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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 10.11.1923
- Strukturtyp
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- 1923-11-10
- Erscheinungsdatum
- 10.11.1923
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- Deutsch
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liege aus der Hand. Da nun aber in Leipzig die Einrichtung bereits bestehe, solle man zur rechten Zeit auf eine zeitgemäße Umgestaltung bedacht sein und sich nicht durch den Widerstand der an dem jetzigen Aufbau der Einrichtung interessierten Kreise davon abhalten lassen. Denn aufhalten könne man den Gang der Entwicklung nicht! Herr Max Eckardt - Lüdenscheid, der davon ausgeht, daß eine Verbilligung der Bücher möglich und nötig ist, regt vor allem eine Verbilligung ihrer Verbreitung an, die der Verkehr über Leip zig sehr vermisse» lasse und ihn zur Aufgabe seiner Leipziger Ver tretung veranlaßt habe, denn »zuletzt waren die Unkosten höher als die Bücher selbst«. Dennoch vertritt er die Meinung, daß der Buchhandel Leipzig nicht entbehren könne; denn die täglichen Kreuzbänder brächten eine Unmasse Kleinarbeit, sodaß für die Kunden kaum Zeit übrig bleibe. Bor allem aber gehe, vorausgesetzt, daß die BAG bei wertbeständigem Gelbe wieder blühen werde, in den Kreuzbandgebühren viel Geld ver loren, falls sie dann wieder dreimal so teuer wie Pakete sein würden. Für Buchhandel und Post aber bedeuten sie unnütze Arbeit. Um nun den bequemen Weg über Leipzig wieder sreizubekom- men, hält er cs für erforderlich, daß möglichst alle Verleger in Leipzig ausliefern. Damit würden sie zugleich von der Kleinarbeit entbunden und könnten sich ihrer wirklichen Berlcgertätigkeit mit ganzer Kraft widmen. Der Erfolg würde sicher nicht ausbleiben. Allerdings wäre, um zeitgemäß, schnell, billig und wirklich genau arbeiten zu können, in Leipzig manches zu bessern. Ten Weg zu dieser Besserung erblickt er in der Durchführung des bekannten M erseburgcr - scheu Projekts, das im Bbl. Nr. 30 vom 6. Februar 1017 ange führt ist. Und wenn dieser Plan, was wahrscheinlich ist, über die jetzige Kapitalkraft der Kommissionäre hinausgeht, so könne ihn doch der ganze Buchhandel erzwingen. 2000 Buchhändlern werde es sicher gelingen, die nötigen Millionen Golömark aufzubringen. Als idealster Weg erscheint Herrn Eckardt die Einteilung der Bücherproduktion nach Kommissionären, die ihrerseits wieder eine Ordnung nach Verlegern vorzunehmen hätten, ähnlich wie im Bar- sortimcnt als Handlager i» einem einzigen großen Gebäude. Verleger, die Vorauszahlungen annehmen. iVgl. Bbl. Nr. 240, 246, 252 und 257.) , Der Redaktion liegen weiter folgende Meldungen vor: Askanischer Verlag, Berlin. Gutschrift zur Schlüsselzahl des Eingangstages. Behrend L Co., Berlin. Vorauszahlungen, die in bar erfol gen, müssen bis spätestens 1 Uhr mittags cintreffeu, wenn die Gutschrift in Goldmark noch zum Dollarkurs des Eingangstages erfolgen soll. Spätere Eingänge werden zum Kurs des nächsten Tages gutgeschrieben. I. H. Bon's Verlag, Königsberg i. Pr. Voraus zahlungen zur Gutschrift in Goldmark werden nach den in Nr. 258 des Bbl. vom 5. November 1023, S. 7581, angegebenen Umrechnungs- und Gntschriftsgrunülagen angenommen. Abnahme innerhalb 8 Wochen. Für Einzahlungen, die den Lieferungs- und Zahlungsbedingungen widersprechen, trägt der Einzahler die Ver antwortung. Guthaben aus Überzahlungen und aus eventuellen Rücknahmen werden nicht in »bar« erstattet: der Ausgleich kann ausnahmslos nur in Ware erfolgen. F. A. Brvckhaus, Leipzig. Vorauszahlungen in Papicrmark werden zur Schlüsselzahl desjenigen Tages gutgcschrieben, an dem vor 11 Uhr vormittags über den Betrag verfügt werden kann — in wertbeständigen Zahlungsmitteln 5°/» Skonto. lErgänzung der Angabe in Nr. 257.) Friedrich G e r s b a ch, Bad P y r m o n t. Gntschrist zur Schlüs selzahl des Zahltages. Ferdinand Hirt, Breslau. Vorauszahlungen zur Gut schrift in Goldmark werden nach den in Nr. 258 des Bbl. vom 5. November 1023, S. 7581, angegebenen Umrechnungs- und Gutschristsgrundlagen angenommen. Abnahme innerhalb 8 Wo chen. Für Einzahlungen, die den Lieferungs- und Zahlungsbedin gungen widersprechen, trägt der Einzahler die Verantwortung. Guthaben aus Überzahlungen und aus eventuellen Rücknahmen werden nicht in »bar« erstattet; der Ausgleich kann ausnahmslos nur in Ware erfolgen. Ferdinand Hirt L Sohn, Leipzig. Vorauszahlun gen zur Gutschrift in Goldmark werden nach den in Nr. 258 des Bbl. vom 5. November 1023, S. 7581, angegebenen Umrech nungs- und Gutschriftgrundlägen angenommen. Abnahme inner halb 8 Wochen. Für Einzahlungen, die den Lieferungs- und Zah lungsbedingungen widersprechen, trägt der Einzahler die Verant wortung. Guthaben aus Überzahlungen und aus eventuellen Rück nahmen werden nicht in »bar« erstattet; der Ausgleich kann aus nahmslos nur in Ware erfolgen. Insel-Verlag, Leipzig. Annahme in wertbeständigen Zah lungsmitteln zur Gutschrift auf Grundzahlenkonto. Abnahme innerhalb dreier Monate. Nach Ablaus dieser Zeit wird Rück zahlung Vorbehalten. Verzinsung findet nicht statt. Wilhelm Knapp, Halle a. S. Gutschrift in Goldmark zum Kurs des Eingangstages. Annahme bis zu 150 Goldmark. Ab nahme innerhalb dreier Monate. C. W. Kreidels Verlag, Berlin. Vorauszahlungen, die in bar erfolgen, müssen bis spätestens 1 Uhr mittags eintreffen, wenn die Gutschrift in Goldmark noch zum Dollarkurs des Ein gangstages erfolgen soll. Spätere Eingänge werden zum Kues des nächsten Tages gutgeschrieben. Alfred K r ö n e r V e r l a g, Leipzig. Annahme in wertbestän digen Zahlungsmitteln zur Gutschrift auf Grundzahlenkonto. Ab nahme innerhalb dreier Monate. Nach Ablauf dieser Zeit wird Rückzahlung Vorbehalten. Verzinsung findet nicht statt. Erich Matth es Verlag, Leipzig. Einzahlung aus Post scheckkonto. Gutschrift zur Schlüsselzahl des Tages, den der Post stempel ausweist. E. Morgenstern, Verlagsbuchhandlung, Bres lau. Vorauszahlungen zur Gutschrift in Goldmark werden nach den in Nr. 258 des Bbl. vom 5. November 1023, S. 7581, an gegebenen Umrechnungs- und Gutschristsgrundlagcn angenommen. Abnahme innerhalb 8 Wochen. Für Einzahlungen, die den Liefe rungs- und Zahlungsbedingungen widersprechen, trägt der Ein zahler die Verantwortung. Guthaben aus Überzahlungen und aus eventuellen Rücknahmen werden nicht in »bar« erstattet; der Ausgleich kann ausnahmslos nur in Ware erfolgen. W. I. Mörlins, Berlin. Einzahlung direkt auf Postscheckkonto Berlin 58088. Gutschrift zur Schlüsselzahl des Tages vor dem Poststempel. I. Neumann , Neuda m m. Gutschrift zur Schlüsselzahl des Zah lungstages. Ausgleich innerhalb dreier Monate. Rückzahlung in bar oder Verzinsung erfvlgt nicht. Quelle L Meyer, Leipzig. Vorauszahlungen auf Goldmark- konten in wertbeständigen Zahlungsmitteln oder in Mark zur Um rechnung am Tage des Eingangs nehmen wir entgegen. Gold- markguthaben müssen innerhalb dreier Monate durch feste Bezüge aufgebraucht werden. Rückzahlung und Verzinsung finden nicht statt. E. A. Seemann, Leipzig. Annahme in wertbeständigen Zah lungsmitteln zur Gutschrift aus Grundzahlenkonto. Abnahme innerhalb dreier Monate. Nach Ablauf dieser Zeit wird Rück zahlung Vorbehalten. Verzinsung findet nicht statt. Adolf S p o n h o l tz V c r l a g G. m. b. H., Hannove r. Gutschrist zur Schlüsselzahl des Eingangstages. Bei Zahlung in Gold anleihe und Dollarschatzanweisungen schreiben wir 3"/» gut. Aus gleich innerhalb dreier Monate. Julius Springer, Berlin. Vorauszahlungen, die in bar er folgen, müssen bis spätestens 1 Uhr mittags eintressen, wenn die Gutschrift in Gvldmark noch zum Dollarkurs des Eingangstages erfolgen soll. Spätere Eingänge werden zum Kurs des nächsten Tages gutgeschrieben. /-oiaisr, ?. o kli8sbetli, Kaiserin von Österreich, Königin von Ungarn, die Teickgskrönls. Roman. Koriin: Ried. Kong. 311 8. in. mokr. Tal. kacionproiü (Ir. 2, geb. 4,5. In der Reihe seiner »Romane berühmter Männer und Frauen hat der Verlag Richard Bong in Berlin ein Lebensbild der schwer geprüften Kaiserin Elisabeth von Österreich veröffentlicht, das hier Er wähnung findet, weil der Verfasser Paul Gerhard Zeidler aus dem Buchhandel hervorgegangen ist. Das Sortiment wird also, wenn es sich für dieses sehr gut ausgestattete und schon deshalb leicht ver käufliche Buch eiusetzt, auch noch kollegiale Rücksichten wahrnehmcu. Der Inhalt des sehr eindrucksvollen, spannend und anregend geschriebenen Romans dürfte den Verkauf sehr erleichtern, denn von jeher haben die Erlebnisse gekrönter Häupter und ihrer Lebensgefähr tinnen die besondere Aufmerksamkeit der gebildeten Lcserwelt er regt. Um so mehr wird gerade die Schicksalstragödie der lcidgckrönteu Kaiserin die Wissbegierde besonders der Damenwelt erregen, weil
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