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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 15.03.1910
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1910-03-15
- Erscheinungsdatum
- 15.03.1910
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Saxonica
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- LDP: Zeitungen
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- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
- Jahr1910
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.F 60 IS. März 1910 Nichtamtlicher Teil. Börsenblatt s. d. Dtschn. Buchhandel. 3241 Nichtamtlicher Teil. Verein der Buchhändler zu Leipzig. Verhandlungsbericht über die Hauptversammlung des Vereins der Buchhändler zu Leipzig ani 22. Februar 1910, 6 Uhr abends. ^Erweitertes Protokoll) Tagesordnung: 1. Jahresbericht über das Jahr 1909. 2. Rechnungsabschluß des Jahres 1909. 3. Haushaltplan für das Jahr 1910. 4. Wahlen für den Vorstand und den Hauptausschuß. 3. Antrag des Vorstandes, die Hauptversammlung wolle beschließen, daß der Vorstand ermächtigt werde, a) die erforderlichen Vorarbeiten zum Bau eines eigenen Hauses sür die Zwecke des Vereins der Buchhändler zu Leipzig, insbesondere der Lehranstalt und Bestellanstalt, zu unternehmen und sich mit dem Rat der Stadt wegen Überlassung eines geeigneten Grundstücks in Verbindung zu setzen; b) hierfür einen außerordentlichen Ausschuß zu ernennen, bestehend aus 3 Vorstandsmitgliedern und 2 Vereins mitgliedern. — Über die Tätigkeit dieses Ausschusses ist in der nächsten ordentlichen oder einer außerordent lichen Hauptversammlung Bericht zu erstatten. Im großen Saal des Deutschen Buchhändlerhauses hatten sich eingefunden vom Vorstand die Herren Lomnitz, Fernau. Weisser, Merseburger, Hochmeister, Weicher, Eger, Francke. Von Mitgliedern war eine größere Anzahl erschienen. Sie hatten die ihnen zugeschicklen Einladungskarten beim Eintritt abgegeben Jedem Mitglied waren ein Abdruck der Jahresrechnung 1909 und der Haushaltplan sür 1910, der Geschäftsbericht für 1909, sowie die Wahloocschläge vorher zugegangen. Der Vorsteher Herr Lomnitz eröffnet die Sitzung und stellt deren ordnungsgemäße Einberufung fest. Ec begrüßt die Erschienenen und fordert zur Abgabe etwa noch nicht abgegebener Stimmzettel sür die Wahlen auf. Vor Eintritt in die Tagesordnung gedenkt der Vor steher der im letzten Jahre verstorbenen Mitglieder, zu deren ehrendem Gedächtnis sich die Versammlung von den Plätzen erhebt, und gibt Kenntnis, daß der Unterstützungsoerein Deutscher Buchhändler und Buchhandlungsgehülfen um An teilnahme und Unterstützung, d. h. durch Erwerbung der Mitgliedschaft, ersucht habe. Namens des Vorstandes befür wortet Herr Lomnitz warm dieses Gesuch und bittet um Einzeichnungen in eine aufgelegte Liste. Nach Eintritt in die Tagesordnung: 1. Vom Verlesen des Geschäftsberichts für 1909*) wird ab gesehen. Zu den einzelnen Abschnitten des Berichts spricht niemand, er wird genehmigt. 2. Der Rechnungsabschluß 1909 ist satzungsgemäß geprüft und sür richtig befunden worden. Das betreffende Schrift stück der Herren Thieme und Böhme wird verlesen. Die einzelnen Konten des Rechnungsabschlusses werden durchgegangen. Zum Konto »Vereinskasse« berichtet Herr Meiner, daß Herr Professor Klinger im Sommer d. I, möglicherweise schon zu Pfingsten mit dem Geschenk an die Stadt Leipzig fertig zu werden gedenke (2 Fruchtschalen, eine von der Handels- Abgedruckt im Börsenblatt Nr. 45 v 26. Februar. Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel. 77. Jahraaua kammer, die andere vom Leipziger Buchhandel anläßlich der Einweihung des neuen Rathauses gewidmet). Herr Geheimer Rat vr. von Hase erklärt namens der beiden Rechnungsprüfer, daß die Vermögensbestände wie überhaupt der gesamte Rechnungsabschluß in Ordnung be funden worden ist, und er beantragt Entlastung. Diese wird dem Schatzmeister und dem Gesamtvorstand erteilt und der Abschluß genehmigt. In gleicher Weise werden die Konten des Haushalt plans für das Jahr 1910 durchgegangen. Niemand spricht dazu. Namens des Hauptausschusses erklärt Herr Geh. Rat Or. von Hase, daß der Ausschuß gegen den Haushaltplan nichts zu erinnern gefunden habe, er empfiehlt Genehmigung. — Der Haushallplan 1910 wird darauf einstimmig genehmigt. 4. Wird zunächst zurückgestellt. 5. Der Herr Vorsteher begründet in ausführlicher Weise diesen Antrag, indem er ein Expose darüber verliest. Herr Alfred Voerster spricht zunächst. Er betont, daß der Börsenverein zu dem Bau noch nicht Stellung genommen habe und daß er daher nur sür sich persönlich spreche. Er habe das Gefühl des Bedauerns gehabt, daß Leipziger Verein und Börsenoerein sich trennen sollen, deren gemeinsames Band seit vielen Jahrzehnten bestehe und in seinem großen Werte doch nicht zu unterschätzen sei. Er glaube, daß, wenn der Leipziger Verein sich entschließen würde, nochmals an den Börsenverein heranzutreten, er bei diesem auch jetzt wieder Bereitwilligkeit finden würde, ihm ausreichende Räume zu günstigen Bedingungen zur Verfügung zu stellen. Herr Hirsch selb gibt eine ziffermäßige Darstellung darüber, wieviel Räume der Leipziger Verein dem Börsen verein abgemietet hat und zu welchen Preisen. Er kommt zu dem Ergebnis, daß der Leipziger Verein nicht teurer im eigenen Haus wohnen würde, als er als Abmieter des Börsenvereins jetzt zu zahlen habe. Der Herr Vorsteher erklärt, daß es sich bei dem An träge nur um Vorarbeiten handle, zu deren Vornahme der Vorstand um Ermächtigung bitte. Alle Ziffern seien zurzeit natürlich nur problematisch. Es würde sich für die heutige Hauptversammlung nur darum handeln, sich im Prinzip über den Bau eines eigenen Hauses auszusprechen, und ob sie überhaupt den Antrag des Vorstandes billigen wolle. Herr Meiner meint, es sei wohl zu erörtern, ob namentlich unter den größten Firmen Stimmung für eine Bestellanstalt sür empfohlene Pakete vorhanden sei. Sei dies der Fall, so gebe er zu. daß sich eine Vergrößerung der Räume empfehle; aber hierüber müsse erst Gewißheit ge schafft sein, ohne diese erachte er eine Ausdehnung der Räume, oder gar einen eigenen Hausbau nicht für erforder lich. Auch sei zurzeit das Vermögen des Vereins sür Ver wirklichung des immerhin kostspieligen Hausbaus nicht groß genug. Ebensowenig empfehle sich aber auch jetzt schon die Wahl einer vorbereitenden Kommission. Er halte die Sache noch nicht für spruchreif. Der Vorsteher macht für Herrn Fernau, der diese Sache angeregt habe, Mitteilung darüber, wie sich der Vorstand die Einrichtung der Bestellanstalt für empfohlene Pakete ge dacht habe. Die Pakete sollten entweder von den Verlegern der Ausgabestelle zugetragen werden, oder von ihnen mit einem Wagen der Ausgabestelle eingeholt, dort ver arbeitet und den Empfängern in einem ausgehändigt werden. Die gegenwärtige beständige Störung in den Nach- mittagsstunden durch abholende Markthelfer und Burschen, 419
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