Der 2us der Unmündigen koman aus dem 1Z. ^alirlmndcrt > Von l.ili von vaumgarten ein junger Ritter, der als heimlicher Schützer die deutschen Kinder begleitet. Die verhängnisvolle Fahrt ist als Stoff nicht aus ihrer Zeit herausgertssen, sondern wird ln all ihrem Verhaftetseln mit ihrer Umwelt geschildert. Der Bogen ist weit gespannt: er reicht von Kltngsor von Ungar land bis Franz von Assisfl. Dort Frau Welt — hier Königin Armut! Die Welfenhochzett zu Rordhausen, der geheimnisvolle Tod der Vernichtung der Mauren in Spanten — M chnemscht am örm Üuf MVlMikgzM Verfasserin: Die 6eneral1cbe kln frauenleben aus dem kuvland der Vorkriegorcit Von 1.M von Vaumsarten Vrolcttlert ^ 2.so » ln l.einen gebunden r.so „-Diese Frau ist wahrhaftig aus dem harten Holz geschnitzt, aus dem daS Schicksal seine großen Gestalten zu formen pflegt — aber sie besitzt auch die Mängel ihrer Tugenden. ,Eln Original, schmunzelt man vergnügt, wenn daS erste Drittel des Buches, in dem es von köstlich humorvollen Episoden wimmelt, zu Ende geht,- ,ein Charakters stellt man bewundernd fest, angesichts der ethischen Kraft ihres jahrzehntelangen WirkenS für andere,- aber ,dke Tragödie einer Mutter^, fühlt man erschüttert, wenn man das Buch aus der Hand legt. Denn der Lebensausklang dieser mütterlichen Frau Tragik dieses nicht alltäglichen Frauenschicksals — ihr mütterlicher Wille, dessen Kraft oft unversehens in ein Übermaß an Härte, ihr beinahe männlicher Intellekt, der mitunter in unbeugsame Herrschsucht hlnüberkippt, sind recht eigentlich schuld daran, daß keines der Kinder sein Glück findet. Daß die ,Generalsche^ uns trotzdem die liebenswerteste der Frauen, die bewundernswerteste der Mütter bleibt, daß wir ihr Ende versöhnlich und ohne Disharmonie empfinden, daS ist in hohem Maße das Verdienst ihrer ausgezeichneten Blographin." Dle Literatur. Ferner erschien in unserem Verlag: Stern und Unstern der komanows Vle Sekcklckte einer Vpnai»e in Miniaturen. Kilt ZS Abbildungen Von VsleriÄN lornius vroiciiicrt liki s.- - Sekunden lkkl .Mehr als fede andere Dynastie vielleicht sind die Romanows in den ZOO Jahren, da fle den Zaren thron innehatten, das Schicksal ihres Volkes gewesen. Menschlich-persönliche und politisch-historisch- Aufmerksamkeit gehen hier also innig zusammen - ganz zu schwelgen von der Fülle spannender, bald grausiger, bald pikanter tzofintrtgcn, die ein Dumas nicht farbiger hätte ersinnen können. TorniuS hat cS vortrefflich verstanden, diese drei Fakioren gegeneinander auszuwiegen. Er gibt, in kritischer Durch leuchtung, den Hofintrlgen, was ihnen gebührt sund daS ist, im zaristischen Rustland, nicht wenig), er zeichnet mit klaren Strichen die Porträts der Zaren und (mit besonderer Feinheit!) der Zarinnen, das Bluibedingte behutsam erwägend, und er versteht es, andeutend erkennen zu lassen, wie da« ungefüge russische Volk unter dem Wechsel der tzerrscherpersönlichkeiten stufenweise umgeformt wird - bi« cs sich schließlich, in furchtbarer Irrung, gegen den letzten Romanow als grausamer Gegen spieler erhebt.- Dle Woche. ?klle drei VSnde Kuben wirkungsvolle Sckutiumkckltige Verlagsbuckkandluns Weber, L^eipris