230, 2. Oktober 1889, Künftig'erscheinende Bücher, 4995 !33937 In unserem Vertag erscheint im Laufe des Monats Oktober: (hott mit uns. Ein Jahrgang Predigten über freie Texte auf alle Sonn- und Festtage des Kirchen jahres, unter Mitwirkung vieler Agenten. Mit glieder und Mitarbeiter unseres Vereins in Hessen-Nassau, Rheinland und Westfalen als Jllbiläillllsgllbe herausgegeben von Dekan Professor Maurer zu Herborn. 38 Bogen groß Oktav mit großem Druck, auf gutem Papier. Brosch. 3 geb. in Leinwand 3 60 in Halbfranzband 4 Rabatt 250/o und 11/10; gegen bar 7/6. Herbvrn, Ende September 1889. Die Bnchli. des Nass. Colportalicvcreins. j 36860s Demnächst erscheint: Untmtilllumgm über das (tziltay'schc Eistnrlkktrodliinnnoinrtkr vi. Hans Bth»-(ksche»bu»!,. Preis 2 ^ ord., 1 50 H netto. Elektrotechniker sind Käufer. Ich bitte zu verlangen. Zürich, im September 1889. Albert Müller s Verlag. s36922s Demnächst erscheint: Die koloniale Krage und jhtt Mung durch das Reich. Von Arndt von Kolhendorff. 5—6 Bogen. 80. 1 Das Schriftchen ist in hohem Grade geeignet, das Verständnis für die leitenden Zielpunkte der deutschen Kolonialpolitik zu fördern. Ihren Bedarf bitte thunlichst direkt zu be stellen. Auf 10: 1 frei. Berlin 8^V. R. Gaertner Verlag Bonn, den 28. September 1889. f36960s In nächster Woche gelangt zur Aus gabe: Ucbcr die Bcziclinngcil zwischen Vortrag gehalten bei der 62. Versammlung deutscher Naturforscher und Aerzte zu Heidelberg am 20, September 1889 v>. Heinrich Hertz, o. ö. Professor und Director des physikalischen Institutes der Universität Bonn. K gr, 8°, In eleganter Ausstattung, Preis 1 Der Kölnischen Zeitung wurde über diesen Vortrag aus Heidelberg berichtet: „Gegen 9^/z Uhr bestieg Professor Hertz aus Bonn die Rednerbühne zu einem Vortrag über die Beziehungen zwischen Licht und Elektrizität. Lebhafter Bei fall tönte dem Redner entgegen, als dem Manne, dem es beschieden gewesen, eine der größten wissenschaftlichen Entdeckungen der Gegenwart zu machen, welcher experimentell den Schleier gehoben, der über den: Wesen der Elektri zität lag und das Rätsel dieser Sphinx gelöst hat. Was der große Faraday geahnt, was Maxwells mathematischer Scharfsinn hypothetisch ergründet, das hat Professor Hertz durch Versuche erwiese» Seinem Auge zuerst haben sich elektrische Wellen gezeigt; er hat die Elektrizität wie sonst das Licht im Hohlspiegel gesammelt, durch Prismen gebrochen, ja, die Erscheinungen der Polarisation daran nachgcwiesen Er hat ans der Paßhöhe gestanden, von wo es aus dem Gebiet der Elektrizität i» die Provinz des Lichtes geht, ja, er ist siegreich in diese vorgedrnnge» und hat beide Reiche für ewige Zeiten mit einander vereinigt, svdaß sie nun in Wahrheit für immer ungeteilt bleiben werden. Jedes Licht, mag cs einer Quelle entstammen, welche es sei, ist eine elektrische Erscheinung, Das ist die große Wahrheit, welche jetzt der Welt verkündigt worden, und von ihr erleuchtet erkennen wir erstaunt, daß ein wunderbares elektri sches Organ uns zu eigen ist, ohne daß wir es wußten, nämlich das Auge! Fürderhin ist auch der Aether keine bloße Hypothese mehr, sondern wir müssen mit ihm als einer Thatsache rechnen, ja, es erscheint nicht so ganz unglaublich, daß die ganze körperliche Welt aus dem Aether entstanden ist. Ein Beifall, der schier kein Ende zu nehme» schien, begleitete den Redner am Schlüsse seines Vortrages; denn der Tragweite dessen, was hier entwickelt worden, waren sich die Versammelten wohl bewußt, und wahr ist es, daß mit den Arbeiten des Herrn Hertz eine neue Zeit der wissenschaftlichen Forschung eingeleitet worden," r Ich bemerke hierzu, daß der Vortrag durchaus allgemein verständlich gehalten ist, so daß nicht nur Fachleute, sondern jeder Gebildete demselben mit vollem Verständnis folgen kann, Bezugsbedingungen: In Rechnung 25"/«, gegen bar 7/6. cond, kann ich, wenn überhaupt, nur in einzelnen Exemplaren und nur bei gleichzeitig sester Bestellung liefern. Achtungsvoll Emil Strauß' Versag.