Erbe, einem winzigen Ostsee-Eiland, der Insel Heilisoe. Die Insel, der einst berühmten Hanseatenstadt vorgelagert, war die Wiege der Familie und blieb das Symbol ihres Glücks. Sie finden den Weg dort hin zurück. Der Weg nach Heilisoe soll allen denen zum Symbol werden, die auf der Irrfahrt durch die Wirren der Zeit heim begehren. In diesem Buche weitet sich das Schicksal einer Familie zu einem psychischen und kulturellen Zeitgemälde von ungewöhnlicher Eindrucksstärke. Es ist ein Gegenwartsroman realster Wirklichkeit. Der Dichter gab von seiner Seele all das Schöne und Tapfere, das den falschen Glanz dieser Welt überwinden hilft. Der Richter öer letzten Kammer Noman / Leinen RM 3.— In diesem Werk finden sich alle geistigen und seelischen Kräfte des Dichters auf bedeutender Lebenshöhe zusammen. Volkslieder haft herb und wehmutvoll in Schönheit, Schuld und Sühne werden und erfüllen sich die Geschicke zweier deutscher Menschen. Die Handlung des Romans ist von künstlerischer Spannung, hält fest, ergreift, erschüttert und begeistert — und erhebt sich zu immer bedeutenderer Steigerung. Die Sprache herrlich verhalten von ungesagten Tiefen, die aber in jedes wache Herz ausklingen. Martin Marneck Verlag / Berlin M p »...Zss SSüük ^ c ! 8 7 7 » 8 c 77 0 7 7 X77O 708 xcxv7^ic ^X877k-8c770O7, V!77-777X binsr cler ersten, cler wisclsr clsn ^rchitslcten in reinem ursprünglichen, vergeistigten §inn verkörpert, ist Lstsr Lshrsns, Lrolsssor cler ^sisterschuls lür Architektur sn cler wiener ^Icsclsmis cler bilclsnclsn Künste. Osgenwsrtig linclst in /cmsrilcs eins grolzsn- gslegte Wsnclsrsusstsllung ststt, clis clsn /^ms- rilcsnsrn clss l-shsnsv/srlc von Lrol. 0r> ?stsr Lshrens rsigt. Listen §is obiger ^srlc vor sllsrn Architekten, Lsumsistsrn, Künstlern uncl sllsn sm bsulcünst- Isrischen Schellen Interessierten sn. §is wsrclsn es leicht vsrlcs^lsn. 46 weiten mit l^^/chhilclungsn von hntxvürlsn uncl Lsususlülirungsn clss Künstlers uncl seiner rslilrsichsn /V^itsrbsitsr. Den hinbsncl sntwsrl ?rol./clsxsnclsr Lopp. §tsil Icsrtonisrt, sulKunst- clruclcpspier gsclruclct, lext in clsutschsr uncl englischer §prschs. Lrsis l^/V^ 4'20 (§ 7—). I ^cloll I-user Vsrlsg, ^/isn 5 -Lsrlin^I-siprig