vw^wwww^^vw^wwvvwwwvvwvvvvvwvvvvvww s 5oeben erschien: Mll-Ikk r^usr Die Alauvev Erzählung / 144 Zeiten. Oed. NN 3.— „Es ist geradezu erstaunlich, wie dieser Mensch es fertig bringt, ... in der kargen Art seines Ausdruckes Schicksale von unvergeßlicher Einprägsamkeit' zu gestalten." So schreibt Dr. Hellmuth Langenbucher, Schömberg, 5. September >YZ8, über Philipp Faust, der soeben seine erste größere Erzählung „Die Maurer" veröffentlicht. Philipp Faust, der selber dem Maurerberuf nachgeht, berichtet von seinem eigenen Lebensweg, aber in diesem Schicksal eines einzelnen ist zugleich ein Stück deutschen Arbeitslebens Stimme und Gestalt geworden. Oie Bauten im Dritten Reich haben Deutschland ein neues Gesicht gegeben; in diesem Buch vom Leben des jungen Wilhelm Steinhauer erfahren wir etwas von der Seele der schaffenden Männer, deren Hände das Neue gestalten, wir vernehmen von dem Konflikt des jungen Menschen im Elternhaus, als er aus dem väterlichen Beruf herausdrängen will, wir blicken in das Geheimnis der Kameradschaft am Bau und lernen die eigentümlichen, uralten Gesetze kennen, denen hier jeder unterworfen ist. Alle Ereignisse in diesem Buch, das besonders auch die Jugend angeht, erzählt Philipp Faust mit geradezu handwerklicher Präzision und der ihm eigenen hintergründigen Sprache. Schon durch seinen Novellenband „Der glühende Herd" (Eckart-Verlag) fand Philipp Faust stärkste Beachtung; diese Novellen wurden in die „Iahresschau des deutschen Schrifttums" ausgenommen. G 8oQä6r- Prospekte! cckniri-vcirl.^6 vc>r1.1n-8ic6tin Am 3. November erscheint als Buchausgabe: ölkKHIbk petersen Hst das nicht gern Heiterer Roman. Wirkungsvoller mehrfarbiger Schutzumschlag in doppelter Anzahl (Nr. I l 56) Kartoniert RM 2.50 Ganzleinen NM 5.50 Petersen — in Haltung und Aussehen etwa das, was wir uns unter einem Lord vorzustellen pflegen — ist der gute und dienstbare Geist des Hauses Bergemann. Cr hat eine Art, erstaunt auszublicken, wenn ibm etwas mißfällt, daß keiner zu widersprechen wagt und alles so geschieht, wie er es für richtig hält. Unter dem stets korrekten Äußeren des alten Herrn schlägt aber ein warmes, mitfühlendes Herz, das seit zwei Generationen dem Hause Bergemann in unwandelbarer Treue in Glück und Leid ergeben ist. Als alles einzustürzen, die heiligsten Bande zu zerreißen drohen, da ist Petersen der ruhende Pol in der Flucht der Ereignisse, der sichere Halt, an dem sich alle aufrichten. Obwohl sich Petersen stets bescheiden im Hintergrund hält, wird er so zum eigentlichen Mittelpunkt dieses Romans, in dem durch Petersens eigenmächtiges Eingreifen zwei Menschen wieder zusammenfinden, die durch Mißtrauen und Mißverständnisse lange Zeit voneinander getrennt waren. - Lin trotz seiner ernsten Grundstimmung überaus heiterer Roman, der bis zur letzten Zeile fesselt. Verlag friedlich Rothbarth, Leipzig T 892* Nr. 264 Dienstag, den 1. November 1088 «SIS